Mit der Ausweisung der Lausitz als erstes Net Zero Valley Europas beginnt ein neues Kapitel für die industrielle Transformation im Osten Deutschlands. Nachdem das sächsische Kabinett am Vormittag die Ausweisung beschlossen hatte, informierte Wirtschafts- und Energieminister Dirk Panter zunächst die Landespresse über den Beschluss. Am Nachmittag wurde dieser Meilenstein in Cottbus/Chóśebuz feierlich besiegelt: Die Wirtschaftsminister Dirk Panter (Sachsen) und Daniel Keller (Brandenburg) unterzeichneten gemeinsam den offiziellen Beschluss und übergaben ihn an den Oberbürgermeister der Stadt Cottbus, Tobias Schick, sowie den Landrat des Landkreises Görlitz, Dr. Stephan Meyer.
Schlagwort: Klimaschutz
Die Zahl der Klimaschulen in Sachsen wächst: 17 weitere Schulen sind allein in diesem Jahr dazugekommen. Und das aus gutem Grund. Denn eine Klimaschule ändert ihr eigenes Umfeld ganz konkret: Es wird grüner auf dem Schulhof, Heizkosten sinken oder neue Natur- und Umweltprojekte entstehen. Dafür engagieren sich Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Eltern und Schulträger gemeinsam für Klimaschutz, Klimaanpassung und einen bewussten Umgang mit Energie und Ressourcen. Gleichzeitig stärkt jede Klimaschule den Klimaschutz vor Ort – und im Netzwerk von inzwischen 60 Schulen kommt so eine beachtliche Wirkung zusammen.
Mit dem Fachtag Klimaanpassung startet der Freistaat Sachsen den Beteiligungsprozess zur Erarbeitung einer eigenen Landesklimaanpassungsstrategie. Sie wird derzeit auf Grundlage von § 10 des Bundes-Klimaanpassungsgesetzes (KAnG) vorbereitet und soll Ende 2026 vorliegen. Sachsen erarbeitet die Landesstrategie gemeinsam mit Kommunen, Fachakteuren und der Öffentlichkeit. Bis zum 18. Januar 2026 können auch Sie im Beteiligungsportal zu Risiken, Bedarfen und möglichen Maßnahmen in den geplanten Handlungs- und Themenfeldern Stellung nehmen.
Sachsens Wirtschaft steht vor großen Herausforderungen – und ebenso großen Chancen: Digitalisierung, Klimaschutz und industrielle Transformation greifen zunehmend ineinander. Um vor Ort zu sehen, wie sächsische Unternehmen, Initiativen und Kommunen diesen Wandel gestalten, reiste Bundesumweltminister Carsten Schneider gemeinsam mit Sachsens Wirtschaftsminister Dirk Panter durch den Freistaat. Die Stationen in Zwickau, Chemnitz und Grüna zeigten, wie Klimaschutz, Innovation und wirtschaftliche Stärke zusammenwirken können.
Am Freitag, den 25. April 2025, hat Sachsens Energie- und Wirtschaftsminister Dirk Panter im Rahmen eines ganztägigen Thementages drei herausragende Stationen der Energiewende im Landkreis Meißen und Mittelsachsen besucht. Der Tag stand ganz im Zeichen konkreter, regionaler und zukunftsweisender Projekte rund um Windkraft, Solarenergie und Speicherlösungen – mit starker Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern sowie der lokalen Wirtschaft.
Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit und fordert uns alle zu nachhaltigem Handeln auf – individuell und kollektiv. Mit der Initiative »Klimaschulen in Sachsen« werden Schülerinnen und Schüler nicht nur über Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Klimaanpassung informiert, sondern auch zu aktiven Mitgestaltern einer zukunftsfähigen Gesellschaft befähigt. Derzeit gibt es in Sachsen ein Netzwerk von insgesamt 43 Klimaschulen. Hinzu kommen weitere 27 Schulen, die sich auf dem Weg zur Klimaschule befinden.
Neue Zuständigkeiten und Wechsel an der Spitze im SMWA: Mit der neuen Regierung startet auch das SMWA mit personellen und inhaltlichen Veränderungen in die neue Legislaturperiode. Dirk Panter ist neuer Staatsminister und übernimmt die Hausleitung von Martin Dulig, der zuvor zehn Jahre als Staatsminister im SWMA tätig war. Außerdem verlässt der Themenbereich Mobilität das Ministerium, die Themenbereiche Energie und Klimaschutz kommen hingegen neu hinzu. Das SMWA heißt nun »Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz«. Im neuen Blogbeitrag stellen wir das neue SMWA und die neue Hausleitung vor.
Rund 200.000 Gäste, davon rund 60 Prozent Tagesgäste, besuchen jährlich die »Silber-Therme Warmbad« in Wolkenstein (Erzgebirgskreis). Das öffentlich nutzbare Gesundheitszentrum setzt auf das natürliche Heilmittel Thermalwasser und verzeichnet steigende Besucherzahlen. Um dieser Nachfrage gerecht zu werden, besteht Ausbau- und Sanierungsbedarf. Dabei werden der Bund und der Freistaat Sachsen den Betreiber, die Kur- und Gesundheitszentrum Warmbad Wolkenstein GmbH, finanziell unterstützen.
Das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) hat die Sächsische Energieagentur (SAENA) mit einer Untersuchung zu den Potentialen der Dekarbonisierung in der sächsischen Wirtschaft beauftragt.
Seit Anfang 2023 arbeiten sächsischen Arbeitsministerium 500.000 neue Mitarbeiterinnen: Gleich acht Bienenvölker sammeln seitdem eifrig Nektar für Honig. Aufgrund des für den Bienenflug hervorragenden Wetters in diesem Jahr sind Waben so gut gefüllt, dass es eine zusätzliche Honigernte nötig war. Diese fand nun statt.
Experten der Handwerkskammern im Freistaat bieten ihren Mitgliedern nun den kostenfreien »Nachhaltigkeitscheck 360°« an. Damit können Unternehmer eine erste Statusbestimmung konkret für ihr Unternehmen zum Thema Nachhaltigkeit erarbeiten, aber auch weitere Potenziale im Unternehmen identifizieren und die eigenen Nachhaltigkeitsaktivitäten Schritt für Schritt strategisch ausbauen. Steffi Schönherr, Abteilungsleiterin Umwelt und Technologie der HWK Chemnitz, erklärt das Projekt näher:
Der Erhalt der Biodiversität ist eine elementare Voraussetzung für Erfolge beim Klimaschutz und bei der Anpassung an die Folgen des Klimawandels. Unter der Biodiversität verstehen die Vereinten Nationen die Vielfalt aller lebenden Organismen, Lebensräume und Ökosysteme auf dem Land, im Süßwasser, in den Ozeanen sowie in der Luft.
Umwelt- und Klimaschutz ist eines der Kernthemen unserer Zeit. Zugleich stehen viele Unternehmen unter einem enormen Kostendruck, der Investitionen in diesem Bereich schwierig macht. Die Umwelt- und Klimaallianz Sachsen (UKA) möchte zeigen, das Engagement sich trotzdem lohnt.
Staatssekretärin Ines Fröhlich besuchte im Februar im Rahmen des Thementages »Digitalisierung und Dekarbonisierung« das Unternehmen Schreinerei und Metallbau Wagner GmbH in Niederwürschnitz. Traditionelle Handwerkskunst wird hier mit hochinnovativer Technik zusammengeführt und mit neuen Fertigungs- und Zukunftstechnologien verbunden. Ziel der Geschäftsführer Sören und Steve Wagner ist es, ihre Beschäftigten auf dem Weg der Transformationsgeschichte des Betriebes durchgehend mitzunehmen. Zu ihre Erfahrungen und Plänen haben wir sie befragt
International wettbewerbsfähige Energiepreise sind sofort nötig – so lautet das einhellige Fazit der Teilnehmenden des Dritten Sächsischen Stahlgipfels. Am 6. November hat sich die Sächsische Staatsregierung im SMWA mit Vertretern der Stahlwerke FERALPI STAHL, BGH Edelstahlwerke GmbH Freital, Mannesmannröhren-Werk GmbH, GMH – Schmiedewerke Gröditz GmbH, Ervin Germany GmbH sowie der Wirtschaftsvereinigung Stahl und der IG Metall getroffen. Der Anlass: Die ökonomische und die ökologische Transformation – insbesondere die Umstellung von fossilen auf erneuerbare Energien sowie die Energiepreisentwicklung – stellen die sächsische Stahlbranche vor zahlreiche Anpassungsaufgaben.
Wie funktioniert eigentlich ein Staatsministerium? Und wie arbeiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im SMWA daran Klimaziele durch konkrete Maßnahmen im Bereich der Mobilität umzusetzen? Diese Fragen standen im Zentrum des Besuchs zweier Schulklassen der Stufe 8 des Semper Gymnasiums Dresden in ihrem Fach GRW (Gemeinschaftskunde, Rechtserziehung/Wirtschaft) in der Abteilung Mobilität im SMWA.
