Mit der STEP-Technologieförderung hat der Freistaat Sachsen einen neuen Förderbaustein im Rahmen der EFRE/JTF-Technologieförderung 2021 bis 2027 an den Start gebracht. Die Förderung dient dazu, hochinnovative FuE-Vorhaben in den Bereichen digitale Technologien und Biotechnologien zu unterstützen und so Abhängigkeiten der Europäischen Union bei kritischen bzw. strategisch wichtigen Technologien – etwa Mikroprozessoren, Sensortechnik, Pharmazeutika, Künstliche Intelligenz und 5G – gezielt zu verringern. Das STEP-Programm umfasst ein Gesamtvolumen von 85,6 Millionen Euro.
Schlagwort: Forschung und Entwicklung
Sachsen hat sich zu einer der am stärksten wachsenden Biotech-Regionen in Deutschland entwickelt. Mit einem leistungsfähigen und zukunftsorientierten Ökosystem ist der Sektor heute ein wichtiger Innovationstreiber und relevanter Wirtschaftsfaktor für den Freistaat. Beim diesjährigen Branchengespräch am 17. April in den Räumen der Dresdner DKMS Life Science Lab gGmbH diskutierten Vertreter von Biotechnologieunternehmen, Forschungsinstituten, Verbänden, Verwaltung und der Wirtschaftsförderung Sachsen (WFS) unter Leitung von Wirtschaftsstaatssekretär Sebastian Scheel über aktuelle Entwicklungen, Zukunftstrends und Herausforderungen der Branche.
Sachsen lebt von Innovationen. Während die Innovationen immer komplexer werden, fehlen vielen Unternehmen die notwendigen Ressourcen, um erfolgreich zu sein. Gerade in der von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) geprägten sächsischen Wirtschaft sind FuE-Dienstleister (Abkürzung für Forschung und Entwicklung) zu zentralen Treibern von Innovation und Wettbewerbsfähigkeit geworden.
Die Ausgaben der sächsischen Wirtschaft für Forschung und Entwicklung (FuE) haben trotz zahlreicher Herausforderungen in den vergangenen Jahren ihren positiven Trend fortgesetzt. Sie stiegen im Jahr 2023 auf ca. 1,9 Milliarden Euro an. Das geht aus dem neuesten Bericht zum »Innovationsverhalten der sächsischen Wirtschaft« hervor.
Staatssekretärin Ines Fröhlich zu Gast bei Bürgermeister Mirko Pink
Bei mehreren Terminen von Staatssekretärin Ines Fröhlich in Hoyerswerda in dieser Woche hat sich alles um das Thema Strukturentwicklung gedreht. Den Auftakt bildete die Vorstellung des »Smart Mobiltiy Lab« durch Professor Günther Prokop von der TU Dresden. Allein in dieses Großprojekt, dass im Gewerbegebiet Schwarzkollm errichtet werden soll, fließen in den kommenden Jahren mehr als 90 Millionen Euro. Gefördert wird das bereits bewilligte Projekt aus den Finanzhilfen des Bundes für den Strukturwandel.
Künstliche Intelligenz, kurz KI, ist aktuell eines der wichtigsten Themen im Bereich der Digitalisierung und spielt in immer mehr Branchen eine entscheidende Rolle. Sachsen leistet mit seinen KI-Unternehmen einen wichtigen Beitrag zur digitalen Transformation. Davon konnte sich Staatssekretärin Ines Fröhlich vor Ort überzeugen. Im Rahmen eines Thementags besuchte sie mehrere Unternehmen im Großraum Dresden.
2020 hat der Freistaat Sachsen seine Technologieförderung um einen wichtigen Baustein ergänzt: die Validierungsförderung. Das Programm zielt auf einen verbesserten Technologietransfer zwischen Forschung und Wirtschaft ab. Es geht also um die erfolgreiche Verwertung von Forschungsergebnissen. Das SMWA hat jetzt einen neuen Förderaufruf gestartet.
Der Dresdner Halbleiterhersteller Infineon Technologies Dresden GmbH & Co. KG will mit drei mittelständischen Unternehmen und sieben Forschungseinrichtungen aus Sachsen Technologien für die Mobilität der Zukunft entwickeln. Die Europäische Union und der Freistaat Sachsen fördern das Forschungs- und Entwicklungsprojekt »Grüne Mobilität ›made in Saxony‹ – Innovative Lösungen für zukunftsweisende Automobil- und Industrieanwendungen (Future Mobility)« mit rund 17,7 Millionen Euro. Der sächsische Wirtschafts- und Arbeitsminister Martin Dulig hat am 28. November 2023 symbolisch die Fördermittelbescheide an die Projektpartner überreicht.
»Der Mittelstand und die Forschung in Sachsen profitieren von den Investitionen der Halbleiterkonzerne«, betont der sächsische Wirtschafts- und Arbeitsminister Martin Dulig. Beispielhaft dafür steht das Projekt »LOTSE« – ein gemeinsames KI-Vorhaben des Dresdner Halbleiterherstellers GlobalFoundries, mittelständischer Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Die Europäische Union und der Freistaat Sachsen fördern das Projekt mit 5,4 Millionen Euro.
