{"id":8453,"date":"2026-05-29T10:57:22","date_gmt":"2026-05-29T08:57:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/?p=8453"},"modified":"2026-05-29T10:57:22","modified_gmt":"2026-05-29T08:57:22","slug":"das-erzgebirge-gestaltet-den-strukturwandel-aktiv-mit-ideen-engagement-und-starken-netzwerken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/2026\/05\/29\/das-erzgebirge-gestaltet-den-strukturwandel-aktiv-mit-ideen-engagement-und-starken-netzwerken\/","title":{"rendered":"Das Erzgebirge gestaltet den Strukturwandel aktiv \u2013 mit Ideen, Engagement und starken Netzwerken"},"content":{"rendered":"\n<p>Der Erzgebirgskreis wird sein etabliertes \u00bbRegionalmanagement Erzgebirge\u00ab mit finanzieller Unterst\u00fctzung des Freistaats Sachsen f\u00fcr weitere drei Jahre fortsetzen. Den F\u00f6rdermittelbescheid in H\u00f6he von 600.000 Euro hat der s\u00e4chsische Wirtschaftsminister Dirk Panter am Donnerstagabend, den 28. Mai 2026, in Stollberg an Anke Hamann, Beigeordnete des Erzgebirgskreises, und Dr. Peggy Kreller, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin der Wirtschaftsf\u00f6rderung Erzgebirge GmbH, \u00fcberreicht. Die Mittel stammen aus dem Bund-L\u00e4nder-Programm GRW-Infra (\u00bbGemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur\u00ab).<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Das seit 2000 aktive Regionalmanagement fokussiert sich auf den tiefgreifenden Strukturwandel im Erzgebirge. Die inhaltlichen Schwerpunkte liegen auf Innovation und Digitalisierung sowie der \u00fcberregionalen Sichtbarkeit des Erzgebirges durch ein aktives Regional- und Standortmarketing. Vor Pfingsten ist das Regionalmanagement Erzgebirge in Berlin f\u00fcr seine Kampagne \u00bbERZperiment \u2013 ein Hammerleben auf Probe\u00ab mit dem Deutschen Preis f\u00fcr Onlinekommunikation (DPOK) ausgezeichnet worden.<\/p>\n\n\n\n<p>Der F\u00f6rderzeitraum f\u00fcr das Vorhaben \u00bbTransformErz\u00ab, das auch von den zw\u00f6lf gr\u00f6\u00dften Kommunen des Erzgebirgskreises einschlie\u00dflich Freiberg und Brand-Erbisdorf im Landkreis Mittelsachsen mitfinanziert wird, endet im Juni 2026. Das Regionalmanagement kann zwei Mal um weitere drei Jahre verl\u00e4ngert werden. Der Freistaat Sachsen hat die vom Erzgebirgskreis beantragte erste Fortsetzung bewilligt und f\u00f6rdert das Regionalmanagement weiter bis Juni 2029 als nichtinvestive Ma\u00dfnahme aus dem Programm GRW-Infra.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"853\" height=\"1280\" src=\"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/DSC03507-853x1280.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-8457\" srcset=\"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/DSC03507-853x1280.jpg 853w, https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/DSC03507-287x430.jpg 287w, https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/DSC03507-768x1152.jpg 768w, https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/DSC03507-1024x1536.jpg 1024w, https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/DSC03507.jpg 1365w\" sizes=\"auto, (max-width: 853px) 100vw, 853px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Sachsens Wirtschaftsminister Dirk Panter<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<p><strong>Wirtschaftsminister Dirk Panter<\/strong>&nbsp;hat den F\u00f6rdermittelbescheid anl\u00e4sslich der \u00bbCreat.ERZ\u00ab \u2013 eine Netzwerkveranstaltung f\u00fcr rund 130 erzgebirgische Influencer mit insgesamt 4,5 Millionen Followern \u2013 im Alten Schlachthof Stollberg \u00fcbergeben und sagte: \u00bbDas Erzgebirge ist eine wirtschaftsstarke und lebenswerte Region, in der sich zugleich gro\u00dfe Herausforderungen unserer Gesellschaft wie im Brennglas spiegeln \u2013 tiefgreifende wirtschaftliche Ver\u00e4nderungen, demografischer Wandel und steigender Fachkr\u00e4ftebedarf. Das Regionalmanagement bei der Wirtschaftsf\u00f6rderung Erzgebirge reagiert darauf mit Weitblick und kreativem Geschick. Der Freistaat sch\u00e4tzt dieses Engagement und m\u00f6chte, dass die Arbeit erfolgreich fortgesetzt werden kann. Manch andere Region \u2013 insbesondere im Westen Deutschlands, auf die diese Herausforderungen erst noch so richtig zukommen \u2013 kann sich das Erzgebirge zum Vorbild nehmen.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Anke Hamann, Beigeordnete des Erzgebirgskreises, betonte:<\/strong><br>\u00bbDas Regionalmanagement Erzgebirge ist seit vielen Jahren ein wichtiger Motor und Ideengeber f\u00fcr die Entwicklung unserer Region. Die erneute F\u00f6rderung durch den Freistaat Sachsen ist ein starkes Signal der Anerkennung und des Vertrauens in die erfolgreiche Zusammenarbeit von Landkreis, Kommunen, Wirtschaft und regionalen Akteuren. Gerade im Strukturwandel braucht es innovative Ideen, verl\u00e4ssliche Netzwerke und eine gemeinsame Strategie, um das Erzgebirge als attraktiven Wirtschafts- und Lebensstandort weiter zu st\u00e4rken.\u00ab<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p><strong>Dr. Peggy Kreller, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin der Wirtschaftsf\u00f6rderung Erzgebirge GmbH, erg\u00e4nzte:<\/strong><br>\u00bbDie immensen aktuellen Herausforderungen im Erzgebirge bergen hohe Risiken, aber auch Chancen. Dank der F\u00f6rderung durch GRW-Infra k\u00f6nnen wir die langj\u00e4hrige Arbeit des Regionalmanagements zur Profilierung als progressive Provinz fortsetzen und weiterentwickeln, um Chancen f\u00fcr die Menschen in der Region sowie R\u00fcckkehrer und Zuwanderer aufzuzeigen.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1280\" height=\"853\" src=\"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/DSC03545-1280x853.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-8455\" srcset=\"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/DSC03545-1280x853.jpg 1280w, https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/DSC03545-430x287.jpg 430w, https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/DSC03545-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/DSC03545-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/DSC03545.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1280\" height=\"853\" src=\"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/DSC03296-1280x853.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-8454\" srcset=\"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/DSC03296-1280x853.jpg 1280w, https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/DSC03296-430x287.jpg 430w, https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/DSC03296-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/DSC03296-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/DSC03296.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Das Bund-L\u00e4nder-Programm GRW mit seinen Teilprogrammen GRW-Infra und GRW-RIGA ist das wichtigste Instrument der Wirtschafts- und Strukturpolitik in Sachsen. Das s\u00e4chsische Kabinett hat am 19. Mai 2026 beschlossen, die beiden GRW-Richtlinien neu zu fassen. Damit setzte Sachsen ein zentrales Vorhaben aus dem Ende M\u00e4rz von Wirtschaftsminister Dirk Panter vorgestellten Zukunftspaket I um.<\/p>\n\n\n\n<p>Die F\u00f6rderung f\u00fcr die kommunale wirtschaftsnahe Infrastruktur (Infra) und die einzelgewerbliche Wirtschaft (RIGA) wurde deutlich an den bundeseinheitlichen Koordinierungsrahmen angepasst und insgesamt vereinfacht. So wurde u.a. die nichtinvestive F\u00f6rderung f\u00fcr die Erstellung und Umsetzung von regionalen Entwicklungskonzepten an die bundesweite Regelung angepasst und gestrafft. F\u00f6rderf\u00e4hig ist die Umsetzung regionaler Entwicklungskonzepte auf Ebene der Landkreise und kreisfreien St\u00e4dte \u00fcber ein eigenes Budget.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p>Bilder: <br>Wirtschaftsf\u00f6rderung Erzgebirge GmbH\u00a0 <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Erzgebirgskreis wird sein etabliertes \u00bbRegionalmanagement Erzgebirge\u00ab mit finanzieller Unterst\u00fctzung des Freistaats Sachsen f\u00fcr weitere drei Jahre fortsetzen. Den F\u00f6rdermittelbescheid in H\u00f6he von 600.000 Euro hat der s\u00e4chsische Wirtschaftsminister Dirk Panter am Donnerstagabend, den 28. Mai 2026, in Stollberg an Anke Hamann, Beigeordnete des Erzgebirgskreises, und Dr. Peggy Kreller, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin der Wirtschaftsf\u00f6rderung Erzgebirge GmbH, \u00fcberreicht. 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