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#ZUKUNFTblog

Der Freistaat Sachsen setzt Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF Plus) und Landesmittel ein, um vor allem kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei der Gewinnung und Bindung hochqualifizierter Fachkräfte – insbesondere aus den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) – zu unterstützen. Ziel ist es, Innovationen umzusetzen, den Transfer von Wissen und Erfahrung zu stärken sowie den Austausch und die Zusammenarbeit mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen im Rahmen von gemeinsamen Forschungs- und Entwicklungskooperationen zu fördern.

Schnelles Internet ist längst mehr als ein Komfortfaktor – es ist eine zentrale Voraussetzung für gleichwertige Lebensverhältnisse, wirtschaftliche Entwicklung und moderne Daseinsvorsorge. Ob Arbeiten im Homeoffice, digitale Geschäftsmodelle, Telemedizin oder zeitgemäßer Unterricht: Ohne leistungsfähige Netze bleiben Chancen ungenutzt. Mit der Übergabe von 138 Millionen Euro an drei sächsische Landkreise setzt der Freistaat Sachsen deshalb ein starkes Signal für den weiteren Glasfaserausbau – gezielt dort, wo der Markt allein nicht ausreicht und staatliche Unterstützung den entscheidenden Unterschied macht.

Das Innovationscluster »HZwo – Wasserstoffland Sachsen« kann seine erfolgreiche Arbeit bis 2028 fortsetzen. Der Freistaat Sachsen unterstützt das auf grünen Wasserstoff und Brennstoffzellen-Technologien spezialisierte Branchennetzwerk mit einer weiteren Förderung in Höhe von 1.843.043 Euro. Auch die Kooperationsnetzwerke NetWOOD und ALD4EMO erhalten eine finanzielle Zuwendung.

Sachsen fördert gemeinschaftliche Photovoltaik-Projekte

In den sächsischen Regionen des Just Transition Fund (JTF) – also den Landkreisen Bautzen, Görlitz, Nordsachsen, Leipzig und den Städten Leipzig und Chemnitz – können Unternehmen, Kommunen, Genossenschaften, Vereine und Zweckverbände ab sofort Förderanträge für gemeinschaftlich genutzte Photovoltaikanlagen stellen. Ziel des Programms ist es, in den vom Strukturwandel betroffenen Gebieten die lokale Energiewende voranzutreiben und die Abhängigkeit von fossilen Energien deutlich zu verringern.

Hohe GRW-Förderung für Ausbauvorhaben in Südwestsachsen

Die Sächsische Staatsregierung unterstützt Modernisierungsprojekte des sächsischen Mittelstands und Tourismus mit hohen Fördersummen aus dem Bund-Länder-Programm GRW (Gemeinschaftsaufgabe »Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur«). Wir stellen zwei aktuelle Beispiele aus Chemnitz und dem Erzgebirgskreis vor.

20 Jahre WMS Wachstumsfonds Mittelstand Sachsen

Seit 20 Jahren begleitet der WMS Wachstumsfonds Mittelstand Sachsen Unternehmen im Freistaat bei Nachfolge, Wachstum und Innovation. Über 70 Mittelständler wurden bislang finanziert – sie beschäftigen heute mehr als 7.200 Mitarbeitende und erwirtschaften über 1,2 Milliarden Euro Umsatz. Beim »WMSdate 2025« in Leipzig wird Bilanz gezogen und der Blick in die Zukunft gerichtet.

Am 13. Juni 2025 startet der zweite Projektaufruf zum Aufbau von neuen Akzeleratoren in Sachsen. Mit dem Akzeleratorenprogramm hat der Freistaat im vergangenen Jahr ein einzigartiges Förderprogramm zur Stärkung der sächsischen Gründerlandschaft ins Leben gerufen. Akzeleratoren sind Einrichtungen, die Startups für drei bis zwölf Monate in sogenannte Startup-Klassen aufnehmen, ihnen Büroräume, technische Infrastruktur und strukturierte Schulungsmaßnahmen sowie eine intensive Betreuung durch Mentoren anbieten.

Das Bund-Länder-Programm GRW (Gemeinschaftsaufgabe »Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur«) hat in Sachsen auch 2024 einen herausragenden Konjunkturimpuls gesetzt. Investitionen von Unternehmen und Kommunen wurden mit Fördermitteln in Höhe von insgesamt 228,7 Millionen Euro unterstützt. Die mit der GRW-Förderung 2024 angestoßenen Investitionen betragen fast 700 Millionen. Euro.

Große Bereitschaft zur Weiterbildung bei sächsischen Beschäftigten

Der Trend ist klar: Weiterbildung wird immer wichtiger für die Menschen in Sachsen. Im Jahr 2022 bildeten sich 61 Prozent der 18- bis 64-Jährigen weiter, deutlich mehr als zur letzten Erhebung im Jahr 2016 (53 Prozent). Damit liegt die Weiterbildungsquote in Sachsen leicht über dem Durchschnitt der ostdeutschen Bundesländer und bundesweit.

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