{"id":876,"date":"2022-11-15T13:21:33","date_gmt":"2022-11-15T13:21:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/?p=876"},"modified":"2022-11-15T14:02:26","modified_gmt":"2022-11-15T14:02:26","slug":"infineon-plant-rekordinvestition-im-silicon-saxony","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/2022\/11\/15\/infineon-plant-rekordinvestition-im-silicon-saxony\/","title":{"rendered":"Infineon plant Rekordinvestition im Silicon Saxony"},"content":{"rendered":"\n<p>Die Ank\u00fcndigung des deutschen Chipherstellers Infineon sorgte am 14. November, um 17 Uhr, f\u00fcr Aufhorchen im Freistaat: Mit der gr\u00f6\u00dften Einzelinvestition in der Firmengeschichte <a href=\"https:\/\/www.infineon.com\/cms\/de\/about-infineon\/press\/press-releases\/2022\/INFXX202211-025.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">plant Infineon die Erweiterung seiner Chip-Fabrik<\/a> im Dresdner Norden im Herzen des Silicon Saxony. Rund 5 Milliarden Euro m\u00f6chte Infineon in Dresden investieren \u2013 vorbehaltlich einer \u00bbangemessenen \u00f6ffentlichen F\u00f6rderung\u00ab.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1280\" height=\"889\" src=\"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/2022-06-23_085224-4-1280x889.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-441\" srcset=\"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/2022-06-23_085224-4-1280x889.jpg 1280w, https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/2022-06-23_085224-4-430x299.jpg 430w, https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/2022-06-23_085224-4-768x533.jpg 768w, https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/2022-06-23_085224-4-1536x1067.jpg 1536w, https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/2022-06-23_085224-4-2048x1422.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Wirtschaftsminister Martin Dulig <br>Bild: SWMA | Ronald Bonss<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>\u00bbDie Entscheidung, zur Planung eines neuen Werks in der s\u00e4chsischen Landeshauptstadt Dresden, 5 Milliarden Euro daf\u00fcr zu investieren und rund 1.000 weitere Arbeitspl\u00e4tze zu schaffen, begr\u00fc\u00dfe ich ausdr\u00fccklich.\u00ab<\/p>\n<cite>Martin Dulig, S\u00e4chsischer Staatsminister f\u00fcr Wirtschaft, Arbeit und Verkehr <\/cite><\/blockquote>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig begr\u00fc\u00dfte die Ank\u00fcndigung: \u00bbInfineon ist einer der bedeutendsten Hersteller von Mikrochips auf der Welt. Die Entscheidung, zur Planung eines neuen Werks in der s\u00e4chsischen Landeshauptstadt Dresden, 5 Milliarden Euro daf\u00fcr zu investieren und rund 1.000 weitere Arbeitspl\u00e4tze zu schaffen, begr\u00fc\u00dfe ich ausdr\u00fccklich. Ich freue mich \u00fcber dieses klare Bekenntnis von Infineon zum Standort Dresden.\u00ab&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Zuvor hatte Infineon-Chef Jochen Hanebeck in einer Video-Botschaft das Investitionsvorhaben angek\u00fcndigt. \u00bbDekarbonisierung und Digitalisierung sorgen f\u00fcr strukturell steigenden Halbleiterbedarf\u00ab, so Hanebeck. \u00bbDiese Dynamik hat sich weiter beschleunigt, daher ist jetzt der richtige Zeitpunkt, uns ein noch ambitionierteres Zielgesch\u00e4ftsmodell zu geben\u00ab, sagte der Manager. Infineon besch\u00e4ftigt in seiner vorhandenen Fabrik in Dresden 3.200 Menschen. Der Neubau k\u00f6nnte nach Angaben von Infineon rund 1.000 zus\u00e4tzliche Arbeitspl\u00e4tze schaffen \u2013 weitere Arbeitspl\u00e4tze k\u00f6nnten im Zuliefererbereich entstehen. Im Werk in Dresden entstehen Leistungshalbleiter, vor allem f\u00fcr die Automobilbranche.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n <div class=\"brlbs-cmpnt-container brlbs-cmpnt-content-blocker brlbs-cmpnt-with-individual-styles\" data-borlabs-cookie-content-blocker-id=\"default\" data-borlabs-cookie-content=\"PGlmcmFtZSBzcmM9Imh0dHBzOi8vd3d3LmZhY2Vib29rLmNvbS9wbHVnaW5zL3ZpZGVvLnBocD9oZWlnaHQ9MzE0JmhyZWY9aHR0cHMlM0ElMkYlMkZ3d3cuZmFjZWJvb2suY29tJTJGSW5maW5lb24lMkZ2aWRlb3MlMkY1MjI1NTQ2ODk3Mjk4NzglMkYmc2hvd190ZXh0PWZhbHNlJndpZHRoPTU2MCZ0PTAiIHdpZHRoPSI1NjAiIGhlaWdodD0iMzE0IiBzdHlsZT0iYm9yZGVyOm5vbmU7b3ZlcmZsb3c6aGlkZGVuIiBzY3JvbGxpbmc9Im5vIiBmcmFtZWJvcmRlcj0iMCIgYWxsb3dmdWxsc2NyZWVuPSJ0cnVlIiBhbGxvdz0iYXV0b3BsYXk7IGNsaXBib2FyZC13cml0ZTsgZW5jcnlwdGVkLW1lZGlhOyBwaWN0dXJlLWluLXBpY3R1cmU7IHdlYi1zaGFyZSIgYWxsb3dGdWxsU2NyZWVuPSJ0cnVlIj48L2lmcmFtZT4=\"><div class=\"brlbs-cmpnt-cb-preset-a\"> <p class=\"brlbs-cmpnt-cb-description\">Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von <strong>Standard<\/strong>. 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Auch die Unabh\u00e4ngigkeit Europas vom asiatischen und amerikanischen Chipmarkt wird mit einer neuen Fabrik in Dresden deutlich erh\u00f6ht.\u00ab&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Nun gilt es die Finanzierung sicherzustellen. Den Rahmen bildet dabei u.a. die geplante F\u00f6rderung der EU durch den sogenannten \u00bb<a href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/info\/strategy\/priorities-2019-2024\/europe-fit-digital-age\/european-chips-act_de\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">European Chips Act<\/a>\u00ab. Der Chips Act will bis zum Jahr 2030 rund 45 Milliarden Euro f\u00fcr das europ\u00e4ische Mikroelektronik-\u00d6kosystem generieren. Davon sollen Forschung und Pilotprojekte genauso profitieren wie Start-ups. Auch der Bau sogenannter \u00bbMegafabs\u00ab f\u00fcr die Produktion von Mikrochips soll unterst\u00fctzt werden. Der Mikroelektronik kommt als Schl\u00fcsselindustrie f\u00fcr die Innovations- und Wettbewerbsf\u00e4higkeit der europ\u00e4ischen Industrie eine besondere Rolle zu. Und Sachsen ist mit den gro\u00dfen Chipwerken von Globalfoundries, Infineon, Bosch und X-Fab, aber auch mit den vielen kleinen und mittelst\u00e4ndischen Technologieunternehmen im Silicon Saxony Mikroelektronik-Produktionsstandort Nr. 1 in Europa.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Martin Dulig: \u00bbDie Staatsregierung wird sich nun gemeinsam mit der Bundesregierung daf\u00fcr einsetzen, dass die f\u00fcr die geplante Infineon-Investition, die ben\u00f6tigte F\u00f6rderung \u00fcber den europ\u00e4ischen Chips-Act auch erfolgen kann. Die Mikroelektronik ist einer der Wirtschaftszweige, in denen der Freistaat Sachsen in den vergangenen Jahrzehnten eine europ\u00e4ische Spitzenposition eingenommen hat. In und um Dresden bestehen Fertigungsst\u00e4tten f\u00fcr die Halbleiterproduktion, die es so kein zweites Mal in Europa gibt. Es ist daher nur konsequent, dass wir uns \u2013 wie kaum eine andere Region \u2013 schon seit \u00fcber zwanzig Jahren in Br\u00fcssel und Berlin f\u00fcr bessere Investitions- und Innovationsbedingungen f\u00fcr die Halbleiterindustrie in Deutschland einsetzen.\u00ab&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Der Vertrauensbeweis aus der Industrie f\u00fcr das Silicon Saxony wurde nun einmal mehr erbracht. Eine gute Nachricht f\u00fcr den ganzen Freistaat Sachsen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Header-Bild: Infineon (<a href=\"https:\/\/twitter.com\/Infineon\/status\/1592174252434018305?s=20&amp;t=xoIW0ILeC6a3Ik2OtAodow\">https:\/\/twitter.com\/Infineon\/status\/1592174252434018305?s=20&amp;t=xoIW0ILeC6a3Ik2OtAodow<\/a>)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Ank\u00fcndigung des deutschen Chipherstellers Infineon sorgte am 14. 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Rund 5 Milliarden Euro m\u00f6chte Infineon in Dresden investieren \u2013 vorbehaltlich einer \u00bbangemessenen \u00f6ffentlichen F\u00f6rderung\u00ab.\u00a0<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":879,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"episode_type":"","audio_file":"","podmotor_file_id":"","podmotor_episode_id":"","cover_image":"","cover_image_id":"","duration":"","filesize":"","filesize_raw":"","date_recorded":"","explicit":"","block":"","footnotes":""},"categories":[125,6],"tags":[126,42,127],"class_list":["post-876","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-silicon-saxony","category-wirtschaft","tag-infineon","tag-martin-dulig","tag-silicon-saxony"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/876","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=876"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/876\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":883,"href":"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/876\/revisions\/883"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/879"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=876"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=876"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=876"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}