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#ZUKUNFTblog

Robust durch den Wandel: 7. Industriedialog zur Zukunft der sächsischen Fahrzeugindustrie

Robust durch den Wandel: 7. Industriedialog zur Zukunft der sächsischen Fahrzeugindustrie

Wie kann Sachsens Fahrzeugindustrie widerstandsfähiger gegenüber Krisen, Abhängigkeiten und neuen Risiken werden? Beim 7. Industriedialog in Dresden diskutierten rund 200 Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verbänden und Politik über Kreislaufwirtschaft, Energieversorgung und Resilienz.

Die Fahrzeugindustrie befindet sich mitten in einem tiefgreifenden Wandel. Internationale Konkurrenz, volatile Lieferketten, Energie- und Rohstoffkosten sowie Digitalisierung und Cybersicherheit stellen Hersteller, Zulieferer und Mobilitätsanbieter vor neue Herausforderungen. Wie sich Unternehmen darauf einstellen können, stand im Mittelpunkt des 7. Industriedialogs am 20. August in Dresden.

Organisiert wurde die Veranstaltung von der bei der Sächsischen Energieagentur – SAENA GmbH angesiedelten Kompetenzstelle Effiziente Mobilität Sachsen im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz (SMWA).

Panter: Abhängigkeiten verringern, Innovationen beschleunigen

Sachsens Wirtschaftsminister Dirk Panter eröffnete den Industriedialog gemeinsam mit Dirk Vogel vom Automobilzulieferernetzwerk Sachsen (AMZ), Dr. Jens Katzek vom Automotive Cluster Ostdeutschland (ACOD) und Andreas Walingen, Leiter Circular Economy im Volkswagen-Konzern.

»Die Transformation der Fahrzeugindustrie fordert uns alle. Nach anfänglichen Erfolgen zeigt uns die aktuell angespannte Situation bei vielen großen Autoherstellern, dass wir in Sachsen mehr denn je zusammenarbeiten und auf eigenen Beinen stehen müssen. Es gilt, einseitige Abhängigkeiten zu verringern, Innovationen zu beschleunigen und selbstbewusst nach vorn zu gehen.« – Sachsens Wirtschaftsminister Dirk Panter.

Drei Themen für mehr Robustheit

In mehreren Sessions ging es um drei zentrale Handlungsfelder: Kreislaufwirtschaft, Energieversorgung und Resilienz. Diskutiert wurde unter anderem, wie kritische Rohstoffe durch Kreislaufwirtschaft effizienter genutzt und Abhängigkeiten verringert werden können. Bei der Energieversorgung standen Netzausbau, Eigenversorgung mit erneuerbaren Energien und Ladeinfrastruktur im Fokus. Ein dritter Schwerpunkt lag auf der Frage, wie sich Zulieferer und Mobilitätsanbieter besser gegen Cyberangriffe und andere Störungen schützen können.

Impulse kamen unter anderem von Volkswagen, Fraunhofer IWU, der Bertelsmann Stiftung, dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur, SachsenNetze, Deloitte, AMZ und ACOD sowie weiteren Unternehmen und Institutionen.

Der Industriedialog unterstützt bereits seit 2020 die Transformation der Automobil- und Automobilzulieferindustrie sowie der Mobilitätsangebote in Sachsen. Gerade angesichts der aktuellen Herausforderungen bleibt der Austausch entlang der gesamten Wertschöpfungskette entscheidend.

Wie Dirk Panter es zusammenfasst: Ziel ist eine Mobilitätsbranche, die »von der Produktion bis zur Anwendung vorausschauend und robust in die Zukunft fahren kann.«

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