Nun war es wieder soweit: Staatssekretär und Amtschef Thomas Kralinski und Rico Heinzig von der Bioimkerei MyHoney aus Meißen konnten ernten, was die fleißigen Bienen im Innenhof des SMWA in den vergangen Wochen produziert haben.
Bienen haben es in Deutschland derzeit nicht leicht: Wegfallende Lebensräume und der Klimawandel setzen Ihnen stark zu. Für unsere Natur und Umwelt seien sind sie aber sehr wichtig, betont Staatssekretär Thomas Kralinski: »Mit dem Projekt möchte ich verdeutlichen, dass Wirtschaft und Naturschutz sich nicht ausschließen. Das SMWA leistet mit dieser Initiative einen winzigen Beitrag zum Umweltschutz.«
Ein einzelnes Bienenvolk bestäubt jährlich etwa 450 Millionen Blüten und trägt so zur Stabilität und Vielfalt der lokalen Pflanzenwelt bei. Aktuell zählt jedes Bienenvolk im SMWA rund 40.000 bis 60.000 Tiere. Insgesamt sind damit rund 450.000 Bienen im Innenhof des Ministeriums aktiv.


Dass sich die acht Bienenvölker dort wohl fühlen belegt auch die reiche Ernte von etwa 300 Kilogramm im Jahr. Das Nahrungsangebot sei zwar in der Stadt nicht so groß wie auf dem Land, dafür aber vielfältiger, erklärt Imker Heinzig. »In der Stadt ist die Diversität an Pflanzen und Blüten größer als auf dem Land. Auch bei Dürre gibt es in Städten dank der Wässerung der Balkone und Gärten mehr Nahrung für die Bienen. Und er ist gesund, denn hier werden keine Spritzmittel verwendet«, berichtet Imker Heinzig.
Rund drei Kilometer entfernen sich Bienen bei der Suche nach Blüten von Ihrem Bau. Der diesjährige Honig schmeckt übrigens stark nach Lindenblüten, der vermutlich in den Lindenalleen des Ostrageheges gesammelt wurde.
