{"id":8212,"date":"2026-04-07T11:50:55","date_gmt":"2026-04-07T09:50:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/?p=8212"},"modified":"2026-04-07T12:14:09","modified_gmt":"2026-04-07T10:14:09","slug":"innovationen-made-in-saxony-neuer-supercomputer-cara-und-weltweit-erstes-carbonbetonwerk","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/2026\/04\/07\/innovationen-made-in-saxony-neuer-supercomputer-cara-und-weltweit-erstes-carbonbetonwerk\/","title":{"rendered":"Innovationen made in Saxony: Neuer Supercomputer CARA und weltweit erstes Carbonbetonwerk"},"content":{"rendered":"\n<p>Zwei neue, bedeutende Zukunftsinvestitionen st\u00e4rken den Wirtschaftsstandort Sachsen. Mit der Erneuerung des Hochleistungsrechners CARA in Dresden begegnet das Deutsche Zentrum f\u00fcr Luft- und Raumfahrt (DLR) den steigenden Anforderungen an Rechenleistung f\u00fcr Forschung und Entwicklung in zentralen Innovationsfeldern. Au\u00dferdem hat die Kahnt &amp; Tietze GmbH mit der \u00bbC-Factory\u00ab ein Leuchtturmprojekt f\u00fcr klimafreundliches Bauen gestartet: das weltweit erste Carbonbetonwerk f\u00fcr CO\u2082-speichernde Bauteile im Hochbau entsteht in Leipzig. Der #ZUKUNFTblog stellt beide Vorhaben vor.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Mehr Power f\u00fcr die Forschung: DLR bringt Supercomputer CARA auf neues Niveau<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Was ist CARA?<\/h3>\n\n\n\n<p>Als Gro\u00dfforschungsanlage ist CARA (Computing for Advanced Research in Aerospace) darauf ausgelegt, hochkomplexe numerische Simulationen zu bew\u00e4ltigen. Insbesondere wenn technische Fragestellungen \u2013 etwa in der Konstruktion oder Optimierung \u2013 in umfangreiche mathematische Gleichungssysteme \u00fcbersetzt werden, ist eine au\u00dfergew\u00f6hnlich hohe Rechenleistung gefragt. Neben klassischen numerischen Simulationen kommt der Hochleistungsrechner (Foto oben, Bildrechte: DLR) in vielen weiteren Bereichen zum Einsatz. Dazu z\u00e4hlen unter anderem Analysen von Str\u00f6mungsabrissen und Wirbelschleppen bei Flugzeugen, die Reduktion von Luftwiderst\u00e4nden bei Autos und Z\u00fcgen, die optimale Platzierung von Windenergieanlagen sowie die Verringerung von Schadstoffen und die Effizienzsteigerung von Verbrennungsprozessen. Dar\u00fcber hinaus erm\u00f6glicht das System KI-gest\u00fctzte Anwendungen, Atmosph\u00e4rensimulationen, Quantensimulationen sowie umfangreiche Datenanalysen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-pullquote\"><blockquote><p>\u00bbModerne Luft- und Raumfahrt entsteht nicht erst in der Werkhalle. Sie entsteht viel fr\u00fcher: in Modellen, in Simulationen, in digitalen Zwillingen, in datengetriebenen Entwicklungsprozessen.\u00ab<\/p><cite>Wirtschaftsminister Dirk Panter<\/cite><\/blockquote><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Was wurde an CARA erneuert und warum?<\/h3>\n\n\n\n<p>Im Jahr 2025 beauftragte das DLR den japanischen Technologiekonzern NEC Deutschland GmbH mit der Erneuerung von CARA. Sie ist entscheidend, um den steigenden Anforderungen moderner Forschung gerecht zu werden. Immer komplexere Fragestellungen und wachsende Datenmengen erfordern kontinuierlich h\u00f6here Rechenleistungen, w\u00e4hrend neue Technologien zugleich mehr Effizienz und Leistungsf\u00e4higkeit bieten. Durch die Modernisierung bleibt CARA ein zuverl\u00e4ssiges und zukunftsf\u00e4higes Werkzeug und erm\u00f6glicht weiterhin den Einsatz innovativer Anwendungen \u2013 von K\u00fcnstlicher Intelligenz bis hin zu hochkomplexen Simulationen. Die Speicherkapazit\u00e4t wird im Zuge des Upgrades auf rund 30 Petabyte erh\u00f6ht \u2013 nahezu eine Verdopplung. Auch die Rechenleistung wird die bisherigen 3,2 Billiarden Operationen pro Sekunde deutlich \u00fcbertreffen. F\u00fcr das Gesamtprojekt stellt das DLR rund 14 Millionen Euro bereit. Am 1. April 2026 wurde der modernisierte Supercomputer CARA in Dresden feierlich \u00fcbergeben.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wie f\u00fcgt sich CARA in die technische Infrastruktur des DLR ein?<\/h3>\n\n\n\n<p>CARA ist, neben dem Schwester-System CARO in G\u00f6ttingen, ein zentraler Baustein der <a href=\"https:\/\/www.dlr.de\/de\/forschung-und-transfer\/forschungsinfrastruktur\/grossforschungsanlagen\/hpc-cluster\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">HPC-Infrastruktur<\/a> (HPC steht f\u00fcr High Performance Computing) des DLR. Beide Anlagen stehen s\u00e4mtlichen DLR-Instituten zur Verf\u00fcgung und kommen immer dann zum Einsatz, wenn konventionelle PCs oder Server aufgrund begrenzter Rechenleistung oder Speicherkapazit\u00e4t nicht ausreichen. Die B\u00fcndelung der Ressourcen in wenigen, leistungsstarken HPC-Clustern erm\u00f6glicht dabei einen besonders effizienten und effektiven Einsatz.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit seiner HPC-Strategie verfolgt das DLR den eigenst\u00e4ndigen Betrieb von Hochleistungsrechnersystemen als Schl\u00fcsseltechnologie zur Unterst\u00fctzung von Forschung und Entwicklung. CARO, das an der Gesellschaft f\u00fcr wissenschaftliche Datenverarbeitung mbH G\u00f6ttingen (GWDG) betrieben wird, erg\u00e4nzt CARA als zweiten Standort innerhalb dieser Infrastruktur.<\/p>\n\n\n\n<p>Durch den Betrieb an zwei Standorten wird nicht nur eine hohe Auslastung sichergestellt, sondern auch die Ausfallsicherheit deutlich erh\u00f6ht. Gleichzeitig erm\u00f6glicht diese Struktur, Systeme wechselseitig zu ersetzen oder zu modernisieren, w\u00e4hrend die jeweils andere Anlage weiterhin uneingeschr\u00e4nkt zur Verf\u00fcgung steht.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1280\" height=\"720\" data-id=\"8213\" src=\"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/image-2000-21a767b1f4d14d6ae49a96ffcf4aea79-1280x720.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-8213\" srcset=\"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/image-2000-21a767b1f4d14d6ae49a96ffcf4aea79-1280x720.jpeg 1280w, https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/image-2000-21a767b1f4d14d6ae49a96ffcf4aea79-430x242.jpeg 430w, https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/image-2000-21a767b1f4d14d6ae49a96ffcf4aea79-768x432.jpeg 768w, https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/image-2000-21a767b1f4d14d6ae49a96ffcf4aea79-1536x864.jpeg 1536w, https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/image-2000-21a767b1f4d14d6ae49a96ffcf4aea79.jpeg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Von links: Prof. Wolfgang E. Nagel, Technische Universit\u00e4t Dresden, Dirk Hilbert, Oberb\u00fcrgermeister der Stadt Dresden, Noritaka Hoshi, NEC, Prof. Sabine Roller, Direktorin des DLR-Instituts f\u00fcr Softwaremethoden zur Produkt-Virtualisierung, Prof. Karsten Lemmer, Mitglied des DLR-Vorstands und verantwortlich f\u00fcr Innovation, Transfer und wissenschaftliche Infrastrukturen, Sebastian Scheel, Staatssekret\u00e4r und Amtschef im S\u00e4chsischen Staatsministerium f\u00fcr Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz. (Bildrechte: DLR)<\/figcaption><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Welche Rolle hat der DLR-Standort Dresden?<\/h3>\n\n\n\n<p>Der Betrieb von CARA erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der Technischen Universit\u00e4t Dresden, insbesondere mit dem Zentrum f\u00fcr Informationsdienste und Hochleistungsrechnen (ZIH). Die notwendige Infrastruktur \u2013 darunter Stromversorgung, K\u00fchlung und Geb\u00e4udetechnik \u2013 wird durch den Freistaat Sachsen bereitgestellt, vertreten durch den Staatsbetrieb S\u00e4chsisches Immobilien- und Baumanagement.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Rechenzentrum erf\u00fcllt h\u00f6chste Anforderungen an Energieeffizienz. Durch innovative Wasserk\u00fchlung bei erh\u00f6htem Temperaturniveau wird ein besonders niedriger Power Usage Effectiveness (PUE) erreicht. Ein weiterer Meilenstein ist die Nutzung der Abw\u00e4rme: Sie wird als Nahw\u00e4rme zur Beheizung des B\u00fcrogeb\u00e4udes des <a href=\"https:\/\/www.dlr.de\/de\/sp\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">DLR-Instituts f\u00fcr Softwaremethoden zur Produkt-Virtualisierung<\/a> genutzt, sowie als Fernw\u00e4rme in das Fernw\u00e4rmenetz der Stadt Dresden eingespeist.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wie sch\u00e4tzt der Freistaat Sachsen die Investitionen des DLR ein?<\/h3>\n\n\n\n<p>Sachsens Wirtschaftsminister Dirk Panter, der zur feierlichen \u00dcbergabe von Wirtschaftsstaatssekret\u00e4r Sebastian Scheel vertreten worden ist, w\u00fcrdigt die gewachsene Partnerschaft zwischen dem DLR, der TU Dresden mit ihrem Zentrum f\u00fcr Informationsdienste und Hochleistungsrechnen (ZIH), starken Industriepartnern und einem innovationsorientierten Freistaat. Genau dieses Zusammenspiel von Wissenschaft, Unternehmen, Infrastruktur und \u00f6ffentlicher Hand mache den Standort wettbewerbsf\u00e4hig und zukunftssicher:<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbModerne Luft- und Raumfahrt entsteht nicht erst in der Werkhalle. Sie entsteht viel fr\u00fcher: in Modellen, in Simulationen, in digitalen Zwillingen, in datengetriebenen Entwicklungsprozessen. Wer Str\u00f6mungen pr\u00e4ziser berechnet, Materialien besser versteht, Systeme schneller optimiert und KI wirksam integriert, der gewinnt Zeit und erh\u00f6ht seine Produktivit\u00e4t. Er gewinnt aber auch Innovationskraft und nicht zuletzt ein St\u00fcck technologischer und politischer Souver\u00e4nit\u00e4t. Deshalb sind Infrastrukturen wie CARA bedeutende Zukunftsinvestitionen. Sie helfen dabei, Know-how im Land zu halten, neue Kooperationen zu erm\u00f6glichen und neue Wertsch\u00f6pfungsketten zu erschlie\u00dfen. F\u00fcr das damit verbundene finanzielle Engagement des Bundes und des DLR m\u00f6chte ich Danke sagen!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Startschuss f\u00fcr die \u00bbC-Factory\u00ab: Weltweit erstes Carbonbetonwerk f\u00fcr CO\u2082-speichernde Bauteile im Hochbau entsteht in Leipzig<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wer steht hinter dem Projekt C-Factory?<\/h3>\n\n\n\n<p>Initiiert und koordiniert wird das Projekt von der Kahnt &amp; Tietze GmbH aus Leipzig. Gemeinsam mit Partnern aus Industrie und Wissenschaft entsteht ein interdisziplin\u00e4res Konsortium, dem unter anderem die Betonwerk Oschatz GmbH, die SCHWENK Zement GmbH &amp; Co. KG, die Prilhofer Consulting GmbH &amp; Co. KG, die ABS Storkow GmbH, das Forschungs- und Transferzentrum Leipzig e. V. der Hochschule f\u00fcr Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig sowie die Technische Universit\u00e4t Dresden angeh\u00f6ren.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Verbundvorhaben wird im Rahmen der Bundesf\u00f6rderung Industrie und Klimaschutz (BIK) durch das Bundesministerium f\u00fcr Wirtschaft und Energie (BMWE) mit rund 14 Millionen Euro gef\u00f6rdert und l\u00e4uft bis Ende 2029. Im Rahmen eines Pressetermins im CUBE in Dresden wurde am 30. M\u00e4rz im Beisein des s\u00e4chsischen Wirtschaftsministers Dirk Panter der offizielle Startschuss f\u00fcr das Vorhaben gegeben.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"900\" height=\"600\" data-id=\"8225\" src=\"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/csm_c_factory_pk-0969_eb9f478769-1-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-8225\" srcset=\"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/csm_c_factory_pk-0969_eb9f478769-1-1.jpg 900w, https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/csm_c_factory_pk-0969_eb9f478769-1-1-430x287.jpg 430w, https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/csm_c_factory_pk-0969_eb9f478769-1-1-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Von links: Dr.-Ing. Alexander Kahnt, HTWK-Rektor Prof. Dr.-Ing. Jean-Alexander M\u00fcller, FTZ-Direktor Prof.-Dr.-Ing. Tilo Heimbold, Staatsminister Dirk Panter, IfB-Direktor Prof. Dr.-Ing. Klaus Holschemacher und Dr.-Ing. Matthias Tietze (Foto: Klaus Gigga\/HTWK Leipzig)<\/figcaption><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Welche Bedeutung hat das Baumaterial Carbonbeton?<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Herstellung, Errichtung, Modernisierung und der Betrieb von Wohn- und Nichtwohngeb\u00e4uden ist in Deutschland f\u00fcr 40 Prozent der Treibhausgasemissionen verantwortlich.&nbsp;Carbonbeton erm\u00f6glicht deutlich schlankere, leichtere und dauerhaftere Bauteile als der klassische Stahlbetonbau. Da Carbon nicht korrodiert und damit die Betondeckung deutlich reduziert werden kann, sinken die ben\u00f6tigten Mengen an Zement, Kies und Sand erheblich. In Summe lassen sich damit heute bereits bis zu 80 Prozent an Ressourcen einsparen.&nbsp;In Kombination mit CO\u2082-mineralisierten Zuschl\u00e4gen und zus\u00e4tzlichen CO\u2082-speichernden Materialien werden Bauteile in der C-Factory k\u00fcnftig sogar zum Kohlenstoffspeicher.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Carbonbetonbauweise wurde in den vergangenen zwei Jahrzehnten intensiv erforscht und in ersten Bauprojekten erfolgreich erprobt \u2013 unter anderem im Carbon Concrete CUBE in Dresden, dem weltweit ersten Geb\u00e4ude aus Carbonbeton. Die dort eingesetzten automatisierten Fertigungsprozesse wurden im&nbsp;<a href=\"https:\/\/cbt.htwk-leipzig.de\/mainnavigation\/startseite\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Carbonbetontechnikum Deutschland<\/a>&nbsp;am FTZ der HTWK Leipzig entwickelt und erprobt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-pullquote\"><blockquote><p>\u00bbSachsen beweist: Klimaschutz und Wettbewerbsf\u00e4higkeit gelingen zusammen.\u00ab<\/p><cite>Wirtschaftsminister Dirk Panter<\/cite><\/blockquote><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wie geht es nun weiter?<\/h3>\n\n\n\n<p>Mit der C-Factory folgt nun der entscheidende Schritt: die \u00dcberf\u00fchrung dieser Technologie in eine industrielle, skalierbare Produktion. Mit dem Aufbau der C-Factory wird die Entwicklung der ersten prototypischen, vollautomatisierten Fertigungsstrecke f\u00fcr Carbonbetonbauteile im Gro\u00dfformat sowie erstmals die Integration von CO\u2082-speichernden Baustoffen realisiert. In den kommenden vier Jahren wird die&nbsp;Pilotanlage in Leipzig&nbsp;aufgebaut, in Betrieb genommen und verschiedene Demonstrationsbauteile gefertigt.&nbsp;Sie dient als Referenz f\u00fcr zuk\u00fcnftige Carbonbetonwerke und als Grundlage f\u00fcr die industrielle Skalierung einer klimafreundlichen Bauweise.&nbsp;Die in der C-Factory entwickelten Bauteile und Produktionsverfahren sind dabei auf unterschiedliche Standorte \u00fcbertragbar.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-3 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2560\" height=\"1920\" data-id=\"8234\" src=\"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/IMG-20260330-WA0019-1-scaled.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-8234\" srcset=\"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/IMG-20260330-WA0019-1-scaled.jpg 2560w, https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/IMG-20260330-WA0019-1-430x323.jpg 430w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Symbolischer Knopfdruck zum Projektstart: Wirtschaftsminister Dirk Panter (Mitte) mit den beiden Gesch\u00e4ftsf\u00fchrern Dr. Alexander Kahnt (links) und Dr. Matthias Tietze. (Bildrechte: SMWA)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" data-id=\"8232\" src=\"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/IMG-20260330-WA0023.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-8232\"\/><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Welchen Stellenwert hat die C-Factory aus der Sicht des SMWA?<\/h3>\n\n\n\n<p>Wirtschaftsminister Dirk Panter w\u00fcrdigt das Vorhaben als wichtigen Beitrag zur industriellen Transformation: \u00bbSachsen beweist: Klimaschutz und Wettbewerbsf\u00e4higkeit gelingen zusammen. Dass sich Geb\u00e4ude k\u00fcnftig als CO\u2082-Senke nutzen lassen, ist mit Blick auf die industrielle Transformation und den Klimaschutz revolution\u00e4r. Die C-Factory ist ein vorbildliches Beispiel f\u00fcr gelebten Forschungstransfer, s\u00e4chsischen Innovationsgeist und Effizienzsteigerung.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Das Verbundprojekt \u00bbC-Factory\u00ab ist das gr\u00f6\u00dfte s\u00e4chsische Vorhaben aus der ersten BIK-F\u00f6rderrunde. Auch aus Programmen der s\u00e4chsischen Technologief\u00f6rderung erhielt das Unternehmen seit 2014 finanzielle Zuwendungen, die die Grundlage f\u00fcr die im Aufbau befindliche C-Factory bilden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Panter betont: \u00bbEs macht mich stolz, dass unsere Technologief\u00f6rderung auch in diesem Fall erfolgreich eine innovative s\u00e4chsische Entwicklung befl\u00fcgelt hat und in Leipzig zur Anwendung kommt. Die Technologief\u00f6rderung ist mehr als ein Instrument zur Wirtschaftsf\u00f6rderung. Sie hilft dar\u00fcber hinaus, kluge K\u00f6pfe hier am Standort zu halten und neue zu gewinnen.\u00ab<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zwei neue, bedeutende Zukunftsinvestitionen st\u00e4rken den Wirtschaftsstandort Sachsen. Mit der Erneuerung des Hochleistungsrechners CARA in Dresden begegnet das Deutsche Zentrum f\u00fcr Luft- und Raumfahrt (DLR) den steigenden Anforderungen an Rechenleistung f\u00fcr Forschung und Entwicklung in zentralen Innovationsfeldern. 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