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#ZUKUNFTblog

Spitzengespräch erarbeitet gemeinsames Zielbild für Sachsens Wirtschaft 2040

Impulse für Sachsen 2040: Chancen nutzen, Zukunft gestalten

Globaler Wettbewerb, geopolitische Spannungen, Krisen, Demografie und Energietransformation stellen die sächsische Wirtschaft vor große Herausforderungen und setzen die Industrie unter Druck. Gleichzeitig verfügt der Freistaat über starke Grundlagen: eine leistungsfähige Industrie, einen innovativen Mittelstand und eine exzellente Forschungslandschaft. Jenseits der wichtigen Aufgaben mit den tagtäglichen Herausforderungen ist es ebenso wichtig, ein Zielbild für die Entwicklung der sächsischen Wirtschaft zu formulieren. Unsere gemeinsame Aufgabe ist es, jetzt die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass Sachsen in zehn/fünfzehn Jahren stärker und wettbewerbsfähiger ist. Um diesen Weg gemeinsam zu gestalten, wurden die Spitzen von Wirtschaft, Gewerkschaften und Regierungsfraktionen in Sachsen im vergangenen Herbst von Staatsminister Dirk Panter zum »Spitzengespräch zur Lage der sächsischen Wirtschaft« eingeladen. Die Ergebnisse wurden am 11. September 2026 in Dresden vorgestellt.

Taiwan ist in der Halbleiter- und Hochtechnologieindustrie weltweit führend. Wirtschaftsminister Dirk Panter reiste vom 30. August bis 2. September nach Taiwan, um die bilaterale Zusammenarbeit auszubauen und Sachsen als leistungsfähigen Technologie- und Investitionsstandort weiter zu positionieren. Im Mittelpunkt der Reise standen die Themen Halbleiterindustrie und Investorenwerbung, begleitet wurde er von einer Wirtschaftsdelegation. In Taipeh hat Minister Panter u.a. den taiwanischen Wirtschaftsminister Kung Ming-hsin zu Gesprächen getroffen, hielt auf dem EU-Investmentforum eine Keynote und traf potentielle Investoren.

Großpösna, Griesson, Graue Flecken: Hier wird jetzt kräftig angepackt!

Touristisches Update, Werkserweiterung, Glasfaserausbau: Der Freistaat Sachsen fördert aktuelle Investitionsvorhaben in den Landkreisen Leipzig und Nordsachsen mit hohen Fördersummen. Wirtschaftsminister Dirk Panter hat Anfang dieser Woche die GRW-Fördermittelbescheide an das Unternehmen Griesson – de Beukelaer in Wurzen und die Gemeinde Großpösna überreicht und darüber hinaus den sogenannten »Graue Flecken«-Ausbau in Doberschütz gestartet.

Auf Einladung der Ministerien für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen sowie Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes Baden-Württemberg hat Sachsens Wirtschaftsstaatssekretär Sebastian Scheel am 10. Juli in Berlin am Nationalen Gießereidialog teilgenommen. Bei dem Treffen in der Landesvertretung NRW bekräftigten die gießereistarken Bundesländer, darunter Sachsen, zentrale Forderungen der Branche und richteten diese in einem gemeinsamen Positionspapier an den Bund.

Ein neuer Taktgeber für Europas Chipindustrie

Mit der »Smart Power Fab« setzt Infineon in Dresden ein industriepolitisches Signal weit über Sachsen hinaus: Die modernste Chipfabrik des Konzerns wird in Betrieb genommen und damit eine der fortschrittlichsten Fertigungen weltweit. Rund fünf Milliarden Euro hat der Konzern investiert, es ist die größte Einzelinvestition seiner Geschichte. Mit einer Milliarde Euro Förderung hat der Bund einen großen Anteil daran.

Die Debatte über mögliche Joint Ventures zwischen Volkswagen und chinesischen Herstellern ist mehr als eine Diskussion über neue Eigentümermodelle. Sie berührt eine zentrale industriepolitische Frage: Wie lassen sich industrielle Wertschöpfung, hochqualifizierte Arbeitsplätze und technologische Kompetenz in Zeiten tiefgreifender Umbrüche sichern? Gerade im Automobilland Sachsen, das bei der Elektromobilität seit Jahren eine Vorreiterrolle einnimmt, stellt sich diese Frage besonders deutlich.

Wenn in Pirna flüssiger Edelstahl in Form gegossen wird, geht es um weit mehr als industrielle Präzision. Es geht um ein Stück sächsischer Industriegeschichte – und um die Zukunft eines ganzen Wirtschaftszweigs. Beim Besuch der Edelstahlgießerei SCHMEES cast in Pirna wurde genau das deutlich.

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