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#ZUKUNFTblog

Auf Einladung der Ministerien für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen sowie Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes Baden-Württemberg hat Sachsens Wirtschaftsstaatssekretär Sebastian Scheel am 10. Juli in Berlin am Nationalen Gießereidialog teilgenommen. Bei dem Treffen in der Landesvertretung NRW bekräftigten die gießereistarken Bundesländer, darunter Sachsen, zentrale Forderungen der Branche und richteten diese in einem gemeinsamen Positionspapier an den Bund.

Ein neuer Taktgeber für Europas Chipindustrie

Mit der »Smart Power Fab« setzt Infineon in Dresden ein industriepolitisches Signal weit über Sachsen hinaus: Die modernste Chipfabrik des Konzerns wird in Betrieb genommen und damit eine der fortschrittlichsten Fertigungen weltweit. Rund fünf Milliarden Euro hat der Konzern investiert, es ist die größte Einzelinvestition seiner Geschichte. Mit einer Milliarde Euro Förderung hat der Bund einen großen Anteil daran.

Die Debatte über mögliche Joint Ventures zwischen Volkswagen und chinesischen Herstellern ist mehr als eine Diskussion über neue Eigentümermodelle. Sie berührt eine zentrale industriepolitische Frage: Wie lassen sich industrielle Wertschöpfung, hochqualifizierte Arbeitsplätze und technologische Kompetenz in Zeiten tiefgreifender Umbrüche sichern? Gerade im Automobilland Sachsen, das bei der Elektromobilität seit Jahren eine Vorreiterrolle einnimmt, stellt sich diese Frage besonders deutlich.

Wenn in Pirna flüssiger Edelstahl in Form gegossen wird, geht es um weit mehr als industrielle Präzision. Es geht um ein Stück sächsischer Industriegeschichte – und um die Zukunft eines ganzen Wirtschaftszweigs. Beim Besuch der Edelstahlgießerei SCHMEES cast in Pirna wurde genau das deutlich.

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