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#ZUKUNFTblog

Der Kleinsatellit ATHENE-1 ist am 1. Oktober im Zuge der Transporter-18-Mission mit einer Falcon-9-Rakete von SpaceX erfolgreich ins All geflogen und nun einsatzbereit für seinen Flug durch den Orbit. Der Start erfolgte auf der Vandenberg Space Force Base im US-Bundesstaat Kalifornien. Aus sächsischer Sicht bemerkenswert: Schätzungsweise ein Drittel der in ATHENE-1 verbauten Technologien kommen aus dem Freistaat Sachsen.

Das sind die Nominierten für den »Sächsischen Meilenstein 2026«

76 Unternehmen aus Sachsen haben sich in diesem Jahr für die renommierte Auszeichnung »Sächsischer Meilenstein« beworben. Mit dem Preis würdigt die Bürgschaftsbank Sachsen GmbH (BBS) seit 2011 Nachfolgerinnen und Nachfolger, die Verantwortung für einen bestehenden Betrieb übernommen haben, diesen zukunftsorientiert weiterentwickeln und somit Arbeitsplätze sichern. Die eingereichten Bewerbungen reflektieren abermals die Vielfalt der sächsischen Wirtschaft. Erstmalig konnten auch Kandidatenvorschläge von Außenstehenden eingereicht werden. Schirmherr des Wettbewerbs ist erneut der sächsische Wirtschaftsminister Dirk Panter.

Von der »152« zur »D328eco«: Flugzeugbau kehrt nach Sachsen zurück

Der Flugzeughersteller Deutsche Aircraft hat am Flughafen Leipzig/Halle mit rund 400 Gästen seine neue Endmontagelinie (»Final Assembly Line«, FAL) offiziell eröffnet. Leipzig wird damit zum Produktionsstandort für das 40-sitzige Turboprop-Regionalflugzeug D328eco. Die Kapazität ist auf bis zu 48 Flugzeuge pro Jahr ausgelegt; rund 250 direkte Arbeitsplätze sollen mit dem Produktionshochlauf entstehen. Damit kehrt nach mehr als sechs Jahrzehnten der Bau kompletter Flugzeuge nach Sachsen zurück.

Der Wirtschaftsstandort Oberlausitz war am 18. September das Ziel von Sachsens Wirtschaftsminister Dirk Panter. Zunächst traf er sich mit Vertreterinnern und Vertretern des regionalen Handwerks und Mittelstands in Weißwasser/O.L. Am Nachmittag startete im Beisein des Ministers ein Ausbauvorhaben des Fallschirmspezialisten Spekon in Seifhennersdorf.

Nach dem bisherigen Allzeithoch im vergangenen Jahr (61 Projekte aus 53 Kommunen) haben sich im laufenden Wettbewerb, der unter dem Motto »Cooler Kern statt grauer Stein« steht, 63 Kommunen mit insgesamt 77 Vorhaben beworben. Allein 18 Bewerber kommen aus dem Erzgebirgskreis; neun beteiligen sich zum ersten Mal.

Großpösna, Griesson, Graue Flecken: Hier wird jetzt kräftig angepackt!

Touristisches Update, Werkserweiterung, Glasfaserausbau: Der Freistaat Sachsen fördert aktuelle Investitionsvorhaben in den Landkreisen Leipzig und Nordsachsen mit hohen Fördersummen. Wirtschaftsminister Dirk Panter hat Anfang dieser Woche die GRW-Fördermittelbescheide an das Unternehmen Griesson – de Beukelaer in Wurzen und die Gemeinde Großpösna überreicht und darüber hinaus den sogenannten »Graue Flecken«-Ausbau in Doberschütz gestartet.

Die Bürgschaftsbank Sachsen (BBS) unterstützt Unternehmen im Freistaat künftig im Express-Verfahren bei ihren Investitionsvorhaben: Mit der sogenannten »24-Stunden-Bürgschaft« ergänzt die BBS ihr Produktportfolio um ein weiteres Finanzierungsinstrument. Durch strukturierte Entscheidungsmechanismen kann die BBS entsprechende Bürgschaftsanträge ab sofort binnen eines Werktages bewilligen.

Auf Einladung der Ministerien für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen sowie Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes Baden-Württemberg hat Sachsens Wirtschaftsstaatssekretär Sebastian Scheel am 10. Juli in Berlin am Nationalen Gießereidialog teilgenommen. Bei dem Treffen in der Landesvertretung NRW bekräftigten die gießereistarken Bundesländer, darunter Sachsen, zentrale Forderungen der Branche und richteten diese in einem gemeinsamen Positionspapier an den Bund.

⚽ Schlaumeierwissen zur WM – Teil 3: Ecuador

Anstoß & Außenhandel: Zur Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, in Kanada und in Mexiko versorgen wir Sie wieder mit sächsischem Schlaumeierwissen, damit Sie wie die deutsche Nationalmannschaft brillieren können. Zum Abschluss der Vorrunde trifft das DFB-Team am Donnerstag (22 Uhr) auf Ecuador. Die Länderspielbilanz zeigt: Ein Sachse erzielte das erste Tor einer deutschen Elf gegen Ecuador überhaupt. Im Februar 1973 traf der Dresdner Hans-Jürgen Kreische zur Führung beim 1:1 der DDR in Quito. Und auch wirtschaftlich gibt es Verbindungen zum WM-Teilnehmer aus Südamerika.

⚽ Schlaumeierwissen zur WM – Teil 2: Elfenbeinküste

Anstoß & Außenhandel: Zur Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, in Kanada und in Mexiko versorgen wir Sie wieder mit sächsischem Schlaumeierwissen, damit Sie wie die deutsche Nationalmannschaft brillieren können. Nach dem 7:1-Kantersieg zum Auftakt gegen den kleinsten WM-Teilnehmer Curaçao trifft die deutsche Elf am Samstag (22 Uhr) auf die Elfenbeinküste (französisch Côte d’Ivoire), den Afrika-Meister des Jahres 2024. Der ivorische Nationalspieler Yan Diomande steht beim Bundesligisten RB Leipzig unter Vertrag. Und auch wirtschaftlich gibt es Verbindungen zum WM-Teilnehmer aus Westafrika.

Mit der STEP-Technologieförderung hat der Freistaat Sachsen einen neuen Förderbaustein im Rahmen der EFRE/JTF-Technologieförderung 2021 bis 2027 an den Start gebracht. Die Förderung dient dazu, hochinnovative FuE-Vorhaben in den Bereichen digitale Technologien und Biotechnologien zu unterstützen und so Abhängigkeiten der Europäischen Union bei kritischen bzw. strategisch wichtigen Technologien – etwa Mikroprozessoren, Sensortechnik, Pharmazeutika, Künstliche Intelligenz und 5G – gezielt zu verringern. Das STEP-Programm umfasst ein Gesamtvolumen von 85,6 Millionen Euro.

Gesundheitswirtschaft in Sachsen erwirtschaftet 17,4 Milliarden Euro

Eine neue Studie des SMWA zeigt die hohe Bedeutung der Gesundheitswirtschaft für Wachstum, Beschäftigung und Innovation. Im Jahr 2023 erwirtschaftete sie in Sachsen eine Bruttowertschöpfung von 17,4 Milliarden Euro. Damit entfielen 12,2 Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung des Freistaates auf diese Querschnittsbranche. Zugleich sicherte sie rund 334.000 Erwerbstätigen Arbeit – rund jede sechste erwerbstätige Person in Sachsen war damit dort tätig.

Zukunftscluster SEMECO: Medizinische Halbleiter aus dem Silicon Saxony

Sichere Gesundheitslösungen, smarte Plattformen und modulare Systeme bilden die Grundlage für eine neue Generation medizinischer Innovationen. Der Zukunftscluster SEMECO entwickelt dafür medizinische Halbleiter als Schlüsseltechnologie für sichere, vernetzte und intelligente Medizintechnik. Im Rahmen der Clusters4Future-Initiative des Bundesministeriums für ­Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) erhält der Cluster für die zweite Förderphase in den kommenden drei Jahren bis zu 15 Millionen Euro Fördermittel. Der Freistaat Sachsen begleitet den SEMECO-Cluster von Beginn an und unterstützt zusätzliche regionale Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Rahmen der sächsischen EFRE-Technologieförderung 2021-2027.

Das im Jahr 2023 vom sächsischen Wirtschaftsministerium veröffentlichte Gutachten »Unternehmensnachfolgen im Freistaat Sachsen, 2017-2030« ergab, dass in Sachsen bis 2030 jährlich 1.500 Unternehmen zur Übergabe anstehen. Der rechtzeitigen und systematischen Vorbereitung auf die Nachfolge widmen sich die »Aktionstage Unternehmensnachfolge« vom 15. bis 26. Juni. Gleichzeitig gibt die Bürgschaftsbank Sachsen (BBS) den Startschuss für den Wettbewerb »Sächsischer Meilenstein 2026 – Preis für erfolgreiche Unternehmensnachfolge«.

⚽ Schlaumeierwissen zur WM – Teil 1: Curaçao

Anstoß & Außenhandel: Zur Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, in Kanada und in Mexiko starten wir eine kleine Reihe mit sächsischem Schlaumeierwissen – damit Sie hoffentlich wie die deutsche Nationalmannschaft brillieren können. Zum WM-Auftakt trifft die deutsche Elf am Sonntagabend (19 Uhr) auf Curaçao – einen karibischen Inselstaat mit rund 150.000 Einwohnern. Auch wirtschaftlich gibt es Verbindungen zum kleinsten WM-Teilnehmer.

18 Unternehmen und Institute aus Sachsen präsentieren sich vom 10. bis 12. Juni auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung ILA in Berlin. Die meisten von ihnen stellen ihre innovativen Produkte und Projekte am SACHSEN!-Gemeinschaftsstand vor, welcher von der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH im Auftrag des SMWA organisiert. Die Luft- und Raumfahrtbranche, in der im Freistaat rund 160 Unternehmen und Forschungseinrichtungen mit mehr als 7.000 Mitarbeitern etwa 1,4 Milliarden Euro Umsatz erwirtschaften, besitzt für die technologische Souveränität Europas eine strategische Bedeutung.

Der Wasserstoff-Technologiecluster »HZwo« aus Sachsen feiert sein zehnjähriges Bestehen und markiert damit einen bedeutenden Meilenstein für den Wirtschaftsstandort Sachsen. Was vor einem Jahrzehnt als regionales Projekt begann, hat sich zu einem internationalen Ökosystem entwickelt, das die industrielle Transformation vorantreibt. Eine zentrale Säule dieser Entwicklung ist das im Aufbau befindliche Hydrogen Innovation Center in Chemnitz (siehe Visualisierung).

Der Erzgebirgskreis wird sein etabliertes »Regionalmanagement Erzgebirge« mit finanzieller Unterstützung des Freistaats Sachsen für weitere drei Jahre fortsetzen. Den Fördermittelbescheid in Höhe von 600.000 Euro hat der sächsische Wirtschaftsminister Dirk Panter am Donnerstagabend, den 28. Mai 2026, in Stollberg an Anke Hamann, Beigeordnete des Erzgebirgskreises, und Dr. Peggy Kreller, Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH, überreicht. Die Mittel stammen aus dem Bund-Länder-Programm GRW-Infra (»Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur«).

Zukunftspaket I: Freistaat Sachsen hält Wort und vereinfacht die GRW-Förderung

Das Bund-Länder-Programm GRW mit seinen Teilprogrammen GRW-Infra und GRW-RIGA ist das wichtigste Instrument der Wirtschafts- und Strukturpolitik in Sachsen. Das sächsische Kabinett hat am 19. Mai 2026 beschlossen, die beiden GRW-Richtlinien neu zu fassen. Die Förderung für die kommunale wirtschaftsnahe Infrastruktur (Infra) und die einzelgewerbliche Wirtschaft (RIGA) wird deutlich an den bundeseinheitlichen Koordinierungsrahmen angepasst und insgesamt vereinfacht. Damit setzt Sachsen ein zentrales Vorhaben aus dem Ende März von Wirtschaftsminister Dirk Panter vorgestellten Zukunftspaket I um.

Die Vowalon Beschichtung GmbH fertigt seit über 125 Jahren als familiengeführtes Unternehmen maßgeschneiderte Lösungen und Produkte. Das Portfolio umfasst hochwertige Lederimitate und Kaschierungen für die Bereiche Automotive, Technology, Heimtextilien, Objekt, Täschnerwaren, Schuhe, Hygiene und viele andere Bereiche. Das mittelständische Unternehmen aus Treuen im Vogtlandkreis hat Anfang Mai zwei bedeutende Wirtschaftspreise gewonnen: die Auszeichnung »VORSPRUNG« des Ostdeutschen Wirtschaftsforums und den Preis »Sachsens Unternehmer:in des Jahres«.

Sachsen hat sich zu einer der am stärksten wachsenden Biotech-Regionen in Deutschland entwickelt. Mit einem leistungsfähigen und zukunftsorientierten Ökosystem ist der Sektor heute ein wichtiger Innovationstreiber und relevanter Wirtschaftsfaktor für den Freistaat. Beim diesjährigen Branchengespräch am 17. April in den Räumen der Dresdner DKMS Life Science Lab gGmbH diskutierten Vertreter von Biotechnologieunternehmen, Forschungsinstituten, Verbänden, Verwaltung und der Wirtschaftsförderung Sachsen (WFS) unter Leitung von Wirtschaftsstaatssekretär Sebastian Scheel über aktuelle Entwicklungen, Zukunftstrends und Herausforderungen der Branche.

Die Auerhammer Metallwerk GmbH aus Aue-Bad Schlema (Erzgebirgskreis) ist ein führender Anbieter von kaltgewalzten metallischen Hochleistungswerkstoffen. Zum Sortiment gehören mehrlagige plattierte Metallbänder mit der Sonderform Thermobimetalle, einlagige Metallbänder aus Sonderwerkstoffen, wie Nickel oder Titan sowie metallische Folien. Unter anderem können ultradünne Metallfolien mit Stärken bis zu 0,002 Millimeter gewalzt werden. In diesem Jahr feiert das Unternehmen sein 500-jähriges Bestehen. Wie sich das Traditionsunternehmen auf internationalen Märkten behauptet und welche Herausforderungen es dabei zu meistern gilt, erläutert Geschäftsführer Dr. Robert Krumbach. Er war einer der Teilnehmer am Außenwirtschaftstag Sachsen im 16. April in Chemnitz.

Zwei neue, bedeutende Zukunftsinvestitionen stärken den Wirtschaftsstandort Sachsen. Mit der Erneuerung des Hochleistungsrechners CARA in Dresden begegnet das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) den steigenden Anforderungen an Rechenleistung für Forschung und Entwicklung in zentralen Innovationsfeldern. Außerdem hat die Kahnt & Tietze GmbH mit der »C-Factory« ein Leuchtturmprojekt für klimafreundliches Bauen gestartet: das weltweit erste Carbonbetonwerk für CO₂-speichernde Bauteile im Hochbau entsteht in Leipzig. Der #ZUKUNFTblog stellt beide Vorhaben vor.

Ehrenamt? Ist doch Ehrensache!

Florian Schaefer leitet im SMWA das Referat »Erneuerbare Energien, Energiewirtschaft und Energieaufsicht«. In seiner Freizeit engagiert sich der gebürtige Schwabe, dessen Familie sächsische Wurzeln hat, im Ehrenamt als Rettungsassistent: mehr als 15 Jahre Jahre lang beim Deutschen Roten Kreuz und seit 2025 bei der Johanniter-Unfall-Hilfe. Der #ZUKUNFTblog hat mit ihm über seine ehrenamtliche Tätigkeit und den im Februar beschlossenen Anspruch auf Qualifizierungszeit im Freistaat Sachsen gesprochen.

Weniger Bürokratie und mehr Investitionen, GRW-Förderung entschlackt, 3.000 Euro Meisterbonus | »Wir setzen auf ein Klima des Vertrauens.«

Sachsens Wirtschaftsminister Dirk Panter hat am Montag, den 30. März 2026 über das erste Zukunftspaket zur weiteren positiven Entwicklung von Wirtschaft und Arbeit im Freistaat Sachsen informiert. Es bündelt konkrete Vorhaben zum Bürokratieabbau, zur Beschleunigung von Neugründungen sowie zur Förderung von Mittelstand und Handwerk. 

Das SMWA hat am 28. März in Chemnitz seine diesjährigen Sonderpreise im Landeswettbewerb »Jugend forscht« und »Jugend forscht junior« verliehen. Von den insgesamt 30 eingereichten Wettbewerbsbeiträgen – darunter acht in der Junior-Sparte – überzeugten die beiden ausgezeichneten Arbeiten nach dem Urteil der Jury nicht nur durch ihren wissenschaftlichen Anspruch, sondern auch durch ihren starken Praxisbezug.

Sachsen lebt von Innovationen. Während die Innovationen immer komplexer werden, fehlen vielen Unternehmen die notwendigen Ressourcen, um erfolgreich zu sein. Gerade in der von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) geprägten sächsischen Wirtschaft sind FuE-Dienstleister (Abkürzung für Forschung und Entwicklung) zu zentralen Treibern von Innovation und Wettbewerbsfähigkeit geworden.

Die Unternehmensnachfolge zählt zu den zentralen Herausforderungen für kleine und mittlere Unternehmen. Bis 2030 stehen in Sachsen jährlich rund 1.500 Unternehmen vor der Übergabe – das entspricht etwa vier Nachfolgen pro Tag. Vor diesem Hintergrund veranstalten die sächsischen Wirtschaftskammern gemeinsam mit dem Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz (SMWA) im Jahr 2026 eine landesweite Veranstaltungsreihe zum Thema Unternehmensnachfolge. Die ersten Termine finden ab Mitte März in Chemnitz, Dresden, Mittweida und Zwickau statt.

Sachsen und Frankreich haben ihre wirtschaftlichen Beziehungen in den Bereichen Mikroelektronik, Verbundwerkstoffe, Lebenswissenschaften (»Life Sciences«) und Erneuerbare Energien ausgebaut. Wirtschaftsminister Dirk Panter beendete heute seine fünftägige Reise nach Paris, Grenoble und Montpellier, wo er von einer Fachdelegation begleitet worden ist. Es war der erste Besuch eines sächsischen Wirtschaftsministers in Frankreich seit 2012. Die Reise wurde vom Wirtschaftsministerium (SMWA) gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS) organisiert.

Nach der Rekordbeteiligung im vergangenen Jahr (61 Projekte aus 53 Kommunen) ist am 4. März 2026 der bereits 23. Innenstadtwettbewerb »Ab in die Mitte! Die City-Offensive Sachsen« gestartet. Der Freistaat stellt dafür auch in diesem Jahr mehr als 300.000 Euro für die Preisgelder bereit. Die Schirmherrschaft, die jährlich zwischen den Staatsministerien für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz (SMWA) und Infrastruktur und Landesentwicklung (SMIL) wechselt, liegt in diesem Jahr beim SMWA.

Der Freistaat Sachsen setzt Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF Plus) und Landesmittel ein, um vor allem kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei der Gewinnung und Bindung hochqualifizierter Fachkräfte – insbesondere aus den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) – zu unterstützen. Ziel ist es, Innovationen umzusetzen, den Transfer von Wissen und Erfahrung zu stärken sowie den Austausch und die Zusammenarbeit mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen im Rahmen von gemeinsamen Forschungs- und Entwicklungskooperationen zu fördern.

20 Jahre Landesregulierungsbehörde: Im Gespräch mit Leiterin Kerstin Meißner

Seit der Neuregelung des Energiewirtschaftsrechts nehmen die Landesregulierungsbehörden und die Bundesnetzagentur die Regulierungsaufgaben in Bezug auf Strom- und Gasnetzbetreiber wahr. Die Regulierung der Strom- und Gasversorgungsnetze soll für einen wirksamen und unverfälschten Wettbewerb bei der Versorgung mit Strom und Gas sorgen und gleichzeitig den langfristig angelegten, leistungsfähigen und zuverlässigen Betrieb von Energieversorgungsnetzen sichern. Das Hauptaugenmerk der Regulierung liegt dabei auf den Netznutzungsentgelten.

Kerstin Meißner leitet die Landesregulierungsbehörde beim Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz (SMWA). Darüber hinaus hat sie derzeit den Vorsitz des Länderausschusses bei der Bundesnetzagentur inne. Der #ZUKUNFTblog hat mit Kerstin Meißner über die Arbeit der Landesregulierungsbehörde gesprochen.

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