Sein eigenes Unternehmen aufbauen – das ist für viele ein großer Traum. Ob handfeste Geschäftsidee, kreative Vision oder Nachfolge im Familienbetrieb: In einer Gründung steckt immer persönliches Potenzial und jede Menge Herzblut. Doch bevor aus einer Idee ein funktionierendes Geschäftsmodell wird, kommen viele Fragen auf: Reicht mein Konzept? Wie schätze ich Chancen und Risiken richtig ein? Und wo bekomme ich kompetente Unterstützung?
#ZUKUNFTblog
Willkommen auf dem #ZUKUNFTblog des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz (SMWA). Hier finden Sie spannende Einblicke und aktuelle Informationen zu den Themen Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz in Sachsen. Seit dem 19. Dezember 2024 steht das Ministerium unter der Leitung von Dirk Panter. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit Ihnen die Herausforderungen und Chancen der Zukunft zu gestalten!
Das SMWA verstetigt die Förderung im Bereich der Kultur- und Kreativwirtschaft. Wirtschafts- und Arbeitsminister Dirk Panter hat heute anlässlich eines Branchengesprächs in Leipzig einen Fördermittelbescheid in Höhe von 1,38 Millionen Euro an Vertreter der Kreatives Sachsen GmbH überreicht. Damit erhält das bisher als Projekt des Landesverbandes der Kultur- und Kreativwirtschaft Sachsen e.V. organisierte Kompetenzzentrum der Kultur- und Kreativwirtschaft erstmals eine institutionelle Förderung und kann seine Arbeit zugunsten der Branche auf dieser Basis fortsetzen. Ein Meilenstein, der der Branche die nötige Planungssicherheit und Verlässlichkeit gibt.
Das Dresdner Startup Seamless Therapeutics hat eine strategische Partnerschaft mit dem US-Pharmakonzern Eli Lilly im Volumen von bis zu 1,12 Milliarden US-Dollar abgeschlossen. Der Fokus der Zusammenarbeit liegt auf der Anwendung einer Gen-Editierungsplattform zur Behandlung von genetisch bedingtem Hörverlust.
Der Sächsische Landtag hat heute das Gesetz über den Anspruch auf Qualifizierungszeit im Freistaat Sachsen beschlossen. Damit schafft Sachsen ab dem 1. Januar 2027 erstmals einen gesetzlichen Anspruch auf drei Tage bezahlte Freistellung pro Kalenderjahr für berufliche, politische oder ehrenamtliche Weiterbildung. Wirtschafts- und Arbeitsminister Dirk Panter sieht in dem Beschluss einen wichtigen Schritt für Beschäftigte und Betriebe gleichermaßen.
Rund 7.500 Beschäftigte, 500 Millionen Euro Jahresumsatz und stetiges Wachstum: Die sächsische Medizintechnikindustrie entwickelt sich zu einer Zukunftsbranche im Freistaat. Beim diesjährigen Branchengespräch im Wilsdruffer Werk der B. Braun Avitum Saxonia GmbH diskutierten am 2. Februar Vertreterinnen und Vertreter von Medizintechnikunternehmen, Forschungsinstituten, Verbänden, Verwaltung und der Wirtschaftsförderung Sachsen (WFS) unter Leitung von Wirtschaftsminister Dirk Panter über aktuelle Entwicklungen, Zukunftstrends und Herausforderungen der Branche.
Wirtschaftsminister Panter: »Bundeswehr-Investitionen gerecht verteilen – Osten stärker einbeziehen«
Der Bundesrat hat in seiner Sitzung am 30. Januar 2026 dem »Gesetz zur beschleunigten Planung und Beschaffung für die Bundeswehr« mit den Stimmen Sachsens zugestimmt. Das Gesetz zielt neben der Beschleunigung und Vereinfachung der Beschaffung von Material für die Bundeswehr auch auf die Erleichterung von Bauleistungen für die Bundeswehr ab. In seiner Rede vor der Länderkammer forderte der sächsische Wirtschaftsminister Dirk Panter, dass die ostdeutschen Länder und Unternehmen bei den anstehenden Investitionen des Bundes stärker berücksichtigt werden sollen. Um dieser Forderung des Ostens Nachdruck zu verleihen, gaben die Ostdeutschen Bundesländer eine gemeinsame Protokollnotiz ab.
Der Freistaat Sachsen ist laut aktueller Studie des Mannheimer Wirtschaftsforschungsinstituts ZEW das attraktivste Bundesland für Unternehmen in Deutschland – noch vor Bayern. Damit bestätigt der Bundesländerindex Familienunternehmen 2026, dass sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Sachsen in den vergangenen Jahren spürbar verbessert haben. Auftraggeber der Studie ist die Stiftung Familienunternehmen.
Im Mittelpunkt der 9. Klimaschulkonferenz im Sächsischen Landtag stand eine zentrale Frage: Wie lässt sich Klimaschutz ganz konkret im Schulalltag umsetzen? Wie können Schülerinnen und Schüler Verantwortung übernehmen, eigene Ideen entwickeln und ihre Schule nachhaltig verändern – freiwillig, praxisnah und mit Wirkung über das Klassenzimmer hinaus? Unter dem Motto »Mitreden. Mitmachen. Mitgestalten – für unser Klima!« kamen rund 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zusammen. Die Konferenz ist die zentrale Austauschplattform der Klimaschulen in Sachsen und bringt engagierte Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte sowie Partner aus Politik und Praxis zusammen. Sie macht sichtbar, wie Bildung, Beteiligung und Klimaschutz im Schulalltag zusammenwirken können.
Sachsens Wirtschaftsminister Dirk Panter hat am Mittwoch, den 28. Dezember 2026, das Alstom-Werk in Bautzen besucht. Anlass war die symbolische Inbetriebnahme der erweiterten Produktionshalle – ein weiterer Meilenstein in der langfristigen Entwicklung des Standorts. Nach dem Start einer neuen Produktionslinie für Regionalzüge im Jahr 2024 baut Alstom seine Kapazitäten in Bautzen weiter aus. Ziel ist es, das wachsende Produktportfolio effizient umzusetzen und den Standort dauerhaft zu stärken.
Positive Zwischenbilanz für die laufende Förderperiode der EU-Strukturfonds ESF Plus, EFRE und JTF in Sachsen: Zahlreiche Projekte sind erfolgreich gestartet, viele bereits umgesetzt und die Nachfrage bleibt hoch. Damit leisten die finanziellen Mittel aus Brüssel einen wesentlichen Beitrag, um Sachsens Wirtschaft zu stärken, Arbeitsplätze zu sichern und den Wandel hin zu einer klimaneutralen und innovationsorientierten Zukunft voranzubringen. Insgesamt stehen in der aktuellen Förderperiode 2021-2027 rund 3,2 Milliarden Euro aus den EU-Fonds für sächsische Projekte zur Verfügung.
Wie kann Sachsen Rohstoffe künftig klimafreundlich, nachhaltig und zugleich wettbewerbsfähig gewinnen und im Kreislauf halten? Diese Frage stand im Mittelpunkt der 3. Sächsischen Rohstoffkonferenz, die am 22. Januar 2026 in Freiberg stattfand. Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Rohstoffwirtschaft und Politik kamen zusammen, um zentrale Zukunftsfragen der Rohstoffversorgung zu diskutieren – von der Renaissance des Bergbaus in Sachsen über innovative Recyclingverfahren für Seltene Erden bis hin zu Wasserstofftechnologien und dem Einsatz nachwachsender Rohstoffe. Sachsens Wirtschaftsminister Dirk Panter brachte sich mit einer Rede in die Debatten ein. Ausgerichtet wurde die Konferenz von der Technische Universität Bergakademie Freiberg gemeinsam mit dem SMWA – als Beitrag zu einer strategischen, verantwortungsvollen Rohstoffpolitik für Sachsen und Europa.
Schnelles Internet ist längst mehr als ein Komfortfaktor – es ist eine zentrale Voraussetzung für gleichwertige Lebensverhältnisse, wirtschaftliche Entwicklung und moderne Daseinsvorsorge. Ob Arbeiten im Homeoffice, digitale Geschäftsmodelle, Telemedizin oder zeitgemäßer Unterricht: Ohne leistungsfähige Netze bleiben Chancen ungenutzt. Mit der Übergabe von 138 Millionen Euro an drei sächsische Landkreise setzt der Freistaat Sachsen deshalb ein starkes Signal für den weiteren Glasfaserausbau – gezielt dort, wo der Markt allein nicht ausreicht und staatliche Unterstützung den entscheidenden Unterschied macht.
Mit der Übergabe des Fördermittelbescheids in Höhe von 10,7 Millionen Euro hat Sachsens Wirtschaftsminister Dirk Panter den Startschuss für ein zentrales Zukunftsprojekt am Volkswagen-Standort Zwickau gegeben. Der Freistaat Sachsen unterstützt damit gezielt den Aufbau der Kreislaufwirtschaft (Circular Economy) als neues strategisches Geschäftsfeld – und stärkt zugleich die langfristige Perspektive des sächsischen Automobilstandorts.
Thementag Radiopharmazie: Wirtschaftsminister Dirk Panter besucht Innovationstreiber in Dresden und Radeberg | Panter: »Sachsen kann zu einem europäischen Leuchtturm der Radiopharmazie werden.«
In Deutschland erhalten jährlich rund 500.000 Menschen die Diagnose Krebs. Die Radiopharmazie entwickelt sich zur Schlüsseltechnologie in der modernen nuklearmedizinischen Krebsbehandlung. Mit der Gründung des »Radiopharmacy Clusters Dresden – nukliD®« haben sich Anfang 2025 sächsische Akteure dieses innovativen Sektors zusammengeschlossen, um ihr Potenzial zu bündeln und weiter auszubauen. Um auf die aktuellen Entwicklungen aufmerksam zu machen, widmet Sachsens Wirtschaftsminister Dirk Panter der sächsischen Radiopharmazie-Branche heute einen ganzen Thementag. In Dresden-Rossendorf und Radeberg (Landkreis Bautzen) besucht er fünf Innovationstreiber dieses Spezialgebiets der Pharmazie.
Sächsische Akteure der Luft- und Raumfahrtbranche arbeiten an einer eigener Satellitenmission. »SAXON-1« soll den hiesigen Unternehmen und Forschungseinrichtungen den Weg ins All ebnen. Der #ZUKUNFTblog fasst den Stand der Dinge zusammen.
Das familienfreundliche Förderprogramm »InnoStartBonus« hat auch im Jahr 2025 dem sächsischen Gründungsgeschehen wieder einen großen Schub gegeben. Im 13. Förderaufruf (Call) im Mai konnten 21 Gründerinnen und Gründer mit 14 Vorhaben eine Förderung in Höhe von insgesamt 275.000 Euro erhalten. Für den 14. Call tagte das Expertengremium Ende November. Im Ergebnis erhielten 27 Personen, welche 22 Vorhaben als Team- oder Einzelgründung umsetzen, das positive Votum der Jury. Besonders erfreulich sind der hohe Anteil von Frauen mit 44 Prozent und die große Anzahl von 30 Kindern, die vom Kinderbonus profitieren. Die geplante Summe der Zuwendungen beträgt für den 14. Förderaufruf 407.000 Euro.
Wenn es um die Energie der Zukunft geht, spielt Wasserstoff längst keine Nebenrolle mehr. Er gilt als Schlüsselfaktor für eine klimaneutrale Wirtschaft. Seit 2022 bündelt die sächsische Kompetenzstelle Wasserstoff (KH2) Wissen, Projekte und Netzwerke rund um den Energieträger der Zukunft. Nun wird ihre Arbeit fortgeführt – ein wichtiger Schritt für den weiteren Ausbau der Wasserstoffwirtschaft im Freistaat.
Die Wunschbaumaktion des SMWA geht in ihre vierte Auflage – und zeigt erneut, wie viel gemeinschaftliches Engagement im Ministerium steckt. Auch in diesem Jahr erfüllten Kolleginnen und Kollegen aus dem SMWA 50 Weihnachtswünsche von Kindern und Jugendlichen, die von der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) Torgau betreut werden. Am Nachmittag überreichte Sachsens Wirtschaftsminister Dirk Panter die liebevoll verpackten Geschenke persönlich im Jugendtreff.
Leipzig hat bekanntlich mehr Brücken als Venedig. Jetzt erhält die größte sächsische Stadt auch einen richtigen Stadthafen. Rund 120 Gäste, darunter Wirtschaftsminister Dirk Panter, haben am 12. Dezember das Richtfest gefeiert. Das Vorhaben wird mit Mitteln aus dem Bund-Länder-Programm GRW finanziert.
Mit SAXONY WORKS startet das Zentrum für Fachkräftesicherung und Gute Arbeit (ZEFAS) am 18. Dezember ein Serviceportal für Fach- und Arbeitskräfte aus dem Ausland sowie für sächsische Unternehmen. In sieben Sprachen – Englisch, Französisch, Spanisch, Russisch, Portugiesisch, Arabisch und Deutsch – bündelt SAXONY WORKS Informationen zu Jobs, Visum und Leben in Sachsen und zeigt Schritt für Schritt, wie Zuwanderung erfolgreich gelingen kann.
Mit der Ausweisung der Lausitz als erstes Net Zero Valley Europas beginnt ein neues Kapitel für die industrielle Transformation im Osten Deutschlands. Nachdem das sächsische Kabinett am Vormittag die Ausweisung beschlossen hatte, informierte Wirtschafts- und Energieminister Dirk Panter zunächst die Landespresse über den Beschluss. Am Nachmittag wurde dieser Meilenstein in Cottbus/Chóśebuz feierlich besiegelt: Die Wirtschaftsminister Dirk Panter (Sachsen) und Daniel Keller (Brandenburg) unterzeichneten gemeinsam den offiziellen Beschluss und übergaben ihn an den Oberbürgermeister der Stadt Cottbus, Tobias Schick, sowie den Landrat des Landkreises Görlitz, Dr. Stephan Meyer.
Im Rahmen der 6. Energieministerkonferenz in Stralsund haben die Energieministerinnen und Energieminister zentrale energiepolitische Herausforderungen beraten und sich mit den Themen Netzausbau, Wasserstoffhochlauf und Bioenergie befasst. Die Energieministerkonferenz betont die Dringlichkeit konkreter Entlastungen und schneller Entscheidungen des Bundes.
Das Innovationscluster »HZwo – Wasserstoffland Sachsen« kann seine erfolgreiche Arbeit bis 2028 fortsetzen. Der Freistaat Sachsen unterstützt das auf grünen Wasserstoff und Brennstoffzellen-Technologien spezialisierte Branchennetzwerk mit einer weiteren Förderung in Höhe von 1.843.043 Euro. Auch die Kooperationsnetzwerke NetWOOD und ALD4EMO erhalten eine finanzielle Zuwendung.
Ob Indie-Band aus Plauen, Rapperin aus Chemnitz oder Musiklabel aus Dresden: Sachsens Popmusik lebt von ihrer Vielfalt und Kreativität. Mit dem Wettbewerb »Popmusik Sachsen 2026« gibt der Freistaat dieser Szene neuen Rückenwind – und lädt Musikerinnen und Musiker, Clubs, Festivals und Unternehmen der Musikwirtschaft ein, ihre Projekte einzureichen.
Beim 22. Innenstadtwettbewerb »Ab in die Mitte! Die City-Offensive Sachsen« wurden am 1. Dezember in Görlitz die diesjährigen Preisträger ausgezeichnet. Mit 61 Projekten aus 53 Kommunen verzeichnet der Wettbewerb die höchste Beteiligung seit seiner ersten Auslobung im Jahr 2004.
Am 1. Dezember feierte das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) das Richtfest für einen neuen Gebäudekomplex in Zittau. Der Neubau des DLR-Instituts für CO₂-arme Industrieprozesse markiert einen entscheidenden Meilenstein im Strukturwandel und für die Forschungsaktivitäten zur Dekarbonisierung industrieller Prozesse in Deutschland – und setzt zugleich ein starkes Zeichen für den Wissenschafts- und Industriestandort Sachsen.
Die Zahl der Klimaschulen in Sachsen wächst: 17 weitere Schulen sind allein in diesem Jahr dazugekommen. Und das aus gutem Grund. Denn eine Klimaschule ändert ihr eigenes Umfeld ganz konkret: Es wird grüner auf dem Schulhof, Heizkosten sinken oder neue Natur- und Umweltprojekte entstehen. Dafür engagieren sich Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Eltern und Schulträger gemeinsam für Klimaschutz, Klimaanpassung und einen bewussten Umgang mit Energie und Ressourcen. Gleichzeitig stärkt jede Klimaschule den Klimaschutz vor Ort – und im Netzwerk von inzwischen 60 Schulen kommt so eine beachtliche Wirkung zusammen.
Die Koalitionsregierung im Freistaat Sachsen hat eine positive Zwischenbilanz nach dem Start vor einem Jahr gezogen. Eine Vielzahl von Projekten ist seither – auch im Zusammenwirken und mit frühzeitiger Beteiligung der Opposition – angepackt und auf den Weg gebracht worden. Auch im Fachbereich des SMWA, also in Sachen Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz, zieht Staatsminister Dirk Panter ein positives Zwischenfazit.
Die Große Kreisstadt Radeberg (Landkreis Bautzen) möchte bis 2028 vorhandene Wege zum neuen »Rundwanderweg Hüttertal« verknüpfen. Dafür hat Wirtschaftsstaatssekretär Sebastian Scheel am 17. November einen Fördermittelbescheid an Oberbürgermeister Frank Höhme überreicht.
Das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz (SMWA) ist erneut für seine familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik ausgezeichnet worden. Bereits seit 2006 trägt das Ministerium das Zertifikat audit berufundfamilie und ist damit führend in der Sächsischen Staatsregierung.
Eine Delegationsreise zwischen Fachkräftegewinnung, industrieller Zusammenarbeit und neuen Wachstumschancen
Der Freistaat Sachsen intensiviert seine Zusammenarbeit mit einem der dynamischsten Wachstumsräume der Welt: Indien. Unter Leitung von Wirtschafts- und Arbeitsminister Dirk Panter besuchte vom 9. bis 14. November 2025 eine rund 20-köpfige sächsische Delegation den südindischen Bundesstaat Tamil Nadu – ein industrielles Schwergewicht mit 85 Millionen Einwohnern, einer starken Technologiebasis und enormen Potenzialen für Kooperationen in Ausbildung, Maschinenbau, IT, Halbleitern und Textilwirtschaft.
In den sächsischen Regionen des Just Transition Fund (JTF) – also den Landkreisen Bautzen, Görlitz, Nordsachsen, Leipzig und den Städten Leipzig und Chemnitz – können Unternehmen, Kommunen, Genossenschaften, Vereine und Zweckverbände ab sofort Förderanträge für gemeinschaftlich genutzte Photovoltaikanlagen stellen. Ziel des Programms ist es, in den vom Strukturwandel betroffenen Gebieten die lokale Energiewende voranzutreiben und die Abhängigkeit von fossilen Energien deutlich zu verringern.
Mit der im Juni beschlossenen sächsischen Wärmeplanungsverordnung (SächsWPVO) hat der Freistaat klare Rahmenbedingungen für die kommunale Wärmeplanung geschaffen. Das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) begleitet diesen Prozess aktiv und hat in den letzten Wochen auf mehreren Veranstaltungen über rechtliche Grundlagen, Umsetzungsperspektiven und Unterstützungsmöglichkeiten informiert. Am 5. Dezember 2025 lädt die SAENA aktive Kommunen zum ersten Erfahrungsaustausch ein. Die Veranstaltung bietet praxisnahe Einblicke, Beispiele aus sächsischen Städten und Gemeinden, sowie Raum für Vernetzung.
Der Freistaat Sachsen startet den Reparaturbonus neu. Ab dem 10. November können Bürgerinnen und Bürger wieder Anträge auf Förderung für die Reparatur defekter Elektro- und Elektronikgeräte stellen. Die Antragstellung erfolgt digital über die Sächsische Aufbaubank – Förderbank – (SAB).
Nach dem Aufbau tragfähiger Arbeitsstrukturen, zwei Positionspapieren und mehreren Workshops mit Generaldirektionen der Europäischen Kommission ist Gründungsmitglied Sachsen aus dem ESRA-Vorsitz ausgeschieden – bleibt aber als Impulsgeber und Bindeglied zur Kommission weiter aktiv. Vertreterinnen und Vertreter der 37 Mitgliedsregionen der ESRA trafen sich nun zur feierlichen Übergabe des Vorsitzes an Katalonien (ESP) in Barcelona.
