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#ZUKUNFTblog

Sachsens Wirtschaftsminister Dulig besucht Italien

Wirtschaftsminister und Vize-Ministerpräsident Martin Dulig beendete am Donnerstag seine viertägige Wirtschafts-Delegationsreise nach Norditalien. Die 25-köpfige Delegation aus dem Freistaat besuchte die Lombardei und Emilia-Romagna. Beide Regionen sind Mitglieder der 2022 unter sächsischer Beteiligung gegründeten Allianz der Automobilregionen (ARA). Der Schwerpunkt der Unternehmensbesichtigungen und politischen Termine in Bologna, Mailand, Modena und Stezzano lag auf Kooperationen in der Automobilindustrie sowie intelligenten Lösungen für Mobilität und Infrastruktur bzw. Stadtumbau. An der Reise beteiligten sich u.a. Vertreter des Netzwerks Automobilzulieferer Sachsen (AMZ), der Städte Dresden, Leipzig und Zwickau sowie mittelständischer Unternehmen aus Aue-Bad Schlema, Chemnitz, Dresden, Großenhain, Königswartha, Neusalza-Spremberg und Radeburg.

Martin Dulig: »Die Zusammenarbeit an innovativen Ideen kennt keine Grenzen.«

Mit der heutigen Veröffentlichung im Sächsischen Amtsblatt ist der zweite Förderaufruf für gemeinsame sächsisch-tschechische Forschungs- und Entwicklungsvorhaben (FuE) gestartet. Thematisch adressiert dieser die Bereiche Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT), Intelligente Fertigungstechnologien sowie nachhaltige und umweltrelevante Technologien.

2020 hat der Freistaat Sachsen seine Technologieförderung um einen wichtigen Baustein ergänzt: die Validierungsförderung. Das Programm zielt auf einen verbesserten Technologietransfer zwischen Forschung und Wirtschaft ab. Es geht also um die erfolgreiche Verwertung von Forschungsergebnissen. Das SMWA hat jetzt einen neuen Förderaufruf gestartet.

Martin Dulig: »Nur mit Innovation gelingt die Transformation!«

Nach 2017 und 2021 hat Sachsen den dritten Wettbewerbsaufruf zur Förderung von Innovationsclustern gestartet. Es ist beabsichtigt, bis zu drei Vorhaben mit jeweils bis zu fünf Millionen Euro über einen Zeitraum von bis zu zehn Jahren zu unterstützen. Grundlage dafür ist die Richtlinie Clusterförderung.

Sachsen stellt GRW-Investitionsförderung neu auf – Anträge ab 25. April möglich

Das stark nachgefragte Bund-Länder-Programm GRW ist das zentrale Instrument der regionalen Wirtschafts- und Strukturpolitik in Sachsen – und damit das wichtigste Investitionsförderprogramm für Unternehmen, Kommunen und Landkreise. Das sächsische Kabinett hat am 23. April die neugefassten Richtlinien für die beiden Teilprogramme GRW RIGA (einzelgewerbliche Förderung) und GRW Infra (wirtschaftsnahe Infrastruktur) beschlossen. Neue Anträge sind schon ab dieser Woche möglich.

Der sächsische Wirtschaftsminister Martin Dulig hat sich heute mit Vertretern der Außenwirtschaftsinitiative Sachsen (AWIS) in Leipzig getroffen. Am »Spitzengespräch Außenwirtschaft« nahmen u.a. die Präsidenten der Industrie- und Handelskammern, der Handwerkskammern und des VDMA Ost sowie die Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS) teil. Die Teilnehmenden verständigten sich zu den Herausforderungen des internationalen Geschäfts und Unterstützungsangeboten für sächsische Unternehmen. Die außenwirtschaftliche Jahresplanung sieht rund 100 Angebote für 30 Länder vor. Das Treffen fand anlässlich des heutigen »Außenwirtschaftstages Sachsen« in der Sächsischen Aufbaubank – Förderbank – statt.

Sachsen und Europa fördern Neubau der »Sonnen-Apotheke« in Bischofswerda

Der Freistaat Sachsen unterstützt den geplanten Neubau der »Sonnen-Apotheke« in Bischofswerda (Landkreis Bautzen) mit einer Summe von 1,5 Millionen Euro aus dem Programm »Regionales Wachstum«. Die Mittel stammen zu 100 Prozent aus dem Just Transition Fund (JTF) der Europäischen Union, der zur Abfederung der Herausforderungen dient, die durch den Braunkohleausstieg entstehen. Wirtschaftsminister Martin Dulig hat den Fördermittelbescheid heute in »Schiebock« an Inhaberin Cordula Grüber überreicht. Die Investitionshöhe beträgt insgesamt 3,9 Millionen Euro. Die Fertigstellung des Gebäudes ist im Dezember 2025 vorgesehen.

Wirtschaftstalk »Martin Dulig | Konkret« erörtert Folgen und Chancen der Milliardeninvestitionen in der Mikroelektronik | Dulig: »Die Investitionen, die wir als Staat tätigen, fließen mehrfach zurück!« | Erstes öffentliches Interview von ESMC-Präsident Christian Koitzsch

Verfügbare Flächen, ausreichend qualifizierte Fachkräfte, eine stabile Facility (Energieversorgung) – diese drei »F«-Faktoren sind die Grundlage für eine erfolgreiche Ansiedlungspolitik und damit die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Sachsen. Die Milliardeninvestitionen der Chipindustrie katapultieren den Freistaat in die Weltspitze der Mikroelektronikbranche – und erhöhen zugleich den Druck auf den Arbeitsmarkt sowie den Ausbau der Wohn-, Bildungs- und Verkehrsinfrastruktur. Deswegen mehren sich im Großraum Dresden auch kritische Stimmen: Der Mittelstand befürchtet die Abwerbung von Fachkräften, die Bevölkerung steigende Mieten und eine angespannte Verkehrssituation. Wie Sachsen die Herausforderungen der Großansiedlungen meistern kann, erörtert Wirtschafts-, Arbeits- und Verkehrsminister Martin Dulig in seinem Wirtschaftstalk auf Youtube. 

Martin Dulig: »Sächsische Halbleiterbranche macht Europa krisenfester«

Sachsens Wirtschafts- und Arbeitsminister Martin Dulig hat seinen zweiten Thementag dieses Jahres der strategisch wichtigen Halbleiterbranche gewidmet. Am 27. März besuchte er in Dresden, Freiberg (Landkreis Mittelsachsen) und Moritzburg (Landkreis Meißen) fünf Unternehmen der Mikroelektronik.

Deutschland hat seine Klimaziele für 2023 insgesamt erreicht. Um auch die längerfristigen Ziele für 2030 zu packen, sind insbesondere im Verkehrssektor noch mehr Bemühungen nötig. Zur Realisierung der erwarteten Treibhausgasreduktion um 64 Prozent im Vergleich zum Jahr 1990 brauchen wir mehr alternativ angetriebene Fahrzeuge auf unseren Straßen. Sachsens Autobauer arbeiten daran mit.

Jugend forscht: Helena Krüger gewinnt Sonderpreis des SMWA

Helena Krüger, Zwölftklässlerin am Christian-Weise-Gymnasium in Zittau, war mit ihrem Projekt »Untersuchung der dynamischen Längsstabilität unterschiedlicher Federballmodelle« im diesjährigen Landeswettbewerb »Jugend forscht« erfolgreich. Die 18-Jährige untersuchte das unterschiedliche Flugverhalten von Synthetik-, Hybrid- und Carbon-Federbällen im Vergleich zu aus Naturfedern gefertigten Exemplaren. Der Wettbewerb wurde am 23. März in Dresden ausgetragen.

Sächsische Technologieförderung 2023: 120 Millionen Euro für 551 Projekte

Der Freistaat Sachsen kann auf einen erfolgreichen Neustart der strukturfondsfinanzierten Technologieförderung für den Förderzeitraum 2021 bis 2027 blicken. Im Jahr 2023 wurden Zuwendungen mit einem Gesamtvolumen von 120 Millionen Euro für 551 innovative Projekte gewährt. Die Fördermittel hierfür stammen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), dem Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) und dem sächsischen Staatshaushalt.

Der heute veröffentlichte »Sächsische Mittelstandsbericht 2018 bis 2022« hat die wirtschaftliche Entwicklung mittelständischer Unternehmen untersucht und erstmals auch die Situation marktorientierter Sozialunternehmen (»Social Entrepreneurs«) in den Blick genommen. Wirtschaftsminister Martin Dulig und Sozialministerin Petra Köpping haben den neuen Bericht bei einem Besuch der Hejmo-Homes GmbH & Co. KG in Grimma vorgestellt.

Indien: Martin Dulig öffnet Türen und das Steigerlied die Herzen

Positive Bilanz der sächsischen Wirtschaftsdelegation nach Terminen im indischen Bundesstaat Tamil Nadu | Minister Dulig: »Für unsere Unternehmer hat sich die Reise schon jetzt gelohnt«

Sachsen und der südindische Bundesstaat Tamil Nadu möchten im Fahrzeug- und Maschinenbau, IT-Bereich, beim Aufbau der dualen Ausbildung nach deutschem Vorbild in Indien und bei der Anwerbung indischer Fachkräfte für den deutschen Arbeitsmarkt zusammenarbeiten. Das ist das Ergebnis einer einwöchigen Auslandsreise des sächsischen Vize-Ministerpräsidenten, Wirtschafts- und Arbeitsministers Martin Dulig in die Metropolen Coimbatore und Chennai. Die von der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS) organisierte und dem Minister geleitete Reise erwies sich für die rund 35-köpfige Wirtschaftsdelegation aus Sachsen als Türöffner. Der Völkerverständigung diente auch das traditionelle »Steigerlied« aus dem Erzgebirge, das die sächsische Delegation beim Empfang der deutschen Generalkonsulin Michaela Küchler anstimmte – und die Gastgeber begeisterte.

Die Entwicklung der Chiptechnologie in und um Dresden erhält den nächsten Innovations-Schub. Im Rahmen eines »wichtigen Vorhabens von gemeinsamem europäischen Interesse« (IPCEI) sollen auch neun sächsische Projekte für technologischen Vorsprung der europäischen Mikroelektronik- und Kommunikationstechnikindustrie sorgen. Das gesamte Projektvolumen einschließlich der Fördermittel beläuft sich auf 1,79 Milliarden Euro.

 Rana kam 2017 mit ihrer Familie aus Syrien nach Sachsen. Sie lernte eifrig deutsch und absolvierte erfolgreich eine Ausbildung als staatlich anerkannte Medizinisch-technische Laborassistentin. Mit Hilfe ihrer Arbeitsmarktmentorin wurde Rana schließlich als Medizinisch-technische Assistentin in Chemnitz eingestellt. Ihre Mentorin unterstützte sie vorab bei der Stellenrecherche, der Bewerbung sowie bei Formalitäten zu Arbeitsbeginn und bei der Korrespondenz mit dem Jobcenter. Um für Rana und ihren Arbeitgeber ein erfolgreiches Ankommen im Job sicherzustellen, wurde sie auch während der ersten Monate der Beschäftigung weiter von ihrer Arbeitsmarktmentorin begleitet. 

Die Bahnindustrie zählt zu den zentralen Akteuren auf dem Weg zur nachhaltigen Mobilität. Dennoch gibt es sachsen- und europaweit kaum Ressourcen für Test- und Inbetriebnahmefahrten für Schienenfahrzeuge und deren Komponenten. Die Projektidee TETIS (Testzentrum für Eisenbahntechnik in Sachsen) in der Lausitz könnte diesen Engpass mit starken Synergieeffekten für eine »Verkehrswende« und für eine Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen und europäischen Schienenfahrzeugindustrie lösen.

Weiterbilden bedeutet Weiterkommen

Wer sich beruflich weiterbildet oder in die Weiterbildung seiner Belegschaft investiert, kann eine Förderung von bis zu 4.500 Euro beantragen. Der Freistaat Sachsen verzeichnet dafür eine hohe Nachfrage. Anträge für die Landesförderung »Berufliche Bildung« können über das Förderportal der Sächsischen Aufbaubank – Förderbank – (SAB) gestellt werden.

Netzwerke und Forschung bieten Sachsens Bioökonomie sehr gute Perspektiven

Die Bioökonomie verbindet Ökonomie und Ökologie für ein nachhaltiges Wirtschaften. Dieses Innovationsfeld ist mit 177.000 Beschäftigten im Freistaat äußerst zukunftsrelevant. Ein jetzt abgeschlossenes Projekt bescheinigt dem Freistaat sehr gute Voraussetzungen für die Gestaltung einer biobasierten Wirtschaft.

Das sächsische Kabinett hat im vergangenen Jahr mit der »Förderrichtlinie Akzeleratoren« ein einzigartiges Angebot zur Stärkung der Gründerlandschaft im Freistaat beschlossen. Im Januar 2024 hat ein Expertengremium unter Leitung des Wirtschaftsministeriums (SMWA) drei förderwürdige Konzepte zum Aufbau von insgesamt drei neuen Akzeleratoren ausgewählt. Das sind Einrichtungen, die Start-ups für drei bis zwölf Monate in sogenannte Start-up-Klassen aufnehmen, ihnen Büroräume, technische Infrastruktur und strukturierte Schulungsmaßnahmen sowie eine intensive Betreuung durch Mentoren anbieten. Mit Hilfe der Akzeleratoren sollen Aufbau und Markteintritt junger Unternehmen beschleunigt, unternehmerisches Know-how vermittelt und durch gezielte Vernetzung die Grundlagen für eine erfolgreiche Unternehmensentwicklung geschaffen werden.

Rohstoff Holz aus einheimischen Wäldern – eine astreine Sache!

Im Freistaat sind 521.000 Hektar Wald vorhanden, was rund 28 Prozent der Landesfläche entspricht. Damit hat Sachsen für die Holzverarbeitung und den Holzbau hervorragende Voraussetzungen. Mindestens 1.120 Industrie- und Handwerksbetriebe nutzen den Rohstoff Holz oder verarbeiten ihn u.a. zu Möbeln weiter. Wie die Holzvorräte noch effizienter verwertet werden können, erörterten heute die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Fachveranstaltung »Chancen und Potenziale der Nutzung des einheimischen Rohstoffs Holz« in Eibenstock (Erzgebirgskreis). Auf Einladung des Bürgermeisters Uwe Staab nahmen der sächsische Wirtschaftsminister Martin Dulig und Staatssekretärin Barbara Meyer vom Sächsischen Staatsministerium für Regionalentwicklung an dem Austausch teil.

Der Freistaat Sachsen und die Tschechische Republik möchten ihre Zusammenarbeit beim Aufbau einer Wasserstoff-Infrastruktur sowie dem Einsatz von Wasserstoff weiter vertiefen. Eine gemeinsame Absichtserklärung (»Letter of Intent«) haben der sächsische Energie- und Klimaschutzminister Wolfram Günther, der sächsische Wirtschafts- und Verkehrsminister Martin Dulig und der tschechische Industrie- und Handelsminister Jozef Síkela heute in Dresden unterzeichnet. Geplant sind u.a. der Aufbau eines grenzüberschreitenden Wasserstoffnetzes sowie die Förderung von Kooperationen und des Austausches deutscher und tschechischer Forschungseinrichtungen und Unternehmen.

Sachsens Beauftragter für Fluglärmschutz setzt in Eilenburg Messungen fort

Der Fluglärmschutzbeauftragte (FLSB) des Freistaates Sachsen, Jörg Puchmüller, hat im Juni 2023 den Einsatz einer eigenen, mobilen und energieautonomen Fluglärmüberwachungsanlage im Landkreis Nordsachsen gestartet. Nach den ersten beiden Stationen Krostitz und Delitzsch ist sie nun in Eilenburg angekommen.

Die familienfreundliche Gründungsförderung InnoStartBonus verzeichnete auch 2023 eine große Nachfrage. Für die in diesem Jahr gestarteten beiden branchen- und technologieoffenen Förderaufrufe sowie die zwei Sonderaufrufe »Tourismus und Gastgewerbe insbesondere im ländlichen Raum« und »Ernährung, Sport & Gesundheit« gingen 161 Bewerbungen ein. 51 Projekte – 26 Teams und 25 Einzelpersonen – erhielten von der Jury unter Vorsitz des Wirtschaftsministeriums ein positives Fördervotum.

Der Flughafen Leipzig/Halle spielt für die wirtschaftliche Entwicklung des Freistaates Sachsen eine herausragende Rolle und ist zentraler Bestandteil des Logistikstandortes Mitteldeutschland. In den kommenden Jahren plant der Flughafen Leipzig/Halle seine Infrastruktur für rund 500 Millionen Euro auszubauen, um Wachstumsperspektiven insbesondere für den Frachtverkehr zu schaffen. Dies wird zu einer weiteren dynamischen wirtschaftlichen Entwicklung des Flughafens und der gesamten Region führen. Damit einhergehend ist auch eine Zunahme des Personen- und Wirtschaftsverkehrs im Umfeld des Flughafens Leipzig/Halle zu erwarten. Der Freistaat Sachsen fördert daher Infrastrukturmaßnahmen im Umfeld des Flughafens mit einer einmaligen Sonderfinanzierung aus dem Doppelhaushalt 2023/2024 in Höhe von 45 Millionen Euro.

Zur Weihnachtszeit und zum Jahreswechsel lassen wir etwas mehr Besinnlichkeit in unser Leben einkehren. Ein fester Bestandteil dieser Tradition ist das sächsische Kunsthandwerk in seiner Vielfalt, Kreativität und überregionalen Bedeutung. Mehr als 11.000 Beschäftigte in über 1.500 Unternehmen erwirtschaften im sächsischen Kunsthandwerk jährlich rund 650 Millionen Euro Umsatz. Ein im Auftrag des Wirtschaftsministeriums (SMWA) und der sächsischen Handwerkskammern entstandener neuer Imagefilm zeigt die Schaffenskraft von sieben Handwerksbetrieben im Freistaat.

Thementag von Wirtschaftsminister Martin Dulig in Leipzig: »Grüner Wasserstoff ist eine Schlüsseltechnologie für die Energiewende.»

Zum zweiten Mal nach 2022 widmet der sächsische Wirtschaftsminister und Vize-Ministerpräsident Martin Dulig einen ganzen Tag dem Zukunftsthema Wasserstoff (H2). Heute informiert er sich in Leipzig über innovative Vorhaben sächsischer Wasserstoffakteure. Dulig besucht die Leipziger IPCEI-Wasserstoffvorhaben, das Heizkraftwerk Leipzig Süd, die Energiebörse EEX, den Wasserstoffhändler Hintco, den Logistikhub der DHL und das BMW-Werk. Bei den Rundgängen und Gesprächen stehen die Erzeugung, der Transport und Handel sowie konkrete Anwendungen von Wasserstoff und synthetischem Kerosin im Mittelpunkt.

Neue Folge der SMWA-Sendereihe »Martin Dulig | Konkret« ab sofort online

Mit den Volkswagen-Standorten in Zwickau, Chemnitz und Dresden, den Werken von Porsche und BMW in Leipzig sowie rund 780 Zulieferbetrieben ist die Automobilwirtschaft die größte Industriebranche in Sachsen. Sie beschäftigt knapp 100.000 Menschen und steht unter Strom: Zum einen kommt bereits jedes vierte in Europa gebaute vollelektrische Auto aus Sachsen. Zum anderen verunsichern die zu geringe Nachfrage und die preiswertere Konkurrenz aus China deutsche Hersteller und ihre Beschäftigten. So hat Volkswagen angekündigt, befristete Arbeitsverhältnisse im Fahrzeugwerk Zwickau nicht zu verlängern. Wohin steuert Sachsens Automobilindustrie? Diese Frage erörtert Wirtschaftsminister Martin Dulig mit Gästen aus Wirtschaft und Politik in seinem Diskussionsformat auf Youtube.

Bereits zum 24. Mal lobt das Wirtschaftsministerium (SMWA) den mit insgesamt 50.000 Euro dotierten Sächsischen Staatspreis für Gründen aus. Auf dem Sächsischen Gründerforum wurde das Wettbewerbsverfahren in dieser Woche offiziell eröffnet. Das Online-Portal für Bewerbungen steht bis zum 4. März 2024 für innovative Ideen und Gründungsvorhaben mit (geplantem) Sitz in Sachsen unter www.futureSAX.de/gruenderpreis offen.

Niesky traut sich was – und wird dafür doppelt belohnt

Der sächsische Innenstadt-Wettbewerb »Ab in die Mitte!« feiert 2023 sein 20-jähriges Bestehen. Im Jubiläumsjahr haben 40 Städte insgesamt 45 Projektideen eingereicht. Den mit 15.000 Euro dotierten Sonderpreis »Einzelhandel« des Wirtschaftsministeriums (SMWA) hat die Große Kreisstadt Niesky (Landkreis Görlitz) gewonnen. Die knapp 10.000 Einwohner zählende Stadt überzeugte die Fachjury mit dem beherzten Projekt »Niesky traut sich« – ein gut durchdachtes Konzept rund ums Heiraten.

Sachsen unterstützt Smart Systems Hub Dresden bis 2028 mit bis zu 4,2 Millionen Euro

Das Innovationszentrum Smart Systems Hub vernetzt und unterstützt seit fünf Jahren die Akteure der Digitalbranche in der Region Dresden. Der Freistaat Sachsen verlängert seine Unterstützung für das Netzwerk bis 2028. Wirtschaftsstaatssekretär Thomas Kralinski hat heute den Fördermittelbescheid in Höhe von bis zu 4,2 Millionen Euro an Hub-Geschäftsführer Michael Kaiser überreicht.

Chip-Riese GlobalFoundries kooperiert mit Sachsens Mittelstand und Forschung

»Der Mittelstand und die Forschung in Sachsen profitieren von den Investitionen der Halbleiterkonzerne«, betont der sächsische Wirtschafts- und Arbeitsminister Martin Dulig. Beispielhaft dafür steht das Projekt »LOTSE« – ein gemeinsames KI-Vorhaben des Dresdner Halbleiterherstellers GlobalFoundries, mittelständischer Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Die Europäische Union und der Freistaat Sachsen fördern das Projekt mit 5,4 Millionen Euro.

Dritter Sächsischer Stahlgipfel diskutiert die heißen Eisen der Branche

International wettbewerbsfähige Energiepreise sind sofort nötig – so lautet das einhellige Fazit der Teilnehmenden des Dritten Sächsischen Stahlgipfels. Am 6. November hat sich die Sächsische Staatsregierung im SMWA mit Vertretern der Stahlwerke FERALPI STAHL, BGH Edelstahlwerke GmbH Freital, Mannesmannröhren-Werk GmbH, GMH – Schmiedewerke Gröditz GmbH, Ervin Germany GmbH sowie der Wirtschaftsvereinigung Stahl und der IG Metall getroffen. Der Anlass: Die ökonomische und die ökologische Transformation – insbesondere die Umstellung von fossilen auf erneuerbare Energien sowie die Energiepreisentwicklung – stellen die sächsische Stahlbranche vor zahlreiche Anpassungsaufgaben.

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