{"id":7382,"date":"2025-10-21T09:12:06","date_gmt":"2025-10-21T07:12:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/?p=7382"},"modified":"2025-10-24T07:48:45","modified_gmt":"2025-10-24T05:48:45","slug":"vierter-saechsischer-stahlgipfel-im-stahlwerk-freital","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/2025\/10\/21\/vierter-saechsischer-stahlgipfel-im-stahlwerk-freital\/","title":{"rendered":"Stahlbranche ben\u00f6tigt verl\u00e4ssliche Energieversorgung zu planbaren und wettbewerbsf\u00e4higen Preisen"},"content":{"rendered":"\n<p>Die Stahlindustrie steht unter erheblichem wirtschaftlichen Druck. Diesem Druck kann sie nur standhalten, wenn Wirtschaft, Wissenschaft und Politik kooperieren. Vor diesem Hintergrund hat sich Dirk Panter, S\u00e4chsischer Staatsminister f\u00fcr Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz, mit Vertretern der Stahlwerke BGH Edelstahl Freital GmbH, BGH Edelstahl Lippendorf GmbH, BGH Edelstahl Lugau GmbH, FERALPI STAHL, Mannesmannr\u00f6hren-Werk GmbH, GMH \u2013 Schmiedewerke Gr\u00f6ditz GmbH, Ervin Germany GmbH sowie der Wirtschaftsvereinigung Stahl und der IG Metall im Freitaler Stahlwerk zum Vierten S\u00e4chsischen Stahlgipfel getroffen. Die Teilnehmer bekr\u00e4ftigten, dass s\u00e4chsischer Stahl eine verl\u00e4ssliche Energieversorgung zu planbaren und wettbewerbsf\u00e4higen Preisen ben\u00f6tigt.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"853\" height=\"1280\" src=\"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/2025-10-20-SMWA_StM-Panter_Stahlgipfel_Freital-1143-853x1280.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7384\" srcset=\"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/2025-10-20-SMWA_StM-Panter_Stahlgipfel_Freital-1143-853x1280.jpg 853w, https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/2025-10-20-SMWA_StM-Panter_Stahlgipfel_Freital-1143-287x430.jpg 287w, https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/2025-10-20-SMWA_StM-Panter_Stahlgipfel_Freital-1143-768x1152.jpg 768w, https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/2025-10-20-SMWA_StM-Panter_Stahlgipfel_Freital-1143-1024x1536.jpg 1024w, https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/2025-10-20-SMWA_StM-Panter_Stahlgipfel_Freital-1143-1365x2048.jpg 1365w, https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/2025-10-20-SMWA_StM-Panter_Stahlgipfel_Freital-1143-scaled.jpg 1707w\" sizes=\"auto, (max-width: 853px) 100vw, 853px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Sachsens Wirtschaftsminister <br>Dirk Panter <\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<p><strong>Wirtschaftsminister Dirk Panter dazu:<\/strong>&nbsp;\u00bbNachhaltiges Wirtschaften, zukunftsorientiertes unternehmerisches Handeln und Investitionsbereitschaft brauchen langfristige Planungssicherheit und verl\u00e4ssliche Rahmenbedingungen. Das ist bislang nicht gegeben. Energieintensive Industrien ben\u00f6tigen eine dauerhafte Netzentgeltdeckelung, wie auch im Koalitionsvertrag des Bundes angek\u00fcndigt. Die bisher verabschiedeten Einzelentlastungen reichen nicht aus. Eine Kombination aus weiteren Ma\u00dfnahmen, wie die schnelle Einf\u00fchrung eines Industriestrompreises und eine auf die Bed\u00fcrfnisse der Unternehmen angepasste Verl\u00e4ngerung der Strompreiskompensation, sehe ich als dringend erforderlich an.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Ohne s\u00e4chsischen Stahl kein Fortschritt und kein starkes Europa<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Die Stahlproduktion in Deutschland ist r\u00fcckl\u00e4ufig. Nach Angaben der Wirtschaftsvereinigung Stahl sank die Rohstahlproduktion von Januar bis August 2025 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um nahezu zw\u00f6lf Prozent. <\/p>\n\n\n\n<p>Wenngleich Projekte zur Produktion von europ\u00e4ischem gr\u00fcnen emissionsarmen Stahl ins Wanken geraten, bekennt sich die s\u00e4chsische Stahlindustrie weiterhin zur Transformation. Der Weg dahin ist jedoch steinig und von mehreren Belastungen gepr\u00e4gt. Der Strompreis f\u00fcr die Industrie in Deutschland liegt derzeit auf einem Niveau, das viele Stahlprojekte unwirtschaftlich macht. Unternehmen beklagen zudem die komplexen und langwierigen Genehmigungsverfahren. Die schlechte konjunkturelle Lage, die globalen Handelskonflikte und die Wettbewerbsverzerrung durch Carbon Leakage (Verlagerung von CO2-Emissionen) bremsen Investitionen zus\u00e4tzlich aus.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Die Teilnehmenden des Vierten S\u00e4chsischen Stahlgipfels fordern in einem Positionspapier u.a. (vollst\u00e4ndiges Positionspapier zum Herunterladen: siehe unten):<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Verl\u00e4ngerung und faire Ausgestaltung der Strompreiskompensation \u00fcber 2025 hinaus,<\/li>\n\n\n\n<li>Einf\u00fchrung eines Industriestrompreises sowie die dauerhafte Deckelung der Netzentgelte,<\/li>\n\n\n\n<li>Ausbau erneuerbarer Energien und Speichertechnologien zur Stabilisierung von Preisen und Versorgungssicherheit,<\/li>\n\n\n\n<li>Sicherung und St\u00e4rkung inl\u00e4ndischer sowie europ\u00e4ischer Lieferketten durch effektive Au\u00dfenhandelsschutzma\u00dfnahmen (z. B. wirksame Begrenzung der Importe auf ein f\u00fcr die Unternehmen tragf\u00e4higes Niveau durch ein WTO-konformes Zollkontingentsystem),<\/li>\n\n\n\n<li>Carbon-Leakage-Schutz durch bspw. L\u00fcckenschluss beim CBAM,<\/li>\n\n\n\n<li>Effiziente Verwaltung und schnelle Genehmigungsprozesse,<\/li>\n\n\n\n<li>F\u00f6rderung von Innovation, Investitionen, Fachkr\u00e4ften und Qualifizierungsma\u00dfnahmen f\u00fcr eine sozialvertr\u00e4gliche Transformation.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1280\" height=\"853\" src=\"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/2025-10-20-SMWA_StM-Panter_Stahlgipfel_Freital-1188-1280x853.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7385\" srcset=\"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/2025-10-20-SMWA_StM-Panter_Stahlgipfel_Freital-1188-1280x853.jpg 1280w, https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/2025-10-20-SMWA_StM-Panter_Stahlgipfel_Freital-1188-430x287.jpg 430w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1280\" height=\"853\" src=\"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/2025-10-20-SMWA_StM-Panter_Stahlgipfel_Freital-1207-1280x853.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7387\" srcset=\"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/2025-10-20-SMWA_StM-Panter_Stahlgipfel_Freital-1207-1280x853.jpg 1280w, https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/2025-10-20-SMWA_StM-Panter_Stahlgipfel_Freital-1207-430x287.jpg 430w, https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/2025-10-20-SMWA_StM-Panter_Stahlgipfel_Freital-1207-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/2025-10-20-SMWA_StM-Panter_Stahlgipfel_Freital-1207-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/2025-10-20-SMWA_StM-Panter_Stahlgipfel_Freital-1207-2048x1365.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Stimmen von Teilnehmern des S\u00e4chsischen Stahlgipfels<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Wirtschaftsminister Dirk Panter weiter:<\/strong>&nbsp;\u00bbIndustriepolitik dient schon l\u00e4ngst nicht mehr nur der Sicherung von Arbeitspl\u00e4tzen und Wohlstand. Gute Industriepolitik st\u00e4rkt die Unabh\u00e4ngigkeit Europas und ist ein Garant f\u00fcr gesellschaftlichen Zusammenhalt und Frieden. Sie muss bei den Grundstoffindustrien, wie der Stahlindustrie, ansetzen. Dazu geh\u00f6rt einerseits die Sicherung der Energie- und Rohstoffversorgung und andererseits der Schutz vor \u00dcberkapazit\u00e4ten zu Dumpingpreisen. Als strategisch langfristig wirksames Handelsschutzinstrument braucht es das von der EU-Kommission Anfang Oktober vorgeschlagene Zollkontingentsystem, mit dem sich Importe an die tats\u00e4chliche Bedarfssituation in der EU anpassen lassen.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dr. Alexander Grosse, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der BGH Edelstahl Freital GmbH, und S\u00f6nke Winterhager, Aufsichtsratsvorsitzender der BGH Holding, betonen:<\/strong>&nbsp;\u00bbWir als BGH-Gruppe mit unseren Standorten in Sachsen und NRW produzieren hochwertigste Werkstoffe, die in vielen anspruchsvollen Umgebungen Anwendung finden und als systemrelevant gelten. Bei der Herstellung dieser Werkstoffe setzen wir bereits seit vielen Jahren auf eine umweltfreundliche und ressourcenschonende Schmelztechnologie; wir schmelzen recycelten Schrott mit Strom als Energietr\u00e4ger ein. Was wir dringendst ben\u00f6tigen, sind wettbewerbsf\u00e4hige Energiekosten und Planungssicherheit. Es muss schnellstm\u00f6glich gehandelt werden, da wir bereits seit Jahren mit unseren hohen Energiekosten im internationalen Vergleich abgeh\u00e4ngt sind. Wenn uns das nicht umgehend gelingt, verlieren wir heimische Produzenten f\u00fcr hochwertige Stahlg\u00fcten in systemrelevanten Anwendungsgebieten und somit Wertsch\u00f6pfungsketten \u2013 zum Beispiel in Bereichen der Energietechnik, Medizin, Chemieanlagen und sicherheits- und verteidigungstechnischen Anwendungen. Das kann keiner wollen; daher herrscht dringendster Handlungsbedarf.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1280\" height=\"858\" src=\"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/2025-10-20-SMWA_StM-Panter_Stahlgipfel_Freital-1184-1280x858.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7389\" srcset=\"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/2025-10-20-SMWA_StM-Panter_Stahlgipfel_Freital-1184-1280x858.jpg 1280w, https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/2025-10-20-SMWA_StM-Panter_Stahlgipfel_Freital-1184-430x288.jpg 430w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Kerstin Maria Rippel, Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrerin der Wirtschaftsvereinigung Stahl, sagt:<\/strong>&nbsp;\u00bbSachsens Stahlwerke stehen f\u00fcr die Innovationskraft und den Gestaltungswillen unserer Branche \u2013 doch ohne verl\u00e4ssliche Rahmenbedingungen ist dieser Weg nicht zu halten. Massenhafte Stahlimporte zu Dumpingpreisen, viel zu hohe Energiepreise und \u00fcberbordende B\u00fcrokratie setzen die Unternehmen extrem unter Druck. Hinzu kommt eine generell schwache Konjunktur in zentralen Abnehmerbranchen. Jetzt ist die Politik gefordert, die richtigen Weichen zu stellen: Wir brauchen planbare und wettbewerbsf\u00e4hige Energiepreise, fairen Handel und klare Impulse, damit die Konjunktur anspringt. Nur dann kann die Stahlindustrie in Sachsen \u2013 und Deutschland \u2013 auch k\u00fcnftig Motor und Fundament einer starken und unabh\u00e4ngigen europ\u00e4ischen Wirtschaft bleiben.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Jan Otto, Bezirksleiter der IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen, f\u00fcgt hinzu:<\/strong>&nbsp;\u00bbIch begr\u00fc\u00dfe die gemeinsamen Positionen von Politik, Unternehmen und IG Metall als ein wichtiges Zeichen der Geschlossenheit in schweren Zeiten f\u00fcr die s\u00e4chsische und die gesamte deutsche Stahlindustrie. Die Verunsicherung in den Belegschaften ist angesichts der tiefgreifenden Krise gro\u00df. Die Besch\u00e4ftigten in den s\u00e4chsischen Stahlunternehmen erwarten jetzt rasch L\u00f6sungen, die sie vorm Verlust ihrer Arbeitspl\u00e4tze sch\u00fctzen. Wir brauchen f\u00fcr die deutschen Stahlwerke faire Wettbewerbsbedingungen durch den l\u00e4ngst zugesagten Industriestrompreis, durch einen wirksamen Au\u00dfenhandelsschutz auf EU-Ebene sowie durch Local-Content-Vorgaben.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>F\u00fcr ein resilientes Europa: Sachsens Stahlwerke zeigen, wie Transformation geht<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Die s\u00e4chsische Stahl- und Metallindustrie umfasste 2024 ca. 45.900 Besch\u00e4ftigte in 613 Unternehmen und erwirtschaftete einem Jahresumsatz von 10,5 Milliarden Euro (ca. 13 Prozent des verarbeitenden Gewerbes). 2019 trat Sachsen der Allianz der Stahll\u00e4nder, einem Zusammenschluss von elf Bundesl\u00e4ndern mit ausgepr\u00e4gter Stahlindustrie, bei.<\/p>\n\n\n\n<p>Stahl ist nicht nur ein zentraler Werkstoff f\u00fcr Bau, Mobilit\u00e4t, Maschinenbau, Energie- und Infrastrukturprojekte \u2013 er ist auch strategisch entscheidend f\u00fcr die Widerstandskraft Europas. In Zeiten globaler Lieferkettenunterbrechungen, geopolitischer Spannungen und sich versch\u00e4rfender Handelskonflikte bildet eine leistungsf\u00e4hige und in Europa verankerte Stahlindustrie die Basis f\u00fcr sicherheitspolitische und wirtschaftliche Unabh\u00e4ngigkeit. Gleichzeitig steht die Branche zwischen wirtschaftlichen Schwierigkeiten und industrieller Transformation. Sachsen kann bereits auf mehrere zukunftsweisende Projekte verweisen, die zeigen, dass der Wandel hin zu gr\u00fcnem Stahl m\u00f6glich ist. Die s\u00e4chsische Stahlindustrie ist heute schon Teil einer funktionierenden gelebten Kreislaufwirtschaft.<\/p>\n\n\n\n<p>Erst im Fr\u00fchjahr 2025 hatte FERALPI STAHL das weltweit erste klimaneutrale Walzwerk er\u00f6ffnet, und die Schmiedewerke Gr\u00f6ditz GmbH investierten in sogenannte H2-Ready-\u00d6fen, welche perspektivisch Wasserstoff zur dekarbonisierten Stahlbehandlung nutzen. Doch auch in Sachsen l\u00e4hmen Berichtspflichten und b\u00fcrokratische H\u00fcrden sowie lange Genehmigungsverfahren Investitionsentscheidungen. Hinzu kommt der enorme Wettbewerbsdruck \u2013 hervorgerufen durch \u00dcberkapazit\u00e4ten auf dem Weltmarkt, Handelskonflikte und unzureichenden Schutz vor Carbon-Leakage und nicht zuletzt durch die vergleichsweise hohen Energiekosten hierzulande. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1280\" height=\"853\" src=\"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/2025-10-20-SMWA_StM-Panter_Stahlgipfel_Freital-1210-1280x853.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7388\" srcset=\"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/2025-10-20-SMWA_StM-Panter_Stahlgipfel_Freital-1210-1280x853.jpg 1280w, https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/2025-10-20-SMWA_StM-Panter_Stahlgipfel_Freital-1210-430x287.jpg 430w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Bilder: SMWA<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Vollst\u00e4ndiges Positionspapier<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<div data-wp-interactive=\"core\/file\" class=\"wp-block-file\"><object data-wp-bind--hidden=\"!state.hasPdfPreview\" hidden class=\"wp-block-file__embed\" data=\"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/Positionspapier_Saechsicher-Stahlgipfel-2025.pdf\" type=\"application\/pdf\" style=\"width:100%;height:600px\" aria-label=\"Einbettung von Positionspapier_S\u00e4chsicher Stahlgipfel 2025.\"><\/object><a id=\"wp-block-file--media-965c4403-3bd4-4f36-96ce-c69069140d75\" href=\"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/Positionspapier_Saechsicher-Stahlgipfel-2025.pdf\">Positionspapier_S\u00e4chsicher Stahlgipfel 2025<\/a><a href=\"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/Positionspapier_Saechsicher-Stahlgipfel-2025.pdf\" class=\"wp-block-file__button wp-element-button\" download aria-describedby=\"wp-block-file--media-965c4403-3bd4-4f36-96ce-c69069140d75\">Herunterladen<\/a><\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Stahlindustrie steht unter erheblichem wirtschaftlichen Druck. 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