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Preisträger des 2. Sächsischen Digitalpreises gekürt

Preisträger des 2. Sächsischen Digitalpreises gekürt

Auf dem sechsten »forum sachsen digital« hat Digitalminister Martin Dulig in Löbau die Preisträger des zweiten Sächsischen Digitalpreises ausgezeichnet. Im Fokus standen in diesem Jahr digitale Lösungen im Bereich Rohstoffe und Energie«. Mit dem Sächsischen Digitalpreis möchte das SMWA auf die vielen Akteure vor Ort und ihre vielfältigen Innovationen und Lösungen im Rahmen der Digitalisierung aufmerksam machen und herausragende Beiträge würdigen. Der Preis ist mit insgesamt bis zu 165.000 Euro dotiert und wird jeweils in den Kategorien »Wirtschaft«, »Gesellschaft« und »Open Source« vergeben.

Digitalminister Martin Dulig: »Wir haben im Freistaat Sachsen alle Voraussetzungen, um bei der Digitalisierung mutig voranzugehen. Und das tun auch sehr viele Menschen in unserem Land. Diese Innovationskraft, die unsere Wirtschaft und Gesellschaft in Zeiten des Umbruchs dringend braucht, verdient es, sichtbar gemacht zu werden. Wir zeichnen besondere Leistungen aus, die mit viel Motivation und Energie zum Erfolg führen. Durch den Strukturwandel in den ehemaligen Kohleregionen ist der Freistaat zudem besonders vom Wandel betroffen. Deshalb freue ich mich, gerade in der Lausitz die besten digitalen Lösungen im Bereich »Energie und Rohstoffe« auszeichnen zu können. Das macht Hoffnung und Mut, dass wir diese notwendigen Umbrüche gemeinsam zum Erfolg führen können«.

Prämierte Projekte:

In der Kategorie »Wirtschaft« wurden unternehmerische Leistungen prämiert, die einen hohen Innovationsgrad aufweisen und somit einen positiven Beitrag zur digitalen Transformation leisten. Die »N+P Plattform« überzeugte das Publikum: Sie unterstützt die Optimierung des Ressourceneinsatzes in der Fertigungs- und Baubranche durch die Visualisierung des Verbrauchs über einen digitalen Zwilling mit Echtzeitinformationen.

1. Platz
N+P Informationssysteme GmbH mit dem Projekt »N+P Plattform«


2. Platz
Tilia GmbH mit dem Projekt »4DigiTwin«
3. Platz
TheiaX GmbH mit ihren » MAP-, PIT- und CORE-Diensten«

Die Kategorie »Gesellschaft« zielt auf innovative, digitale Lösungen ab, die einen spezifischen gesellschaftlichen Mehrwert schaffen. Hier konnte sich das Projekt »5G Waldwächter« durchsetzen. Dieses leistet mit Hilfe KI-gestützter Auswertung von Echtzeitdaten einen Beitrag zum klimaangepassten Waldmanagement, beispielsweise durch die Früherkennung von Bränden oder Schädlingsbefall.

1. Platz
Entwicklungsgesellschaft Niederschlesische Oberlausitz mbH mit dem Projekt »5G Waldwächter«


2. Platz
Stadt Leipzig, Referat Strategische Kulturpolitik mit dem Projekt »E-Tool Kultur«
3. Platz
Universität Leipzig mit dem Projekt »SARDINE«

In der Kategorie »Open Source« wurde ein besonderes Augenmerk auf gemeinwohl-fördernde Innovationen auf Open-Source-Basis gelegt. Der Verband »ALASCA« überzeugte beim Publikums-Voting mit dem Projekt »Krake«, bei dem zur Maximierung der Energieeffizienz bei der Berechnung von KI-Aufgaben, Rechenjobs auf die Infrastruktur verteilt werden.

1. Platz
»ALASCA – Verband für betriebsfähige, offene Cloud-Infrastrukturen e.V.« mit dem Projekt »Krake«


2. Platz
PIKOBYTES GMBH mit dem Projekt »Open Sensor Web«
3. Platz
Institut für Angewandte Informatik e.V. mit dem »Open Energy Databus«

Die Jury hat außerdem beschlossen, wieder einen Sonderpreis zu vergeben, der mit 15.000 Euro dotiert ist. Dieser Sonderpreis geht an die flexora GmbH, die mit ihrer Sensorfolie verschiedene physikalische Parameter wie Temperatur oder Druck überwachen kann.

SMWA – Forum Sachsen Digital 2024 in Löbau  v.l.n.r.:
Till Hertwig, Björn Schuster, Jens Hertwig (alle drei: N+P Informationssysteme GmbH); Sarah Günther, Marius Feldmann (beide: ALASCA – Verband für betriebsfähige, offene Cloud-Infrastrukturen e.V.)

Bilder: BLEND3 – Frank Grätz


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