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#ZUKUNFTblog

Mikrodarlehensprogramm startet für sächsische Gründer

Sächsische Existenzgründer können ab sofort bei der Sächsischen Aufbaubank – Förderbank – (SAB) Mikrodarlehen für ihre Vorhaben beantragen. Möglich sind zinsverbilligte Darlehen von bis zu 30.000 Euro aus Haushaltsmitteln des Freistaates für Existenzgründungsvorhaben in Sachsen. Die Laufzeit der Darlehen beträgt maximal sechs Jahre, davon ein Jahr tilgungsfrei. Anträge nimmt die SAB ab sofort digital im Förderportal entgegen.

Das sächsische Kabinett hat im vergangenen Jahr mit der »Förderrichtlinie Akzeleratoren« ein einzigartiges Angebot zur Stärkung der Gründerlandschaft im Freistaat beschlossen. Im Januar 2024 hat ein Expertengremium unter Leitung des Wirtschaftsministeriums (SMWA) drei förderwürdige Konzepte zum Aufbau von insgesamt drei neuen Akzeleratoren ausgewählt. Das sind Einrichtungen, die Start-ups für drei bis zwölf Monate in sogenannte Start-up-Klassen aufnehmen, ihnen Büroräume, technische Infrastruktur und strukturierte Schulungsmaßnahmen sowie eine intensive Betreuung durch Mentoren anbieten. Mit Hilfe der Akzeleratoren sollen Aufbau und Markteintritt junger Unternehmen beschleunigt, unternehmerisches Know-how vermittelt und durch gezielte Vernetzung die Grundlagen für eine erfolgreiche Unternehmensentwicklung geschaffen werden.

Die familienfreundliche Gründungsförderung InnoStartBonus verzeichnete auch 2023 eine große Nachfrage. Für die in diesem Jahr gestarteten beiden branchen- und technologieoffenen Förderaufrufe sowie die zwei Sonderaufrufe »Tourismus und Gastgewerbe insbesondere im ländlichen Raum« und »Ernährung, Sport & Gesundheit« gingen 161 Bewerbungen ein. 51 Projekte – 26 Teams und 25 Einzelpersonen – erhielten von der Jury unter Vorsitz des Wirtschaftsministeriums ein positives Fördervotum.

Bereits zum 24. Mal lobt das Wirtschaftsministerium (SMWA) den mit insgesamt 50.000 Euro dotierten Sächsischen Staatspreis für Gründen aus. Auf dem Sächsischen Gründerforum wurde das Wettbewerbsverfahren in dieser Woche offiziell eröffnet. Das Online-Portal für Bewerbungen steht bis zum 4. März 2024 für innovative Ideen und Gründungsvorhaben mit (geplantem) Sitz in Sachsen unter www.futureSAX.de/gruenderpreis offen.

Engel mit Kapital und Know-how

Am 2. November haben sich im Parkhotel Dresden zum ersten Mal erfahrene und neue Kapitalgebende zum Sächsischen Business-Angel-Tag getroffen. Dieses Event nahm die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Sachsen (MBG) zum Anlass, ihr neues Beteiligungsprogramm anzukündigen. Das Leipziger Start-up BRbase, das als erstes Unternehmen den neuen Business-Angel-Bonus des Freistaates Sachsen erhalten hat, stellte seine KI-basierte Software für Betriebsräte vor.

Programm »Darlehen für den Mittelstand« startet

Der Freistaat Sachsen unterstützt kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit einem neuen Programm »Darlehen für den Mittelstand« (DFM). Mit dem Programm werden gezielt Investitionen und Betriebsmittel finanziert, um die Wettbewerbsfähigkeit der sächsischen Wirtschaft zu stärken und die Standortbedingungen für Unternehmen und Existenzgründer zu verbessern. Insgesamt stehen 142 Millionen Euro an Kreditmitteln für KMU zur Verfügung. Das Programm bietet eine maßgeschneiderte, ergänzende Darlehensförderung zu den bereits etablierten Zuschussprogrammen für den sächsischen Mittelstand. Es ermöglicht eine schnelle und unkomplizierte Unterstützung bei Gründungs-, Wachstums-, Markteinführungs- und Digitalisierungsvorhaben.

In Deutschland stehen weitere Investitionen in die deutsche Wasserstoffwirtschaft an. Bundeswirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck hat dafür heute gemeinsam mit dem Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Martin Dulig, einen Förderbescheid über rund 162 Mio. Euro an die Sunfire GmbH in Dresden übergeben. Die Firma plant im Rahmen ihres Vorhabens »Sunfire 1500+« die industrielle Fertigung von Elektrolyseuren, sowohl für die Alkali-(AEL) als auch für die Hochtemperatur-(SOEC) Technologie. Das Vorhaben wurde im Rahmen des Interessenbekundungsverfahren für das IPCEI Wasserstoff im Mai 2021 ausgewählt. Elektrolyseure sind technische Vorrichtungen, mit denen in großen Mengen Wasserstoff aus erneuerbarem Strom erzeugt werden kann.

Designpreis: Rekord bei den Bewerbungen und Auswahl der 36 Finalisten

Der Wettbewerb zum Sächsischen Staatspreis für Design 2023 hat für eine Rekordteilnahme gesorgt. Die vom SMWA eingesetzte Jury hat nun aus den 259 Einreichungen die 36 Finalisten nominiert. Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig freut sich über die positive Resonanz: »Ich freue mich besonders über die kreativen Ideen aus vielen Regionen Deutschlands und die nun folgende Diskussion darüber im Werkstattprozess.« 

futureSAX-InnovationSchool: Von der Idee zum Geschäftsmodell

Die InnovationSchool der sächsischen Innovationsplattform futureSAX GmbH richtet sich an (gründungs-)interessierte Jugendliche, die aktiv step by step ausprobieren wollen, aus einer Idee ein Geschäftsmodell zu entwickeln. Ob mit Vorkenntnissen oder ohne, ob mit oder ohne bereits existierender Idee – alle sind herzlich eingeladen, dabei zu sein.

Unter dem goldenen Stern des ehemaligen Sowjetischen Pavillons der Alten Messe Leipzig (Halle 12) entsteht ein neues Innovationszentrum. Das sächsische Wirtschaftsministerium fördert das Vorhaben auf dem Bio City Campus Leipzig mit rund 14,7 Millionen Euro. Wirtschaftsminister Martin Dulig überreichte den Fördermittelbescheid am 12. Juli an Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung, Wirtschaftsbürgermeister Clemens Schülke und Kai Thalmann, Geschäftsführer der LGH Leipziger Gewerbehof GmbH & Co. KG.

Der sächsische Wirtschafts- und Arbeitsminister Martin Dulig hat am Dienstagabend auf der Sächsischen Innovationskonferenz in Dresden die Gewinner der Staatspreise für Gründen, Transfer und Innovation 2023 gekürt. Den 23. Sächsischen Gründerpreis erhielt in diesem Jahr die Poweron GmbH (Dresden) für ihre flexible bionische Robotertechnik, die Robotern Fingerspitzengefühl verleiht. Der 4. Sächsische Transferpreis für modellhaften Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft ging an den Nuklearmedizin-Experten Dr. Johannes Notni, von der Trimt GmbH aus Radeberg, der neuartige Biomarker zur Erkennung und Behandlung von Bauchspeicheldrüsenkrebs erforscht und entwickelt. Den 22. Sächsischen Innovationspreis nahm die Novum Engineering GmbH (Dresden) entgegen. Sie ermittelt mit Hilfe Künstlicher Intelligenz in Sekundenschnelle den Ladezustand, die aktuelle Kapazität und die Lebensdauer von Batterien.

Der Freistaat Sachsen unterstützt die Dresdner Altavo GmbH und die Technische Universität Dresden bei der Entwicklung einer künstlichen Stimme mit rund 3,1 Millionen Euro. Davon entfallen 2,4 Millionen Euro auf das Unternehmen und rund 700.000 Euro auf die TU als Kooperationspartner. Der sächsische Wirtschaftsminister Martin Dulig hat den Fördermittelbescheid heute bei einem Besuch der Altavo GmbH symbolisch an die Projektpartner überreicht.

Das macht Schule: Vier sächsische Schülergenossenschaften im Porträt

Der Freistaat Sachsen fördert junges Unternehmertum in Schülergenossenschaften und setzt die seit 2019 erfolgreich bestehende Kooperation mit dem Genossenschaftsverband – Verband der Regionen bis Ende 2026 fort. Eine entsprechende Vereinbarung hat der Schirmherr, Sachsens Wirtschafts- und Arbeitsminister Martin Dulig, mit dem Verband, der Träger des Projektes »Schülergenossenschaften: nachhaltig wirtschaften – solidarisch handeln« ist, getroffen. Der ZUKUNFTblog stellt vier eingetragene Schülergenossenschaften (eSG) aus Bad Düben, Borsdorf, Chemnitz und Plauen vor.

Die Organische Elektronik ist ein Wachstumsmarkt, dem die Dresdner Credoxys GmbH einen weiteren Schub verleihen möchte. Das Start-up entwickelt Spezialchemikalien für Organische Leuchtdioden (OLED), die in Fernsehgeräten und Solarzellen zum Einsatz kommen. Der Freistaat Sachsen finanziert ab sofort die Arbeit einer Innovationsassistentin, die im Unternehmen neue OLED-Dotierstoffe entwickelt, mit Mitteln aus dem neuen »MINT-Fachkräfteprogramm ESF Plus 2021-2027«.

Gründen, Transfer und Innovation – Die Sächsischen Staatspreise 2023

Im Jahr 2023 wird der Freistaat wieder sächsische Gründungskonzepte, erfolgreiche Innovationen in Unternehmen und modellhaftes Transfergeschehen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft auszeichnen. Die Bewerbungsfrist für den 23. Sächsischen Gründerpreis, den 4. Sächsischen Transferpreis und den 22. Sächsischen Innovationspreis läuft bis zum 8. März 2023.

»Martin Dulig | Konkret«: Innovation made in saxony – wie gründet Sachsen?

Diskussionsrunde zum Gründungsland Sachsen 

»Sachsen ist Gründerland« – darin war sich das Podium der neuen Diskussionsrunde »Martin Dulig | Konkret« einig. Gründerinnen und Gründer finden hier nicht nur hervorragende Bedingungen und mit futureSAX, der Innovationsplattform der Freistaats Sachsen, einen kompetenten und engagierten Ansprechpartner – auch die Gründungs- und Innovationskultur ist hier außerordentlich gut ausgeprägt. In der neuen Ausgabe »Martin Dulig | Konkret« diskutiert Sachsens Wirtschaftsminister mit Expertinnen und Experten und denjenigen die selbst bereits einen Unternehmensgründungsprozess durchlaufen haben.

Medizinisches Cannabis »made in saxony« – DEMECAN in Ebersbach

Gleißend gelbes Licht blendet die Augen, sobald sich die Türen zu einem der vier Anbauräume öffnen. Mit 24 Grad ist es dort angenehm warm, die Luftfeuchtigkeit beträgt ca. 55 Prozent. Kleine Nützlinge schwirren über den Pflanzen, schützen vor Raubmilben und anderem Ungeziefer. Zwischen den Pflanzen sitzen Mitarbeiterinnen, welche Triebe stutzen oder  Blätter entfernen. Alles erinnert an eine Großgärtnerei – wenn nur nicht überall penibel auf klinische Hygiene geachtet würde und jeder Raum nur mit spezieller Codekarte zugängig wäre. Denn in den »Gewächshäusern« bei DEMECAN in Ebersbach bei Moritzburg, wachsen Cannabis-Pflanzen, die auf dem freien Markt nicht legal sind. Wirtschaftsminister Martin Dulig besuchte nun die Firma.

Ideen beflügeln – Sachsen trifft schottische Innovationskultur

Wie gründet man eigentlich eine Firma? Vor dieser Frage stehen Erfinder, Kreative und Tüftler, die sich selbstständig machen wollen. In Sachsen greift futureSAX, die Innovationsplattform des Freistaates, jungen Unternehmern unter die Arme und hilft ihnen auf ihren ersten Schritten. In Schottlands Hauptstadt Edinburgh spielt  »CodeBase« eine wichtige Rolle. Dessen Strategie-Chef Steven Drost (49) besuchte nun Sachsen.

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