Im Jahr 2024 besuchte der damalige Bundeskanzler Olaf Scholz gleich zweimal das sächsische Oberbergamt in Freiberg. Beim zweiten Mal wurde er vom serbischen Präsident Aleksandar Vucic begleitet. Gemeinsam informierten sich die Staatsmänner im Oberbergamt über nachhaltige Lithiumgewinnung und das geplante Projekt im Erzgebirge. Nun waren Ralph Weidner, Leiter des Referats Bergbau, seine Kollegin Christiane Rötschke und Dr. Uwe Lehmann aus dem LfULG zum Gegenbesuch in Belgrad.
Schlagwort: Internationale Zusammenarbeit
Der Freistaat Sachsen und der südindische Bundesstaat Tamil Nadu bauen ihre Zusammenarbeit weiter aus. Eine hochrangige Delegation aus Tamil Nadu besuchte am 16. April 2026 das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz (SMWA), wo eine gemeinsame Absichtserklärung (Memorandum of Understanding, MOU) unterzeichnet wurde. Ziel ist die Vertiefung der Kooperation in den Bereichen Fachkräftegewinnung, berufliche Bildung und Wirtschaft. Staatssekretär Sebastian Scheel empfing die Delegation und unterzeichnete das MOU in Vertretung für Wirtschaftsminister Dirk Panter.
Sachsen und Frankreich haben ihre wirtschaftlichen Beziehungen in den Bereichen Mikroelektronik, Verbundwerkstoffe, Lebenswissenschaften (»Life Sciences«) und Erneuerbare Energien ausgebaut. Wirtschaftsminister Dirk Panter beendete heute seine fünftägige Reise nach Paris, Grenoble und Montpellier, wo er von einer Fachdelegation begleitet worden ist. Es war der erste Besuch eines sächsischen Wirtschaftsministers in Frankreich seit 2012. Die Reise wurde vom Wirtschaftsministerium (SMWA) gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS) organisiert.
Eine Delegationsreise zwischen Fachkräftegewinnung, industrieller Zusammenarbeit und neuen Wachstumschancen
Der Freistaat Sachsen intensiviert seine Zusammenarbeit mit einem der dynamischsten Wachstumsräume der Welt: Indien. Unter Leitung von Wirtschafts- und Arbeitsminister Dirk Panter besuchte vom 9. bis 14. November 2025 eine rund 20-köpfige sächsische Delegation den südindischen Bundesstaat Tamil Nadu – ein industrielles Schwergewicht mit 85 Millionen Einwohnern, einer starken Technologiebasis und enormen Potenzialen für Kooperationen in Ausbildung, Maschinenbau, IT, Halbleitern und Textilwirtschaft.
Die Tschechische Republik ist der wichtigste Handelspartner des Freistaats Sachsen in der Europäischen Union. Dirk Panter, Sächsischer Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz, reiste am Montag, den 30. Juni 2026 zum ersten Mal zu politischen Gesprächen nach Prag. Bei dem eintägigen Antrittsbesuch ging es u.a. um die sächsisch-tschechische Zusammenarbeit in den Bereichen Mikroelektronik, Wasserstofftechnologie und Lithiumabbau im Erzgebirge.
Der Freistaat Sachsen und die Tschechische Republik möchten ihre Zusammenarbeit beim Aufbau einer Wasserstoff-Infrastruktur sowie dem Einsatz von Wasserstoff weiter vertiefen. Eine gemeinsame Absichtserklärung (»Letter of Intent«) haben der sächsische Energie- und Klimaschutzminister Wolfram Günther, der sächsische Wirtschafts- und Verkehrsminister Martin Dulig und der tschechische Industrie- und Handelsminister Jozef Síkela heute in Dresden unterzeichnet. Geplant sind u.a. der Aufbau eines grenzüberschreitenden Wasserstoffnetzes sowie die Förderung von Kooperationen und des Austausches deutscher und tschechischer Forschungseinrichtungen und Unternehmen.
Die Resonanz auf den ersten internationalen »Green Hydrogen Innovation Congress« war riesig! Über 400 Teilnehmende aus Europa, Asien und Afrika haben sich am 2. November in Leipzig über Entwicklungen in der Wasserstoffwirtschaft und mögliche Kooperationen ausgetauscht. Der Freistaat Sachsen strebt in diesem Zukunftsfeld eine Vorreiterrolle an.
