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Mit Sicherheit mobil. Sachsen, steigt ein!

Kampagnenmotiv »Sachsen, steigt ein!«. Staatsminister Martin Dulig vor der Straßenbahn mit zwei Kindern. © SMWA/Ronald Bonß

Mit einem starken ÖPNV stellt Sachsen die Weichen für die Mobilitätswende. Sicher, nachhaltig und klimaschonend – so will der Freistaat den Nahverkehr gestalten. In den vergangenen Jahren hat sich vieles getan. Mit Investitionen in überzeugende Angebote, moderne Fahrzeuge und neue Mobilitätsideen fördert der Freistaat den ÖPNV. Davon profitieren nicht nur die heutigen Kunden, sondern auch die künftigen Generationen.

Sicher durch die Pandemie

Fakt ist: Es besteht kein erhöhtes Infektionsrisiko im ÖPNV! Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Charité Research Organisation. Die Fahrt mit Zug, Bus und Straßenbahn ist sicher. Dazu tragen auch die aktuell geltenden Corona-Schutzmaßnahmen bei: Maskenpflicht, 3G-Nachweis und ausreichend Abstand. Die Verkehrsunternehmen leisten ihren Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie und verstärken die Reinigung und Lüftung der Fahrzeuge.

Ziemlich bequem

Wer sich an die Vorgaben hält, darf einsteigen und kann quasi vor der eigenen Haustür starten. Im Schnitt wohnen im Freistaat 92 Prozent der Bürgerinnen und Bürger höchstens 600 Meter von der nächsten Haltestelle oder 1.200 Meter vom nächsten Bahnhof entfernt. Das bedeutet bereits Platz 5 für das Flächenland Sachsen im Bundesvergleich. Und die gute Erreichbarkeit spricht sich herum: Die Zufriedenheit der Fahrgäste ist in den vergangenen Jahren weiter gestiegen – und das trotz der Einschränkungen während der Corona-Pandemie.

Dicht getaktet

Ein verlässliches Nahverkehrsangebot fördert die Lebensqualität im ländlichen Raum. Denn nicht jeder Bürger kann oder will sich ein eigenes Fahrzeug leisten. Eine Haltestelle mit regelmäßigem Bus-Halt ist da umso wertvoller. Genau deshalb unterstützt der Freistaat den Ausbau eines Plus- und Taktbusnetzes. Es garantiert alle ein bis zwei Stunden Verbindungen abseits der Metropolen und eine Anbindung an die urbanen Räume. Aktuell vertakten 106 Linien das Umland mit den größeren Städten. In den kommenden Jahren sollen weitere Buslinien entstehen und damit die Anschlüsse noch zügiger gestalten.

Modern wird Standard

Einsteigen. Platz nehmen. Wohlfühlen. Stimmt der Komfort, gewinnt der ÖPNV an Zuspruch. Deshalb fördert der Freistaat Sachsen sowohl die Anschaffung zeitgemäßer und barrierefreier Fahrzeuge als auch die Modernisierung der dazugehörigen Infrastruktur. Egal ob komfortable Straßenbahnen »made in Saxony« für Dresden, emissionsarme Omnibusse für Chemnitz, der Stadtbahnausbau in Leipzig oder die barrierefreie Umgestaltung von Haltestellen in Plauen: Moderne Fahrzeuge und Verkehrsanlagen sind ein Aushängeschild des ÖPNV und erhöhen das Wohlfühlerlebnis während der Fahrt.

Einfach & digital

Ein kinderleichter Zugang zu Bus und Tram ohne viel Tamtam: Auch bei der Digitalisierung ist Sachsens ÖPNV spitze. Der zeitraubende Ticketkauf am Schalter oder beim Fahrer war gestern. Für immer mehr Fahrgäste beginnt die Fahrt heute mit dem schnellen Griff zum Smartphone. Mobilitäts-Apps, digitales Bezahlen und Online-Fahrpläne sind längst zum Alltag geworden. Mit Apps wie MOOVME und HandyTicket Deutschland gibt es für jeden sächsischen Verbund intelligente und einfache Anwendungen. In beiden Apps können Fahrten im gesamten Freistaat, egal ob im eigenen Verbund oder über diesen hinaus, gekauft werden.

Überraschend günstig

Beispiel Bildungsticket: Dieses Angebot ist ein Meilenstein auf dem Weg zur Bildungsgerechtigkeit. Davon können 430.000 Schülerinnen und Schüler und 50.000 Jugendliche in schulischer Ausbildung profitieren. Für 15 Euro können sie damit seit dem 1. August 2021 alle Verkehrsmittel des jeweiligen Verkehrsverbundes nutzen. Für das Bildungsticket stellt der Freistaat jährlich 50 Millionen Euro zur Verfügung. Rund 118.000 Schülerinnen und Schüler machen davon bereits Gebrauch! Auch mit dem Azubi-Ticket geht der Freistaat neue Wege in der ÖPNV-Förderung: Es wurden bereits über 20.000 Stück verkauft.

Gemeinsam mit den Landkreisen und Kreisfreien Städten, den fünf Zweckverbänden und Verkehrsunternehmen arbeitet das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr daran, den ÖPNV in Sachsen noch attraktiver zu machen. »Damit die Mobilitätswende gelingt, muss der ÖPNV langfristig weiter gestärkt werden«, erklärt Verkehrsminister Martin Dulig. »Denn ein kundenfreundlicher und nachhaltiger ÖPNV fördert die Lebensqualität, hilft beim Klimaschutz und unterstützt unsere heimische Wirtschaft.«

Zukunft der Mobilität – Martin Dulig im Gespräch

Wie bewegen wir uns in Zukunft? Wie machen wir den sächsischen ÖPNV fit für die wachsenden Anforderungen an Klimaschutz, Flexibilität und Kosten? Welche Trends gibt es? Was kann der Staat leisten, um den ÖPNV attraktiver zu machen?

Diese und weitere Fragen diskutiert der sächsische Verkehrsminister in der Sendung »Martin Dulig I Konkret« mit weiteren Gästen in der Sendung in einem rollenden E-Bus auf einer City-Tour durch Leipzig.

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