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#ZUKUNFTblog

Das sächsische Kabinett hat im vergangenen Jahr mit der »Förderrichtlinie Akzeleratoren« ein einzigartiges Angebot zur Stärkung der Gründerlandschaft im Freistaat beschlossen. Im Januar 2024 hat ein Expertengremium unter Leitung des Wirtschaftsministeriums (SMWA) drei förderwürdige Konzepte zum Aufbau von insgesamt drei neuen Akzeleratoren ausgewählt. Das sind Einrichtungen, die Start-ups für drei bis zwölf Monate in sogenannte Start-up-Klassen aufnehmen, ihnen Büroräume, technische Infrastruktur und strukturierte Schulungsmaßnahmen sowie eine intensive Betreuung durch Mentoren anbieten. Mit Hilfe der Akzeleratoren sollen Aufbau und Markteintritt junger Unternehmen beschleunigt, unternehmerisches Know-how vermittelt und durch gezielte Vernetzung die Grundlagen für eine erfolgreiche Unternehmensentwicklung geschaffen werden.

Rohstoff Holz aus einheimischen Wäldern – eine astreine Sache!

Im Freistaat sind 521.000 Hektar Wald vorhanden, was rund 28 Prozent der Landesfläche entspricht. Damit hat Sachsen für die Holzverarbeitung und den Holzbau hervorragende Voraussetzungen. Mindestens 1.120 Industrie- und Handwerksbetriebe nutzen den Rohstoff Holz oder verarbeiten ihn u.a. zu Möbeln weiter. Wie die Holzvorräte noch effizienter verwertet werden können, erörterten heute die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Fachveranstaltung »Chancen und Potenziale der Nutzung des einheimischen Rohstoffs Holz« in Eibenstock (Erzgebirgskreis). Auf Einladung des Bürgermeisters Uwe Staab nahmen der sächsische Wirtschaftsminister Martin Dulig und Staatssekretärin Barbara Meyer vom Sächsischen Staatsministerium für Regionalentwicklung an dem Austausch teil.

Der Freistaat Sachsen und die Tschechische Republik möchten ihre Zusammenarbeit beim Aufbau einer Wasserstoff-Infrastruktur sowie dem Einsatz von Wasserstoff weiter vertiefen. Eine gemeinsame Absichtserklärung (»Letter of Intent«) haben der sächsische Energie- und Klimaschutzminister Wolfram Günther, der sächsische Wirtschafts- und Verkehrsminister Martin Dulig und der tschechische Industrie- und Handelsminister Jozef Síkela heute in Dresden unterzeichnet. Geplant sind u.a. der Aufbau eines grenzüberschreitenden Wasserstoffnetzes sowie die Förderung von Kooperationen und des Austausches deutscher und tschechischer Forschungseinrichtungen und Unternehmen.

Sachsens Beauftragter für Fluglärmschutz setzt in Eilenburg Messungen fort

Der Fluglärmschutzbeauftragte (FLSB) des Freistaates Sachsen, Jörg Puchmüller, hat im Juni 2023 den Einsatz einer eigenen, mobilen und energieautonomen Fluglärmüberwachungsanlage im Landkreis Nordsachsen gestartet. Nach den ersten beiden Stationen Krostitz und Delitzsch ist sie nun in Eilenburg angekommen.

Die familienfreundliche Gründungsförderung InnoStartBonus verzeichnete auch 2023 eine große Nachfrage. Für die in diesem Jahr gestarteten beiden branchen- und technologieoffenen Förderaufrufe sowie die zwei Sonderaufrufe »Tourismus und Gastgewerbe insbesondere im ländlichen Raum« und »Ernährung, Sport & Gesundheit« gingen 161 Bewerbungen ein. 51 Projekte – 26 Teams und 25 Einzelpersonen – erhielten von der Jury unter Vorsitz des Wirtschaftsministeriums ein positives Fördervotum.

Der Flughafen Leipzig/Halle spielt für die wirtschaftliche Entwicklung des Freistaates Sachsen eine herausragende Rolle und ist zentraler Bestandteil des Logistikstandortes Mitteldeutschland. In den kommenden Jahren plant der Flughafen Leipzig/Halle seine Infrastruktur für rund 500 Millionen Euro auszubauen, um Wachstumsperspektiven insbesondere für den Frachtverkehr zu schaffen. Dies wird zu einer weiteren dynamischen wirtschaftlichen Entwicklung des Flughafens und der gesamten Region führen. Damit einhergehend ist auch eine Zunahme des Personen- und Wirtschaftsverkehrs im Umfeld des Flughafens Leipzig/Halle zu erwarten. Der Freistaat Sachsen fördert daher Infrastrukturmaßnahmen im Umfeld des Flughafens mit einer einmaligen Sonderfinanzierung aus dem Doppelhaushalt 2023/2024 in Höhe von 45 Millionen Euro.

Zur Weihnachtszeit und zum Jahreswechsel lassen wir etwas mehr Besinnlichkeit in unser Leben einkehren. Ein fester Bestandteil dieser Tradition ist das sächsische Kunsthandwerk in seiner Vielfalt, Kreativität und überregionalen Bedeutung. Mehr als 11.000 Beschäftigte in über 1.500 Unternehmen erwirtschaften im sächsischen Kunsthandwerk jährlich rund 650 Millionen Euro Umsatz. Ein im Auftrag des Wirtschaftsministeriums (SMWA) und der sächsischen Handwerkskammern entstandener neuer Imagefilm zeigt die Schaffenskraft von sieben Handwerksbetrieben im Freistaat.

Thementag von Wirtschaftsminister Martin Dulig in Leipzig: »Grüner Wasserstoff ist eine Schlüsseltechnologie für die Energiewende.»

Zum zweiten Mal nach 2022 widmet der sächsische Wirtschaftsminister und Vize-Ministerpräsident Martin Dulig einen ganzen Tag dem Zukunftsthema Wasserstoff (H2). Heute informiert er sich in Leipzig über innovative Vorhaben sächsischer Wasserstoffakteure. Dulig besucht die Leipziger IPCEI-Wasserstoffvorhaben, das Heizkraftwerk Leipzig Süd, die Energiebörse EEX, den Wasserstoffhändler Hintco, den Logistikhub der DHL und das BMW-Werk. Bei den Rundgängen und Gesprächen stehen die Erzeugung, der Transport und Handel sowie konkrete Anwendungen von Wasserstoff und synthetischem Kerosin im Mittelpunkt.

Neue Folge der SMWA-Sendereihe »Martin Dulig | Konkret« ab sofort online

Mit den Volkswagen-Standorten in Zwickau, Chemnitz und Dresden, den Werken von Porsche und BMW in Leipzig sowie rund 780 Zulieferbetrieben ist die Automobilwirtschaft die größte Industriebranche in Sachsen. Sie beschäftigt knapp 100.000 Menschen und steht unter Strom: Zum einen kommt bereits jedes vierte in Europa gebaute vollelektrische Auto aus Sachsen. Zum anderen verunsichern die zu geringe Nachfrage und die preiswertere Konkurrenz aus China deutsche Hersteller und ihre Beschäftigten. So hat Volkswagen angekündigt, befristete Arbeitsverhältnisse im Fahrzeugwerk Zwickau nicht zu verlängern. Wohin steuert Sachsens Automobilindustrie? Diese Frage erörtert Wirtschaftsminister Martin Dulig mit Gästen aus Wirtschaft und Politik in seinem Diskussionsformat auf Youtube.

Bereits zum 24. Mal lobt das Wirtschaftsministerium (SMWA) den mit insgesamt 50.000 Euro dotierten Sächsischen Staatspreis für Gründen aus. Auf dem Sächsischen Gründerforum wurde das Wettbewerbsverfahren in dieser Woche offiziell eröffnet. Das Online-Portal für Bewerbungen steht bis zum 4. März 2024 für innovative Ideen und Gründungsvorhaben mit (geplantem) Sitz in Sachsen unter www.futureSAX.de/gruenderpreis offen.

Niesky traut sich was – und wird dafür doppelt belohnt

Der sächsische Innenstadt-Wettbewerb »Ab in die Mitte!« feiert 2023 sein 20-jähriges Bestehen. Im Jubiläumsjahr haben 40 Städte insgesamt 45 Projektideen eingereicht. Den mit 15.000 Euro dotierten Sonderpreis »Einzelhandel« des Wirtschaftsministeriums (SMWA) hat die Große Kreisstadt Niesky (Landkreis Görlitz) gewonnen. Die knapp 10.000 Einwohner zählende Stadt überzeugte die Fachjury mit dem beherzten Projekt »Niesky traut sich« – ein gut durchdachtes Konzept rund ums Heiraten.

Sachsen unterstützt Smart Systems Hub Dresden bis 2028 mit bis zu 4,2 Millionen Euro

Das Innovationszentrum Smart Systems Hub vernetzt und unterstützt seit fünf Jahren die Akteure der Digitalbranche in der Region Dresden. Der Freistaat Sachsen verlängert seine Unterstützung für das Netzwerk bis 2028. Wirtschaftsstaatssekretär Thomas Kralinski hat heute den Fördermittelbescheid in Höhe von bis zu 4,2 Millionen Euro an Hub-Geschäftsführer Michael Kaiser überreicht.

Chip-Riese GlobalFoundries kooperiert mit Sachsens Mittelstand und Forschung

»Der Mittelstand und die Forschung in Sachsen profitieren von den Investitionen der Halbleiterkonzerne«, betont der sächsische Wirtschafts- und Arbeitsminister Martin Dulig. Beispielhaft dafür steht das Projekt »LOTSE« – ein gemeinsames KI-Vorhaben des Dresdner Halbleiterherstellers GlobalFoundries, mittelständischer Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Die Europäische Union und der Freistaat Sachsen fördern das Projekt mit 5,4 Millionen Euro.

Dritter Sächsischer Stahlgipfel diskutiert die heißen Eisen der Branche

International wettbewerbsfähige Energiepreise sind sofort nötig – so lautet das einhellige Fazit der Teilnehmenden des Dritten Sächsischen Stahlgipfels. Am 6. November hat sich die Sächsische Staatsregierung im SMWA mit Vertretern der Stahlwerke FERALPI STAHL, BGH Edelstahlwerke GmbH Freital, Mannesmannröhren-Werk GmbH, GMH – Schmiedewerke Gröditz GmbH, Ervin Germany GmbH sowie der Wirtschaftsvereinigung Stahl und der IG Metall getroffen. Der Anlass: Die ökonomische und die ökologische Transformation – insbesondere die Umstellung von fossilen auf erneuerbare Energien sowie die Energiepreisentwicklung – stellen die sächsische Stahlbranche vor zahlreiche Anpassungsaufgaben.

Engel mit Kapital und Know-how

Am 2. November haben sich im Parkhotel Dresden zum ersten Mal erfahrene und neue Kapitalgebende zum Sächsischen Business-Angel-Tag getroffen. Dieses Event nahm die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Sachsen (MBG) zum Anlass, ihr neues Beteiligungsprogramm anzukündigen. Das Leipziger Start-up BRbase, das als erstes Unternehmen den neuen Business-Angel-Bonus des Freistaates Sachsen erhalten hat, stellte seine KI-basierte Software für Betriebsräte vor.

Bewerbungsstart Sächsischer Verlagspreis 2024

Am 1. November startet die Bewerbungsphase für den Sächsischen Verlagspreis 2024. In dieser Wettbewerbsedition prämiert der Preis herausragendes verlegerisches Wirken erstmals in vier Kategorien. Neben drei Hauptpreisen werden zwei »So geht sächsisch.«-Sonderpreise vergeben, die diejenigen Verlage würdigen, die einen besonderen Beitrag für die Sichtbarkeit des Verlags- und Buchstandortes Sachsen leisten. 

Im Rahmen der sächsischen Technologieförderung hat das SMWA heute einen Aufruf zur Einreichung von Förderanträgen für Forschungs- und Entwicklungsprojekte, Technologietransfervorhaben und InnoPrämien aus dem Just Transition Fund (JTF) veröffentlicht. Damit gibt Sachsen den Startschuss für die Förderung zusätzlicher Projekte im Mitteldeutschen Revier für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) aus den Landkreisen Nordsachsen, Leipzig sowie der Stadt Leipzig. Für die JTF-Technologieförderung stehen 14,15 Millionen Euro an europäischen und sächsischen Fördermitteln zur Verfügung.

Das sächsische Wirtschaftsministerium (SMWA) hat für den Neubau eines zweiten Bioinnovationszentrums in Dresden-Johannstadt (BIOZ II) eine Förderung in Höhe von rund 6,71 Millionen Euro bewilligt. Der Zuwendungsempfänger ist die Technologie Zentrum Dresden GmbH (TZD). Sie erhält den Förderbescheid in diesen Tagen.

Projekt Wildpflanzenpark: Gegen öde Orte ist in Oederan ein Kraut gewachsen

Oederan hat 2022 neben Freiberg einen der beiden ersten Preise des 19. Innenstadtwettbewerbs »Ab in die Mitte! Die City-Offensive Sachsen« erhalten. Der Freistaat hat die mit 30.000 Euro dotierte Auszeichnung für das Projekt »Ernährung neu gedacht – Essbare Wildpflanzen in der Stadt« vergeben. Wie steht es um das Vorhaben und die Innenstadt der Kleinstadt (7.700 Einwohner) im Landkreis Mittelsachsen? Der #ZUKUNFTblog hat dazu Marco Metzler vom Stadtmarketing Oederan befragt.

Freiberg (Landkreis Mittelsachsen) hat im Jahr 2022 den 19. sächsischen Innenstadtwettbewerb »Ab in die Mitte! Die City-Offensive Sachsen« gewonnen. Die rund 40.000 Einwohner zählende Silber- und Universitätsstadt erhielt vom Freistaat Sachsen für ihr Projekt »Der grüne Peter«, eine Begrünung der Fußgängerzone Petersstraße, ein Preisgeld in Höhe von 30.000 Euro. Der #ZUKUNFTblog hat mit City-Managerin Nicole Schimpke über dieses und weitere Vorhaben gesprochen.

Programm »Darlehen für den Mittelstand« startet

Der Freistaat Sachsen unterstützt kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit einem neuen Programm »Darlehen für den Mittelstand« (DFM). Mit dem Programm werden gezielt Investitionen und Betriebsmittel finanziert, um die Wettbewerbsfähigkeit der sächsischen Wirtschaft zu stärken und die Standortbedingungen für Unternehmen und Existenzgründer zu verbessern. Insgesamt stehen 142 Millionen Euro an Kreditmitteln für KMU zur Verfügung. Das Programm bietet eine maßgeschneiderte, ergänzende Darlehensförderung zu den bereits etablierten Zuschussprogrammen für den sächsischen Mittelstand. Es ermöglicht eine schnelle und unkomplizierte Unterstützung bei Gründungs-, Wachstums-, Markteinführungs- und Digitalisierungsvorhaben.

Der sächsische Wirtschaftsminister und Vize-Ministerpräsident Martin Dulig wird mit einer rund 30-köpfigen Delegation, die sich aus Vertretern von Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Kommunen sowie der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS) und Landespolitik zusammensetzt, bis zum 20. September Japan und Südkorea besuchen. Beide Länder bereist er bereits zum zweiten Mal. Die Reise zielt auf das Erschließen neuer Absatzmärkte, die Förderung von Kooperationen sächsischer Unternehmen, neue Impulse für das Innovationsgeschehen in Sachsen und die Investorenpflege ab. Die WFS organisiert die Reise gemeinsam mit dem sächsischen Wirtschaftsministerium (SMWA).

»Für uns als KMU sind politisch begleitete Auslandsreisen Gold wert«

Politische Begleitung kann – v. a. in neu zu erschließenden und Wachstumsmärkten – ein effektiver Türöffner sein. Dabei werden zum einen auf politischer Ebene Kontakte geknüpft, die in vielen Staaten der Welt erforderlich sind, um wirtschaftlich dort tätig zu werden. Zum anderen werden solche Termine auch genutzt, um Erfahrungen auszutauschen und die bilaterale Zusammenarbeit zu vertiefen. Dabei begleiten Unternehmensvertreter politische Amtsträger bei wichtigen Terminen mit relevanten Entscheidungsträgern aus Politik und Wirtschaft, die im Rahmen einer reinen Unternehmerreise nicht zur Verfügung stünden. Tom George, Geschäftsführer der Chemnitzer move technology GmbH, hat Staatsminister Martin Dulig in Namibia begleitet und berichtet von seinen Erfahrungen.

Martin Dulig: »Mit TSMC wird Sachsen zum globalen Halbleiterstandort«

Der weltweit agierende taiwanesische Halbleiterhersteller TSMC hat angekündigt, gemeinsam mit Bosch, Infineon und NXP eine Halbleiterfabrik in der sächsischen Landeshauptstadt Dresden errichten zu wollen. Die Gesamtinvestitionen sollen sich auf rund zehn Milliarden Euro belaufen. »Es ist die größte Einzelinvestition eines Unternehmens im Freistaat Sachsen seit 1990«, sagt der sächsische Wirtschafts- und Arbeitsminister Martin Dulig. Etwa 2.000 direkte Arbeitsplätze sollen im Hightech-Bereich entstehen.

Das SMWA beabsichtigt, den Umzug des Vereins »Sächsisches Wirtschaftsarchiv e. V.« (SWA) von Leipzig nach Borna mit rund 150.000 Euro zu fördern. Wirtschaftsstaatssekretär Thomas Kralinski stellte diese finanzielle Unterstützung am 28. Juli 2023 bei den Feierlichkeiten zum 30-jährigen Gründungsjubiläum des ersten regionalen ostdeutschen Wirtschaftsarchivs in Aussicht. Voraussichtlich nach der Sommerpause wird sich das Sächsische Kabinett mit der geplanten Förderung befassen.

Antragsstart für Wirtschaftsförderprogramm »Regionales Wachstum«

Das sächsische Kabinett hat am 4. Juli 2023 die Förderrichtlinie Regionales Wachstum beschlossen (#ZUKUNFTblog berichtete). Die Förderung unterstützt verschiedene Investitionsvorhaben von Betriebsstätten zur Steigerung der Anpassungs- und Wettbewerbsfähigkeit in Sachsen. Ab sofort können Förderanträge über das Förderportal der Sächsischen Aufbaubank – Förderbank – (SAB) gestellt werden.

Wer erfolgreich innoviert, wird prämiert

Im ersten halben Jahr nach Inkrafttreten der Förderrichtlinie »EFRE/JTF-Technologieförderung 2021-2027«, welche den Förderbaustein »InnoPrämie« einschließt, hat der Freistaat Sachsen 100 dieser Prämien gewährt. Das besonders niederschwellige Förderangebot unterstützt kleine und mittelgroße Unternehmen (KMU) dabei, professionelle Forschungs- und Entwicklungsdienstleister zu beauftragen, um neue Produkte, Verfahren oder Services zu entwickeln.

Das Portal meinungsbarometer.info hat eine Fachdebatte zum Thema »Quo vadis europäische Chip-Industrie – Bringen Milliarden-Subventionen für die Hersteller den Durchbruch?« gestartet. Daran beteiligt sich der sächsische Wirtschafts- und Arbeitsminister Martin Dulig mit einem Debattenbeitrag. Im #ZUKUNFTblog findet sich das Interview nochmals zum Nachlesen.

futureSAX-InnovationSchool: Von der Idee zum Geschäftsmodell

Die InnovationSchool der sächsischen Innovationsplattform futureSAX GmbH richtet sich an (gründungs-)interessierte Jugendliche, die aktiv step by step ausprobieren wollen, aus einer Idee ein Geschäftsmodell zu entwickeln. Ob mit Vorkenntnissen oder ohne, ob mit oder ohne bereits existierender Idee – alle sind herzlich eingeladen, dabei zu sein.

Unter dem goldenen Stern des ehemaligen Sowjetischen Pavillons der Alten Messe Leipzig (Halle 12) entsteht ein neues Innovationszentrum. Das sächsische Wirtschaftsministerium fördert das Vorhaben auf dem Bio City Campus Leipzig mit rund 14,7 Millionen Euro. Wirtschaftsminister Martin Dulig überreichte den Fördermittelbescheid am 12. Juli an Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung, Wirtschaftsbürgermeister Clemens Schülke und Kai Thalmann, Geschäftsführer der LGH Leipziger Gewerbehof GmbH & Co. KG.

Zwickauer Straßenbahn rollt bald auf neuen Gleisen nach Eckersbach

Die Städtische Verkehrsbetriebe Zwickau GmbH (SVZ) bringt derzeit einen zentralen Abschnitt ihres Straßenbahnnetzes auf Vordermann. Das Unternehmen erneuert von Grund auf die Gleisanlagen zwischen der Max-Pechstein-Straße in der Nordvorstadt und der Scheffelstraße am Abzweig von der Bundesstraße B93 nach Eckersbach. Das sächsische Verkehrsministerium fördert die Sanierung des rund 950 Meter langen Abschnitts mit rund 3,1 Millionen Euro.

Sachsen setzt Programm »Regionales Wachstum« mit großzügigen Konditionen fort

Der Freistaat führt das Investitionsprogramm »Regionales Wachstum« fort und baut gleichzeitig die Förderbedingungen aus. Das Kabinett hat in seiner Sitzung am 4. Juli 2023 die vom Wirtschaftsministerium (SMWA) vorgelegte Richtlinie beschlossen. Ziel des Programms bleibt es, die Anpassungs- und Wettbewerbsfähigkeit sowie die Investitionstätigkeit der Unternehmen zu steigern.

Der Freistaat Sachsen unterstützt die Dresdner Altavo GmbH und die Technische Universität Dresden bei der Entwicklung einer künstlichen Stimme mit rund 3,1 Millionen Euro. Davon entfallen 2,4 Millionen Euro auf das Unternehmen und rund 700.000 Euro auf die TU als Kooperationspartner. Der sächsische Wirtschaftsminister Martin Dulig hat den Fördermittelbescheid heute bei einem Besuch der Altavo GmbH symbolisch an die Projektpartner überreicht.

Nach einer dreijährigen coronabedingten Pause lobt der Freistaat 2023 wieder den etablierten Preis für erfolgreiche Unternehmensnachfolgen in Sachsen aus. Der »Sächsische Meilenstein« wird in den Kategorien familieninterne, unternehmensinterne sowie externe Nachfolge verliehen. Die Auszeichnung ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert.

Die Entwicklung der Chiptechnologie in und um Dresden (»Silicon Saxony«) erhält den nächsten Innovations-Schub. Im Rahmen eines »wichtigen Vorhabens von gemeinsamem europäischem Interesse« (IPCEI) sollen auch neun sächsische Projekte für technologischen Vorsprung der europäischen Mikroelektronik- und Kommunikationstechnikindustrie sorgen.

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