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#ZUKUNFTblog

Bewegende Zeiten – Radverkehr-Interview mit WE RIDE SACHSEN

Im Juni 2022 kritisierte der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club Sachsen e. V. die Landesregierungund zeigte sich unzufrieden mit den zahlreichen Versäumnissen beim Radverkehr. Die Bilanz: Nur zwei von 15 Projekten des Koalitionsvertrages zum Thema Radverkehr seinen bislang umgesetzt., neun überhaupt nicht angegangen worden. Der Interessenverband der Radfahrenden forderte Sachsens Verkehrsminister Martin Dulig auf, den Radverkehr zur Chefsache zu erklären. Diese moderne Mobilitätspolitik will Martin Dulig nun für den Freistaat Sachsen voranbringen. Das Fahrrad-Magazin »WE RIDE SACHSEN« hat mit Martin Dulig über die Zukunft des Radverkehrs gesprochen. Im #ZUKUNFTblog haben wir das Interview noch einmal veröffentlicht.

Digitalkonferenz »forum sachsen digital«

Vernetzung & Austausch zur digitalen Transformation in Sachsen

Über 200 Digitalisierungs-Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Verwaltung, Wissenschaft und Gesellschaft folgten am 14.12.2022 der Einladung zum »forum sachsen digital« in den Alten Schlachthof nach Dresden. Neben interaktiven Formaten zur Vernetzung der Teilnehmenden war die erstmalige Verleihung des »Sächsischen Digitalpreises« in drei Kategorien ein besonderer Höhepunkt der Veranstaltung.

»Martin Dulig | Konkret«: Innovation made in saxony – wie gründet Sachsen?

Diskussionsrunde zum Gründungsland Sachsen 

»Sachsen ist Gründerland« – darin war sich das Podium der neuen Diskussionsrunde »Martin Dulig | Konkret« einig. Gründerinnen und Gründer finden hier nicht nur hervorragende Bedingungen und mit futureSAX, der Innovationsplattform der Freistaats Sachsen, einen kompetenten und engagierten Ansprechpartner – auch die Gründungs- und Innovationskultur ist hier außerordentlich gut ausgeprägt. In der neuen Ausgabe »Martin Dulig | Konkret« diskutiert Sachsens Wirtschaftsminister mit Expertinnen und Experten und denjenigen die selbst bereits einen Unternehmensgründungsprozess durchlaufen haben.

Ein Tag als Praktikant bei Solarwatt

Im Sekundentakt werden Solarzellen in den Stringer gezogen. In der großen Maschine drücken Roboterarme die schwarzen Zellen dicht nebeneinander auf eine lange Glasplatte – per Laser werden sie automatisch miteinander verlötet. Lange Zellketten entstehen. Diese Strings wiederrum ergeben, nebeneinander gelegt und miteinander verbunden, große Solarmodule im Minutentakt. 

Die Johnson Electric Gruppe hat kürzlich die Übernahme der Zwickauer Pendix GmbH bekanntgegeben. Die Gruppe ist ein weltweit führender Anbieter von Elektromotoren, Stellantriebskomponenten, Antriebsuntergruppen und verwandten elektromechanischen Komponenten. Im Zuge dieser Transaktion hat der Technologiegründerfonds Sachsen (TGFS) nach der mehrjährigen Begleitung von Pendix seine Anteile am Unternehmern veräußert. Der #ZUKUNFTblog stellt den TGFS vor und skizziert, wie er Pendix auf dem Weg von der Vorgründungsphase (»Seed-Phase«) hin zu einem etablierten Unternehmen unterstützt hat.

Infineon plant Rekordinvestition im Silicon Saxony

Die Ankündigung des deutschen Chipherstellers Infineon sorgte am 14. November, um 17 Uhr, für Aufhorchen im Freistaat: Mit der größten Einzelinvestition in der Firmengeschichte plant Infineon die Erweiterung seiner Chip-Fabrik im Dresdner Norden im Herzen des Silicon Saxony. Rund 5 Milliarden Euro möchte Infineon in Dresden investieren – vorbehaltlich einer »angemessenen öffentlichen Förderung«. 

Wirtschaftstalk zu den Auswirkungen der Energiepreiskrise auf Sachsens Wirtschaft Gaspreisbremse. Strompreisbremse. Einmalzahlung. Härtefallfonds. Die Bundesregierung nimmt die Sorgen und Herausforderungen der Menschen und der Wirtschaft vor den deutlich gestiegenen Energiekosten in diesem Jahre sehr ernst und legt diverse Hilfsprogramme auf. Beim neuerlichen Energiegipfel der Sächsischen Staatsregierung wurde klar, dass die Situation ernst ist, jedoch mit den Beschlüssen der Bundesregierung Planungssicherheit geschaffen wurde. In der neuen Ausgabe unseres regelmäßigen Talkformats diskutiert Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig mit Experten und Betroffenen üben die Auswirkungen der Energiepreiskrise im Freistaat und zur aktuellen Lage.

https://youtu.be/dKVx3HEfwt8

Was wurde aus…?

Hin mal wieder kommt es auch in Sachsen zu Standortschließungen und Unternehmensinsolvenzen. Für die Betroffenen beginnt mit spätestens mit der Ankündigung eine große (finanzielle) Ungewissheit, Regionen und Städten verlieren einen wichtigen Arbeitgeber und Steuerzahler. Die Schließungspläne bestimmen über Wochen hinweg die regionale Berichterstattung. Doch wie geht es nach der Insolvenz weiter? In unserer kleinen Serie wollen wir das beleuchten.

Heute: BINZ führt Sonderfahrzeugbau auf MAN-Gelände fort

Porzellanerde – Sachsens Kaolin und Träger der gekreuzten Kurschwerter

Etwa 10 Kilometer Luftlinie von der Meißener Albrechtsburg entfernt, liegt Europas kleinstes Bergwerk. Zwei Bergmänner fördern hier jeden Tag zwei bis drei kleine Hunte reinstes Kaolin in händischer Bergbauweise zu Tage und lagern es unter einem Beschlag der so auch schon vor 300 Jahren hier hätte stehen können. Das Kaolin –  oder Porzellanerde – das in Seilitz seit Jahrhunderten geförderten wird, ist besonders rein und in Europa einzigartig.

Erster internationaler Kongress zu grünem Wasserstoff in Leipzig

Die Resonanz auf den ersten internationalen »Green Hydrogen Innovation Congress« war riesig! Über 400 Teilnehmende aus Europa, Asien und Afrika haben sich am 2. November in Leipzig über Entwicklungen in der Wasserstoffwirtschaft und mögliche Kooperationen ausgetauscht. Der Freistaat Sachsen strebt in diesem Zukunftsfeld eine Vorreiterrolle an. 

Ein Sachse klärt es in Kanada: Lars Bergmann rollt den Abwassermarkt auf

In Edmonton (Provinz Alberta) nahm Wirtschaftsminister Martin Dulig während seiner Kanada-Reise an einer Vertragsunterzeichnung teil: Lars Bergmann, Geschäftsführer der »VIADUCT TECHNOLOGIES GmbH« aus Wechselburg, schloss am Mittwoch einen Vertrag über mehrere Millionen kanadische Dollar mit einem Unternehmen aus der Provinz Alberta für den Bau von kleinen und mittelgroßen Kläranlagen.

#ZUKUNFTblog sprach mit Lars Bergmann in Edmonton, kurz vor der Unterzeichnung.

Seit Sonntagnachmittag ist Sachsens Wirtschafts- und Arbeitsminister Martin Dulig in Kanada. Begleitet wird er von einer über 20 Personen umfassenden Delegation – darunter sind Unternehmer, Wissenschaftler von Universitäten und Instituten. Zwei Tage waren die Sachsen nun in Montréal, in der ganz im Osten gelegenen Provinz Québec. Doch die Tour wurde stürmischer als erwartet.

Bahnland Sachsen auf weltgrößter Verkehrstechnik-Messe in Berlin

Die Zukunft liegt im Wasserstoff – auch im Schienenbereich! Das Thema dominiert derzeit die internationale Leitmesse für Verkehrstechnik, die InnoTrans am Funkturm in Berlin. Mit dabei ist selbstredend auch das Bahnland Sachsen: Allein 29 Aussteller präsentieren sich auf dem »Sachsen-Live«-Stand der Wirtschaftsförderung Sachsen im Auftrag des SMWA und 14 am Gemeinschaftsstand des sächsischen Bahnclusters Rail.S – so viele sächsische Unternehmen, dass sie eine ganze Halle allein füllen konnten! Insgesamt stellten rund 80 Firmen aus dem Freistaat auf dem Berliner Messegelände aus.

Maßnahmenplan zur Gewinnung internationaler Fach- und Arbeitskräfte beschlossen

Inzwischen kennen wir alle den Mangel an Arbeitskräften aus eigener Erfahrung – etwa, wenn die Gaststätte früher schließt, kurzfristig kein Handwerker zu bekommen ist oder die Koffer nicht transportiert werden. Es gibt immer weniger Menschen, um offene Stellen am Arbeitsmarkt zu besetzen – und das ist kein sächsisches oder deutsches Phänomen. Fast alle Länder Europas sehen sich einem Fach- und Arbeitskräftemangel gegenüber und suchen international nach Lösungen.

Hin und wieder gibt es aus Sachsens Wirtschaft auch schlechte Meldungen, die für die Betroffenen persönlich tragisch sind, für Städte und Regionen strukturell schwierig und über Wochen hinweg die regionale Berichterstattung bestimmen: etwa die Schließungspläne der VW-Tochter MAN (ehemals Neoplan) für die Bus-Sonderanfertigung im Herbst 2020 in Plauen, die Schließung des Freiberger Automobilzulieferers Mahle im April 2022 oder das Aus für die Freiberger Standorte des Photovoltaik-Konzerns Solarworld im Jahr 2017. 

Insolvenzen stellen die Beschäftigten vor eine ungewisse Zukunft und können sogar die Leistungskraft ganzer Regionen schwächen. Eine Auswertung des sächsischen Wirtschaftsministeriums ergab jedoch, dass es in zahlreichen Fällen gelungen ist, die Arbeitsplätze der Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu retten sowie den Industriestandorten selbst eine neue Perspektive für die Zukunft zu geben.

Ein Tag als Kanalarbeiter

nach zwei jähren Corona-Pause startet Sachsens Arbeitsminister Martin Dulig sein Projekt »Deine Arbeit, meine Arbeit« erneut. Diesmal mit einem Arbeitseinsatz als Kanalarbeiter bei der Stadtentwässerung der L-Gruppe in Leipzig. Hier sein Bericht:

Es ist heiß. Nein, es ist bei 38 Grad eigentlich unerträglich heiß. Die Sonne brennt auf den Asphalt mitten in Leipzig, als wir aus einem Abwasserkanal der Stadt hinauf ins Freie klettern. Unter den luftdicht verschlossenen Vollschutzanzügen rinnt uns der Schweiß in Strömen durch die orangefarbene Arbeitsbekleidung. Schnell alles ablegen und erstmal was trinken! 

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