Hauptinhalt

#ZUKUNFTblog

Herzlich willkommen im #ZUKUNFTblog des SMWA. Hier informieren wir über Aktuelles aus den Themenbereichen Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung in Sachsen sowie Termine unseres Staatsministers Martin Dulig und der Hausleitung.

Bahnland Sachsen auf weltgrößter Verkehrstechnik-Messe in Berlin

Die Zukunft liegt im Wasserstoff – auch im Schienenbereich! Das Thema dominiert derzeit die internationale Leitmesse für Verkehrstechnik, die InnoTrans am Funkturm in Berlin. Mit dabei ist selbstredend auch das Bahnland Sachsen: Allein 29 Aussteller präsentieren sich auf dem „Sachsen-Live“-Stand der Wirtschaftsförderung Sachsen im Auftrag des SMWA und 14 am Gemeinschaftsstand des sächsischen Bahnclusters Rail.S – so viele sächsische Unternehmen, dass sie eine ganze Halle allein füllen konnten! Insgesamt stellten rund 80 Firmen aus dem Freistaat auf dem Berliner Messegelände aus.

Kaolin – heimischer Rohstoff für Porzellan und mehr

Sachsen ist Bergbauland mit einer Tradition, die bis ins Jahr 1168 zurückreicht. Damals wurde nahe Freiberg erste Silbervorkommen entdeckt. Der Freistaat ist auch heute noch ein rohstoffreiches Land. Festgesteine, Sande und Kiese, verschiedenste keramische Rohstoffe und Braunkohle kommen in vergleichsweise großen Mengen vor und werden in etwa 340 Lagerstätten abgebaut.  

Einer der Rohstoffe, die hier abgebaut werden ist Kaolin – ein feines, eisenfreies, weißes Gestein, das als Hauptbestandteil Kaolinit, ein Verwitterungsprodukt des Feldspats, enthält. Sachsen verfügt über bedeutende Lagerstätten von Kaolin, das teilweise in exzellenter Qualität und mit großer Reinheit abgebaut wird – und nur so den Ausgangsstoff für Sachsens weißes Gold werden kann – das Meissner Porzellan. 

Wie EU-Fördermittel den Erfolg von »künstliche Nasen« beflügeln

SmartNanotubes aus Freital ist auf innovativen Pfaden unterwegs, denn das Unternehmen will Maschinen das Riechen beibringen. Fast zwölf Jahre Forschung an der TU Dresden lagen vor der Gründung des Start-ups, das Viktor Bezugly gemeinsam mit Birte Sönnichsen und zwei weiteren Kollegen im Sommer 2020 aus der Taufe hob. Der von ihnen entwickelte Nanochip funktioniert nach einem ähnlichen Prinzip wie die Rezeptoren menschlicher Nasen. Das ermöglicht ganz neue Einsatzgebiete gegenüber herkömmlichen Gassensoren, da die Technologie Gerüche detektieren kann. Damit ist z.B. der Einsatz im Brandschutz denkbar, wenn die feinen Sensoren zu starke Hitzeentwicklung »erschnüffeln« und frühzeitig warnen. Und perspektivisch würde ein Smartphone, das riechen kann, den Markt revolutionieren.

Unterwegs zu den Schrittmachern der sächsischen Wirtschaft

Drei Tage war Wirtschaftsminister Martin Dulig in dieser Woche in Sachsen unterwegs, um einige der Schrittmacher der sächsischen Wirtschaft zu besuchen. Nachdem er am Mittwoch in der Lausitz war, gestern in Dresden, besucht er heute im Erzgebirge und in Chemnitz die Taktgeber der Wirtschaft. Denn Sachsens Wirtschaft besteht aus viel mehr, als die starken Automobilbranche, der Mikroelektronik oder dem Maschinenbau.

Welche Erfolgsaussichten hat Sachsens Wasserstoffwirtschaft?

Nachgefragt bei Karl Lötsch, Geschäftsführer des HZwo e. V.

Der Freistaat unterstützt das auf grünen Wasserstoff und Brennstoffzellen-Technologien spezialisierte Branchennetzwerk »Wasserstoffland Sachsen« bis mindestens März 2025. Wirtschaftsminister Martin Dulig hat kürzlich in Chemnitz den Fördermittelbescheid in Höhe von 1,21 Millionen Euro an das Innovationscluster überreicht. Das entspricht einer Förderung von 50 Prozent der Gesamtkosten. »Wasserstoffland Sachsen« ist im Freistaat das erste Innovationscluster, das eine Anschlussförderung für die zweite Projektphase erhalten hat. Träger des Netzwerks sind der HZwo e. V. (Chemnitz) und – als Konsortialpartner – der Energy Saxony e. V. (Dresden).

Türen auf zum »Offenen Regierungsviertel 2022«

Wie sieht ein Ministerium von Innen aus? Wie geht es bei der Neubaustrecke Dresden-Prag voran? Was macht eine Landesverkehrswacht? Und wie läuft der Internetausbau? Diese und viele weitere Fragen konnten am Sonntag beim »Tag des Offenen Regierungsviertels« im Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr beantwortet werden.

Maßnahmenplan zur Gewinnung internationaler Fach- und Arbeitskräfte beschlossen

Inzwischen kennen wir alle den Mangel an Arbeitskräften aus eigener Erfahrung – etwa, wenn die Gaststätte früher schließt, kurzfristig kein Handwerker zu bekommen ist oder die Koffer nicht transportiert werden. Es gibt immer weniger Menschen, um offene Stellen am Arbeitsmarkt zu besetzen – und das ist kein sächsisches oder deutsches Phänomen. Fast alle Länder Europas sehen sich einem Fach- und Arbeitskräftemangel gegenüber und suchen international nach Lösungen.

zurück zum Seitenanfang