Mit der »Smart Power Fab« setzt Infineon in Dresden ein industriepolitisches Signal weit über Sachsen hinaus: Die modernste Chipfabrik des Konzerns wird in Betrieb genommen und damit eine der fortschrittlichsten Fertigungen weltweit. Rund fünf Milliarden Euro hat der Konzern investiert, es ist die größte Einzelinvestition seiner Geschichte. Mit einer Milliarde Euro Förderung hat der Bund einen großen Anteil daran.
Kategorie: Silicon Saxony
Mit der STEP-Technologieförderung hat der Freistaat Sachsen einen neuen Förderbaustein im Rahmen der EFRE/JTF-Technologieförderung 2021 bis 2027 an den Start gebracht. Die Förderung dient dazu, hochinnovative FuE-Vorhaben in den Bereichen digitale Technologien und Biotechnologien zu unterstützen und so Abhängigkeiten der Europäischen Union bei kritischen bzw. strategisch wichtigen Technologien – etwa Mikroprozessoren, Sensortechnik, Pharmazeutika, Künstliche Intelligenz und 5G – gezielt zu verringern. Das STEP-Programm umfasst ein Gesamtvolumen von 85,6 Millionen Euro.
Sichere Gesundheitslösungen, smarte Plattformen und modulare Systeme bilden die Grundlage für eine neue Generation medizinischer Innovationen. Der Zukunftscluster SEMECO entwickelt dafür medizinische Halbleiter als Schlüsseltechnologie für sichere, vernetzte und intelligente Medizintechnik. Im Rahmen der Clusters4Future-Initiative des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) erhält der Cluster für die zweite Förderphase in den kommenden drei Jahren bis zu 15 Millionen Euro Fördermittel. Der Freistaat Sachsen begleitet den SEMECO-Cluster von Beginn an und unterstützt zusätzliche regionale Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Rahmen der sächsischen EFRE-Technologieförderung 2021-2027.
18 Unternehmen und Institute aus Sachsen präsentieren sich vom 10. bis 12. Juni auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung ILA in Berlin. Die meisten von ihnen stellen ihre innovativen Produkte und Projekte am SACHSEN!-Gemeinschaftsstand vor, welcher von der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH im Auftrag des SMWA organisiert. Die Luft- und Raumfahrtbranche, in der im Freistaat rund 160 Unternehmen und Forschungseinrichtungen mit mehr als 7.000 Mitarbeitern etwa 1,4 Milliarden Euro Umsatz erwirtschaften, besitzt für die technologische Souveränität Europas eine strategische Bedeutung.
Weniger Bürokratie und mehr Investitionen, GRW-Förderung entschlackt, 3.000 Euro Meisterbonus | »Wir setzen auf ein Klima des Vertrauens.«
Sachsens Wirtschaftsminister Dirk Panter hat am Montag, den 30. März 2026 über das erste Zukunftspaket zur weiteren positiven Entwicklung von Wirtschaft und Arbeit im Freistaat Sachsen informiert. Es bündelt konkrete Vorhaben zum Bürokratieabbau, zur Beschleunigung von Neugründungen sowie zur Förderung von Mittelstand und Handwerk.
Das SEMI Industry Strategy Symposium Europe (ISS Europe), ein hochrangiges Strategie- und Entscheiderforum der internationalen Halbleiter- und Mikroelektronikindustrie, wird in den Jahren 2027 und 2028 in Sachsen stattfinden. Ausrichter ist der internationale Verband SEMI (Semiconductor Equipment and Materials International), der die globale Halbleiter- und Mikroelektronikindustrie vertritt. Beim diesjährigen Symposium vom 11. bis 13. März im polnischen Sopot hat der sächsische Wirtschaftsstaatssekretär Sebastian Scheel den symbolischen Staffelstab entgegengenommen.
Der Freistaat Sachsen ist laut aktueller Studie des Mannheimer Wirtschaftsforschungsinstituts ZEW das attraktivste Bundesland für Unternehmen in Deutschland – noch vor Bayern. Damit bestätigt der Bundesländerindex Familienunternehmen 2026, dass sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Sachsen in den vergangenen Jahren spürbar verbessert haben. Auftraggeber der Studie ist die Stiftung Familienunternehmen.
Positive Zwischenbilanz für die laufende Förderperiode der EU-Strukturfonds ESF Plus, EFRE und JTF in Sachsen: Zahlreiche Projekte sind erfolgreich gestartet, viele bereits umgesetzt und die Nachfrage bleibt hoch. Damit leisten die finanziellen Mittel aus Brüssel einen wesentlichen Beitrag, um Sachsens Wirtschaft zu stärken, Arbeitsplätze zu sichern und den Wandel hin zu einer klimaneutralen und innovationsorientierten Zukunft voranzubringen. Insgesamt stehen in der aktuellen Förderperiode 2021-2027 rund 3,2 Milliarden Euro aus den EU-Fonds für sächsische Projekte zur Verfügung.
Die Koalitionsregierung im Freistaat Sachsen hat eine positive Zwischenbilanz nach dem Start vor einem Jahr gezogen. Eine Vielzahl von Projekten ist seither – auch im Zusammenwirken und mit frühzeitiger Beteiligung der Opposition – angepackt und auf den Weg gebracht worden. Auch im Fachbereich des SMWA, also in Sachen Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz, zieht Staatsminister Dirk Panter ein positives Zwischenfazit.
Nach dem Aufbau tragfähiger Arbeitsstrukturen, zwei Positionspapieren und mehreren Workshops mit Generaldirektionen der Europäischen Kommission ist Gründungsmitglied Sachsen aus dem ESRA-Vorsitz ausgeschieden – bleibt aber als Impulsgeber und Bindeglied zur Kommission weiter aktiv. Vertreterinnen und Vertreter der 37 Mitgliedsregionen der ESRA trafen sich nun zur feierlichen Übergabe des Vorsitzes an Katalonien (ESP) in Barcelona.
Mit einer milliardenschweren Investition erweitert GlobalFoundries (GF) seine Produktionskapazitäten im Herzen von Silicon Saxony. Das Unternehmen, einer der weltweit führenden Halbleiterhersteller, plant bis 2028 eine Kapazitätssteigerung auf mehr als eine Million Wafer pro Jahr. Damit wird Dresden zum größten und modernsten Standort seiner Art in Europa – ein Meilenstein für Sachsens Wirtschaft und für die europäische Halbleiterstrategie.
Wirtschaftsminister Panter in Taiwan: »Halbleiterstandort Sachsen wird als Top-Player wahrgenommen!«
Der sächsische Wirtschaftsminister Dirk Panter hat am Mittwoch seine dreitägige Taiwan-Reise beendet und eine optimistische Bilanz gezogen. »Insgesamt merken wir, dass Sachsen auf dem strategisch wichtigen Gebiet der Halbleiterindustrie als Top-Player wahrgenommen wird. Auch in Taiwan hat der Name Sachsen einen guten Klang. Der Freistaat wird hier immer bekannter, weil klar ist, dass wir Europas Nummer eins in der Mikroelektronik sind«, sagte Panter am Rande der Halbleitermesse SEMICON Taiwan 2025.
Meilenstein für Fachkräfteausbildung: Wirtschaftsminister Dirk Panter hat gemeinsam mit Ministerpräsident Michael Kretschmer, Kultusminister Conrad Clemens und Dresdens OB Dirk Hilbert am 5. September einen Fördermittelbescheid für den Neubau des BSZ Elektrotechnik in Dresden an Schulleiter Steffen Palowsky überreicht. Dafür stehen bis zu 100 Millionen Euro zur Verfügung – finanziert über die STEP-Maßnahme (»Strategische Technologien für Europa«) erstmals vollständig aus EU-Mitteln. Der neue Campus schafft moderne Ausbildungsbedingungen und ist ein wichtiger Baustein, um den steigenden Fachkräftebedarf der Halbleiterindustrie und zahlreicher mittelständischer Betriebe zu decken.
Die Messe SEMICON Taiwan 2025 ist eine der bedeutendsten Halbleitermessen und damit eine wichtige Plattform für die Zusammenarbeit in der Halbleiterindustrie. Anlässlich dieses Branchenereignisses reist der sächsische Wirtschaftsminister Dirk Panter vom 8. bis 10. September nach Taiwan. Der Freistaat Sachsen wird sich dort als europäischer Premium-Standort für Hightech-Fertigung und -Forschung präsentieren. Denn spätestens mit der Investitionsentscheidung von TSMC in einem Konsortium mit Bosch, Infineon und NXP ist das sächsische Mikroelektronik-Cluster ein Wirtschaftssektor mit europäischer Führungsrolle und globaler Ausstrahlung.
Der sächsische Wirtschaftsminister Dirk Panter hat heute den Infineon-Standort in Dresden besucht. Bei den Geschäftsführern Thomas Richter und Raik Brettschneider informierte er sich über den Baufortschritt der Smart Power Fab, einer der modernsten Halbleiterfabriken Europas.
Mit der neuen »Hightech-Agenda Deutschland« setzt die Bundesregierung auf sechs Schlüsseltechnologien, um die Wettbewerbsfähigkeit, Wertschöpfung und technologische Souveränität des Landes zu stärken. Sachsens Wirtschaftsminister Dirk Panter begrüßt die Strategie als wichtigen Impuls – besonders für den Hightech-Standort Dresden: »Wer europäische Chips von Weltrang designen will, wird an Dresden nicht vorbeikommen!«
Die europäischen Halbleiterregionen wollen ihre jeweiligen Stärken gezielt nutzen, um das europäische Halbleiter-Ökosystem strategisch weiterzuentwickeln. Darauf haben sich die Spitzenvertreterinnen und -vertreter aus den Mitgliedsregionen der European Semiconductor Regions Alliance (ESRA) bei ihrem Jahrestreffen am 3. Juli 2025 in Brüssel verständigt. Die Allianz war im September 2023 auf Initiative des Freistaates Sachsen gegründet worden. Auch Sachsens Wirtschaftsminister Dirk Panter reiste zu diesem Anlass nach Brüssel, um die Interessen des Freistaates persönlich zu vertreten.
Der Haushalt des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz (SMWA) beträgt in diesem Jahr 994,9 Millionen Euro (2025) und im kommenden Jahr 946,1 Millionen Euro (2026) – das haben die Abgeordneten des Sächsischen Landtages am 26. Juli 2025 final beschlossen. Sachsens Wirtschaftsminister Dirk Panter: »Trotz der angespannten Haushaltslage sind wir mit dem neuen Doppelhaushalt gut aufgestellt und bereit, die künftigen Herausforderungen zu bewältigen. Er ist eine gesunde Grundlage für eine erfolgreiche Zukunft. Dafür danke ich allen Abgeordneten, die mit uns gemeinsam diesen Haushalt beschlossen haben.«
Sachsen profitiert stark von dem dynamischen Investitionsgeschehen in der sächsischen Mikroelektronikbranche. Dabei leistet das Wachstum des Halbleiterökosystems in den nächsten Jahren einen deutlichen Beitrag zur weiteren positiven wirtschaftlichen Entwicklung des Standorts, die mit einer größeren Wertschöpfung und damit einem deutlichen Anstieg des Bruttoinlandsproduktes, Exportwachstum und zusätzlichen Arbeitsplätzen einhergehen. Das ist das Ergebnis der Studie »Volkswirtschaftliche und regionalökonomische Wachstumseffekte des Halbleiterökosystems in Sachsen«, die das institut für innovation und technik – iit aus Berlin im Auftrag der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS) durchgeführt hat.
Das sächsische Kabinett hat auf seiner Sitzung am 27. August 2024 grünes Licht für das Ausbildungscluster Mikroelektronik (SAM) gegeben. Das gemeinsame Ziel ist die Absicherung des entstehenden Bedarfs an Fachkräften in der Halbleiterbranche. Dafür sollen ab dem Ausbildungsjahr 2028/29 bis zu 1.000 Ausbildungsplätze bereitstehen. Um das zu erreichen, möchte der Freistaat bestehende Ausbildungseinrichtungen modernisieren und erweitern. Zusätzlich besteht Bedarf an neuen Schulungsräumen, Laboren und Werkstätten sowie einem Reinraum, die auch zur Weiterbildung genutzt werden können. Dieser neue Ausbildungscampus für Mikrotechnologen soll in Radeberg entstehen.
Erster Spatenstich für neue Chipfabrik in Dresden: Gemeinsam mit Bosch, Infineon und NXP baut Chip-Produzent TSMC eine Halbleiterfabrik in der sächsischen Landeshauptstadt mit dem Namen ESMC European Semiconductor Manufacturing Company. Mit einem geplanten Investitionsvolumen von rund zehn Milliarden Euro handelt es sich um die größte Einzelinvestition eines Unternehmens in Sachsen seit der deutschen Wiedervereinigung im Jahr 1990. Silicon Saxony gehört bereits zu den fünf wichtigsten Halbleiter-Regionen der Welt und ist Europas größter Standort der Mikroelektronik.
Wirtschaftstalk »Martin Dulig | Konkret« erörtert Folgen und Chancen der Milliardeninvestitionen in der Mikroelektronik | Dulig: »Die Investitionen, die wir als Staat tätigen, fließen mehrfach zurück!« | Erstes öffentliches Interview von ESMC-Präsident Christian Koitzsch
Verfügbare Flächen, ausreichend qualifizierte Fachkräfte, eine stabile Facility (Energieversorgung) – diese drei »F«-Faktoren sind die Grundlage für eine erfolgreiche Ansiedlungspolitik und damit die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Sachsen. Die Milliardeninvestitionen der Chipindustrie katapultieren den Freistaat in die Weltspitze der Mikroelektronikbranche – und erhöhen zugleich den Druck auf den Arbeitsmarkt sowie den Ausbau der Wohn-, Bildungs- und Verkehrsinfrastruktur. Deswegen mehren sich im Großraum Dresden auch kritische Stimmen: Der Mittelstand befürchtet die Abwerbung von Fachkräften, die Bevölkerung steigende Mieten und eine angespannte Verkehrssituation. Wie Sachsen die Herausforderungen der Großansiedlungen meistern kann, erörtert Wirtschafts-, Arbeits- und Verkehrsminister Martin Dulig in seinem Wirtschaftstalk auf Youtube.
Die Lage ist besser als die Stimmung – krempeln wir die Ärmel hoch!
ZUKUNFT. ist der Leitgedanke des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA). Staatsminister Martin Dulig und das Team des SMWA arbeiten daran, dass der Wirtschafts- und Arbeitsstandort Sachsen für alle Menschen attraktiv und sicher bleibt. Dazu gehören eine leistungsfähige, digitale Infrastruktur und eine nachhaltige Mobilität, die alle sicher und schnell ans Ziel bringt. ZUKUNFT. ist, was wir heute daraus machen.
Sachsens Wirtschafts- und Arbeitsminister Martin Dulig hat seinen zweiten Thementag dieses Jahres der strategisch wichtigen Halbleiterbranche gewidmet. Am 27. März besuchte er in Dresden, Freiberg (Landkreis Mittelsachsen) und Moritzburg (Landkreis Meißen) fünf Unternehmen der Mikroelektronik.
Die Entwicklung der Chiptechnologie in und um Dresden erhält den nächsten Innovations-Schub. Im Rahmen eines »wichtigen Vorhabens von gemeinsamem europäischen Interesse« (IPCEI) sollen auch neun sächsische Projekte für technologischen Vorsprung der europäischen Mikroelektronik- und Kommunikationstechnikindustrie sorgen. Das gesamte Projektvolumen einschließlich der Fördermittel beläuft sich auf 1,79 Milliarden Euro.
Gemeinsam mit dem Chef der Staatskanzlei, Staatsminister Oliver Schenk, dem Beauftragten für Großansiedlungen im Freistaat Sachsen, Dirk Diedrichs, sowie von Vertreterinnen und Vertretern sächsischer Staatsministerien, der Landesdirektion Sachsen, der Wirtschaftsförderung Sachsen und der Landeshauptstadt Dresden, besuchte Wirtschaftsstaatssekretär Thomas Kralinski in der vergangenen Woche den Halbleiterstandort Taiwan und den Chiphersteller TSMC. Anlass der Reise war die bevorstehende und derzeit in der Genehmigungsphase befindliche Ansiedlung eines Werks des taiwanischen Halbleiterherstellers TSMC in Dresden.
Der Dresdner Halbleiterhersteller Infineon Technologies Dresden GmbH & Co. KG will mit drei mittelständischen Unternehmen und sieben Forschungseinrichtungen aus Sachsen Technologien für die Mobilität der Zukunft entwickeln. Die Europäische Union und der Freistaat Sachsen fördern das Forschungs- und Entwicklungsprojekt »Grüne Mobilität ›made in Saxony‹ – Innovative Lösungen für zukunftsweisende Automobil- und Industrieanwendungen (Future Mobility)« mit rund 17,7 Millionen Euro. Der sächsische Wirtschafts- und Arbeitsminister Martin Dulig hat am 28. November 2023 symbolisch die Fördermittelbescheide an die Projektpartner überreicht.
Für die Mikroelektronik als eine der wichtigsten Schlüsseltechnologien für Wirtschaft und Gesellschaft setzt Sachsen die richtigen Prioritäten. Das hat Anfang August die Entscheidung des weltgrößten Chipfertigers TSMC gezeigt, der gemeinsam mit Bosch, Infineon und NXP eine Chipfabrik für zehn Milliarden Euro in Dresden bauen will. Auch die Global Player Infineon und Bosch haben die größten Einzelinvestitionen ihrer Unternehmen in Sachsen getätigt. Damit etabliert sich Sachsen als global führender Halbleiterstandort und festigt seinen Platz als größtes europäisches Mikroelektronik-Cluster. Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig besuchte deshalb die größte europäische Halbleitermesse, die SEMICON Europa in München.
»Der Mittelstand und die Forschung in Sachsen profitieren von den Investitionen der Halbleiterkonzerne«, betont der sächsische Wirtschafts- und Arbeitsminister Martin Dulig. Beispielhaft dafür steht das Projekt »LOTSE« – ein gemeinsames KI-Vorhaben des Dresdner Halbleiterherstellers GlobalFoundries, mittelständischer Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Die Europäische Union und der Freistaat Sachsen fördern das Projekt mit 5,4 Millionen Euro.
Zum Abschluss seiner Unternehmerreise nach Japan und Südkorea besuchte der sächsische Wirtschafts- und Arbeitsminister und stellvertretende Ministerpräsident Martin Dulig am 21. September 2023 Taiwan, um sich mit Vertretern des führenden Halbleiterherstellers TSMC zu treffen. Der Konzern hatte im August 2023 eine Großinvestition in Dresden – im Herzen des »Silicon Saxony« – angekündigt.
Auf Initiative des Freistaates Sachsen hat sich heute in Brüssel die Allianz europäischer Halbleiterregionen ESRA gegründet (European Semiconductor Regions Alliance). Die Vereinigung aus rund 20 Halbleiterregionen versteht sich als regionale Plattform und Partner der Europäischen Kommission bei der Umsetzung des European Chips Act. Sie will einen aktiven Beitrag zur Stärkung Europas als Halbleiterstandort im globalen Wettbewerb leisten.
Der weltweit agierende taiwanesische Halbleiterhersteller TSMC hat angekündigt, gemeinsam mit Bosch, Infineon und NXP eine Halbleiterfabrik in der sächsischen Landeshauptstadt Dresden errichten zu wollen. Die Gesamtinvestitionen sollen sich auf rund zehn Milliarden Euro belaufen. »Es ist die größte Einzelinvestition eines Unternehmens im Freistaat Sachsen seit 1990«, sagt der sächsische Wirtschafts- und Arbeitsminister Martin Dulig. Etwa 2.000 direkte Arbeitsplätze sollen im Hightech-Bereich entstehen.
Das Portal meinungsbarometer.info hat eine Fachdebatte zum Thema »Quo vadis europäische Chip-Industrie – Bringen Milliarden-Subventionen für die Hersteller den Durchbruch?« gestartet. Daran beteiligt sich der sächsische Wirtschafts- und Arbeitsminister Martin Dulig mit einem Debattenbeitrag. Im #ZUKUNFTblog findet sich das Interview nochmals zum Nachlesen.
Die Entwicklung der Chiptechnologie in und um Dresden (»Silicon Saxony«) erhält den nächsten Innovations-Schub. Im Rahmen eines »wichtigen Vorhabens von gemeinsamem europäischem Interesse« (IPCEI) sollen auch neun sächsische Projekte für technologischen Vorsprung der europäischen Mikroelektronik- und Kommunikationstechnikindustrie sorgen.
Die Ankündigung des deutschen Chipherstellers Infineon sorgte am 14. November, um 17 Uhr, für Aufhorchen im Freistaat: Mit der größten Einzelinvestition in der Firmengeschichte plant Infineon die Erweiterung seiner Chip-Fabrik im Dresdner Norden im Herzen des Silicon Saxony. Rund 5 Milliarden Euro möchte Infineon in Dresden investieren – vorbehaltlich einer »angemessenen öffentlichen Förderung«.
