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#ZUKUNFTblog

3. Sächsische Rohstoffkonferenz in Freiberg zeigt Rohstoffzukunft

Wie kann Sachsen Rohstoffe künftig klimafreundlich, nachhaltig und zugleich wettbewerbsfähig gewinnen und im Kreislauf halten? Diese Frage stand im Mittelpunkt der 3. Sächsischen Rohstoffkonferenz, die am 22. Januar 2026 in Freiberg stattfand. Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Rohstoffwirtschaft und Politik kamen zusammen, um zentrale Zukunftsfragen der Rohstoffversorgung zu diskutieren – von der Renaissance des Bergbaus in Sachsen über innovative Recyclingverfahren für Seltene Erden bis hin zu Wasserstofftechnologien und dem Einsatz nachwachsender Rohstoffe. Sachsens Wirtschaftsminister Dirk Panter brachte sich mit einer Rede in die Debatten ein. Ausgerichtet wurde die Konferenz von der Technische Universität Bergakademie Freiberg gemeinsam mit dem SMWA – als Beitrag zu einer strategischen, verantwortungsvollen Rohstoffpolitik für Sachsen und Europa.

Mit der Übergabe des Fördermittelbescheids in Höhe von 10,7 Millionen Euro hat Sachsens Wirtschaftsminister Dirk Panter den Startschuss für ein zentrales Zukunftsprojekt am Volkswagen-Standort Zwickau gegeben. Der Freistaat Sachsen unterstützt damit gezielt den Aufbau der Kreislaufwirtschaft (Circular Economy) als neues strategisches Geschäftsfeld – und stärkt zugleich die langfristige Perspektive des sächsischen Automobilstandorts.

Altpapiereinsatz von 85 Prozent: Sachsens Papierindustrie setzt auf Kreislaufwirtschaft

Sachsen besitzt eine lange Tradition in der Papierherstellung und zählt bis heute zu den wichtigen Standorten für die deutsche Papierindustrie. Um gemeinsam über die Zukunft dieses Wirtschaftszweigs in Sachsen zu beraten, trafen sich am 29. Oktober Vertreter der Branche zum Tag der sächsischen Papierindustrie in Dresden. Die Diskussion begleitete auch der neue sächsische Wirtschaftsstaatssekretär Sebastian Scheel.

»Martin Dulig | Konkret« Wie rund läuft es beim Recycling in Sachsen?

Neue Folge der SMWA-Sendereihe »Martin Dulig | Konkret« ab sofort online

Selbst ein langlebiges, mehrfach genutztes Produkt wird irgendwann zu Abfall. Dann gilt es, daraus Rohstoffe zurückzugewinnen, aus denen Neues entstehen kann. Deutschland gilt als Erfinder der Kreislaufwirtschaft. Auch in Sachsen machen sich innovative und nachhaltige Unternehmen auf den Weg, die sächsische Kreislaufwirtschaft zu stärken. Diesem Thema widmet sich die neue Ausgabe »Martin Dulig | Konkret«.

Das Schließen von Materialkreisläufen und die Rohstoffrückgewinnung aus Abfällen trägt wesentlich zur Erhöhung der Energie- und Ressourceneffizienz bei. Ohne diese sind die Herausforderungen der heutigen Zeit in Form von Umweltbelastungen und Lieferkettenstörungen nicht zu bewältigen. Zahlreiche sächsische Unternehmen bieten dafür Lösungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette an. Auf seiner aktuellen Themenreise hat sich Wirtschaftsminister Martin Dulig heute bei mehreren dieser Unternehmen über ihre innovativen Verfahren und Produkte der Kreislaufwirtschaft informiert.

Circular Saxony – Mit Kreislaufwirtschaft ans Ziel

Vor rund einem Jahr, im Juli 2023, hat Wirtschaftsminister Martin Dulig dem Branchennetzwerk »Circular Saxony« als einem erfolgreichen Antragsteller im Förderaufruf »Innovationscluster« einen Fördermittelbescheid des Freistaates Sachsen über bis zu 1,48 Mio. Euro übergeben. 

Im #ZUKUNFTblog berichten Susanne Kroll, Clusterkoordinatorin des Projektträgers Circular MTC e.V., und Anne Geißler vom Partnerverein Energy Saxony e.V. über ihre Ziele und Projekte zur Stärkung der sächsischen Kreislaufwirtschaft und die Netzwerkarbeit.

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