Sachsen hat sich zu einer der am stärksten wachsenden Biotech-Regionen in Deutschland entwickelt. Mit einem leistungsfähigen und zukunftsorientierten Ökosystem ist der Sektor heute ein wichtiger Innovationstreiber und relevanter Wirtschaftsfaktor für den Freistaat. Beim diesjährigen Branchengespräch am 17. April in den Räumen der Dresdner DKMS Life Science Lab gGmbH diskutierten Vertreter von Biotechnologieunternehmen, Forschungsinstituten, Verbänden, Verwaltung und der Wirtschaftsförderung Sachsen (WFS) unter Leitung von Wirtschaftsstaatssekretär Sebastian Scheel über aktuelle Entwicklungen, Zukunftstrends und Herausforderungen der Branche.
Schlagwort: Medizintechnik
Das Dresdner Startup Seamless Therapeutics hat eine strategische Partnerschaft mit dem US-Pharmakonzern Eli Lilly im Volumen von bis zu 1,12 Milliarden US-Dollar abgeschlossen. Der Fokus der Zusammenarbeit liegt auf der Anwendung einer Gen-Editierungsplattform zur Behandlung von genetisch bedingtem Hörverlust.
Rund 7.500 Beschäftigte, 500 Millionen Euro Jahresumsatz und stetiges Wachstum: Die sächsische Medizintechnikindustrie entwickelt sich zu einer Zukunftsbranche im Freistaat. Beim diesjährigen Branchengespräch im Wilsdruffer Werk der B. Braun Avitum Saxonia GmbH diskutierten am 2. Februar Vertreterinnen und Vertreter von Medizintechnikunternehmen, Forschungsinstituten, Verbänden, Verwaltung und der Wirtschaftsförderung Sachsen (WFS) unter Leitung von Wirtschaftsminister Dirk Panter über aktuelle Entwicklungen, Zukunftstrends und Herausforderungen der Branche.
Unter dem goldenen Stern des ehemaligen Sowjetischen Pavillons der Alten Messe Leipzig (Halle 12) entsteht ein neues Innovationszentrum. Das sächsische Wirtschaftsministerium fördert das Vorhaben auf dem Bio City Campus Leipzig mit rund 14,7 Millionen Euro. Wirtschaftsminister Martin Dulig überreichte den Fördermittelbescheid am 12. Juli an Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung, Wirtschaftsbürgermeister Clemens Schülke und Kai Thalmann, Geschäftsführer der LGH Leipziger Gewerbehof GmbH & Co. KG.
Der Freistaat Sachsen unterstützt die Dresdner Altavo GmbH und die Technische Universität Dresden bei der Entwicklung einer künstlichen Stimme mit rund 3,1 Millionen Euro. Davon entfallen 2,4 Millionen Euro auf das Unternehmen und rund 700.000 Euro auf die TU als Kooperationspartner. Der sächsische Wirtschaftsminister Martin Dulig hat den Fördermittelbescheid heute bei einem Besuch der Altavo GmbH symbolisch an die Projektpartner überreicht.
