{"id":4826,"date":"2024-04-24T12:08:00","date_gmt":"2024-04-24T11:08:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/?p=4826"},"modified":"2024-04-24T13:41:02","modified_gmt":"2024-04-24T12:41:02","slug":"sachsen-stellt-grw-investitionsfoerderung-neu-auf-antraege-ab-25-april-moeglich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/2024\/04\/24\/sachsen-stellt-grw-investitionsfoerderung-neu-auf-antraege-ab-25-april-moeglich\/","title":{"rendered":"Sachsen stellt GRW-Investitionsf\u00f6rderung neu auf &#8211; Antr\u00e4ge ab 25. April m\u00f6glich"},"content":{"rendered":"\n<p>Das stark nachgefragte Bund-L\u00e4nder-Programm GRW ist das zentrale Instrument der regionalen Wirtschafts- und Strukturpolitik in Sachsen \u2013 und damit das wichtigste Investitionsf\u00f6rderprogramm f\u00fcr Unternehmen, Kommunen und Landkreise. Das s\u00e4chsische Kabinett hat am 23. April die neugefassten Richtlinien f\u00fcr die beiden Teilprogramme GRW RIGA (einzelgewerbliche F\u00f6rderung) und GRW Infra (wirtschaftsnahe Infrastruktur) beschlossen. Neue Antr\u00e4ge sind schon ab dieser Woche m\u00f6glich.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Ab dem 25. April 2024 wird das Programm von der S\u00e4chsischen Aufbaubank \u2013 F\u00f6rderbank \u2013 f\u00fcr GRW RIGA und der Landesdirektion Sachsen f\u00fcr GRW Infra wieder aufgenommen. 2024 verf\u00fcgt Sachsen insgesamt \u00fcber rund 188 Millionen Euro an GRW-Mitteln. 50 Prozent davon sind zugewiesene Bundesgelder, die komplett vom Freistaat kofinanziert werden.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>\u00bbDie Unternehmen, Kommunen und Landkreise in Sachsen wollen und sollen weiter in ihre Wettbewerbsf\u00e4higkeit und Attraktivit\u00e4t investieren \u2013 jetzt k\u00f6nnen sie dies auch wieder mit Hilfe der GRW und damit mit Unterst\u00fctzung von Bund und Freistaat.\u00ab<\/p>\n<cite>Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Im Jahr 2023 konnten Antr\u00e4ge mit einem Zuschussvolumen in H\u00f6he von rund 193 Mio. Euro bewilligt werden. Um weiterhin so viele Antr\u00e4ge wie nur m\u00f6glich bescheiden zu k\u00f6nnen, hat sich die Staatsregierung \u2013 in Abstimmung mit den Kammern und der Vereinigung der s\u00e4chsischen Wirtschaft \u2013 dazu entschlossen, die F\u00f6rders\u00e4tze leicht anzupassen. \u00bbDamit wollen wir der unver\u00e4ndert hohen Nachfrage gerecht werden. Die GRW wird als wirksames Unterst\u00fctzungsinstrument wahr- und in Anspruch genommen. Die hohe Nachfrage erfordert jedoch, dass bei F\u00f6rdervoraussetzungen und F\u00f6rders\u00e4tzen nachgesteuert wird, um das Programm weiter m\u00f6glichst breit anbieten zu k\u00f6nnen\u00ab, sagt Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig. \u00bbSo k\u00f6nnen unter dem Strich mehr Unternehmen und Kommunen diese F\u00f6rderung nutzen und wirtschaftliche Impulse setzen.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Die beiden GRW-Programme RIGA und Infra haben die wirtschaftliche Dynamik in Sachsen gesteigert und dazu beigetragen, gleichwertige Lebensverh\u00e4ltnisse und gute Arbeit in Sachsen zu schaffen.&nbsp; Sachsen ist seit Beginn der F\u00f6rderperiode 2022 aufgrund der allgemein guten wirtschaftlichen Entwicklung allerdings kein einheitliches \u00bbC-F\u00f6rdergebiet\u00ab mehr. \u00bbDies ist eigentlich eine sehr gute Nachricht. Denn es bedeutet, dass vor allem die gro\u00dfen St\u00e4dte Dresden und Leipzig und auch einige Landkreise inzwischen wirtschaftlich stark und weniger auf Hilfen angewiesen sind. Allerdings senkt diese gute Nachricht den Anteil Sachsens an den zur Verf\u00fcgung stehenden Bundesmitteln deutlich\u00ab, erkl\u00e4rt Dulig.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Warum treten die GRW-Richtlinien f\u00fcr 2024 erst im April in Kraft?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Dazu sagt: Martin Dulig: \u00bbWegen des erst im Dezember verabschiedeten GRW-Koordinierungsrahmens und des versp\u00e4teten Bundeshaushalts 2024 haben sich die beiden Richtlinien verz\u00f6gert. Viele Antragsteller haben vorfristig mit ihrem Vorhaben beginnen d\u00fcrfen und bereits investiert.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Gem\u00e4\u00df Koalitionsvertrag des Bundes hatten sich Bund und L\u00e4nder auf eine umfassende Reform der GRW \u2013 kurz f\u00fcr \u00bbGemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur\u00ab \u2013 verst\u00e4ndigt. Erst mit Inkrafttreten des GRW-Koordinierungsrahmens zum Jahreswechsel wurden diese \u00c4nderungen verbindlich. So gab es u.a. bei den beihilferechtlichen Bestimmungen Anpassungen, die f\u00fcr eine h\u00f6here Rechtssicherheit f\u00fcr die Zuwendungsempf\u00e4nger sorgen. Zudem liegt der Fokus k\u00fcnftig noch st\u00e4rker auf den Herausforderungen der Transformation hin zu einer klimaneutralen und insgesamt nachhaltigen Wirtschaft.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Was sind die wesentlichen Neuerungen in den beiden GRW-Richtlinien?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Richtlinie des SMWA zur F\u00f6rderung der gewerblichen Wirtschaft einschlie\u00dflich der Tourismuswirtschaft im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe \u00bbVerbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur\u00ab (GRW RIGA)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Die wichtigste \u00c4nderung f\u00fcr die GRW RIGA ist die im bundesweiten Koordinierungsrahmen verankerte Abkehr von der \u00bbExportbasistheorie mit Prim\u00e4reffekt\u00ab, nach der das Einkommen und die Besch\u00e4ftigung einer Region durch zus\u00e4tzliche \u00bbExporte\u00ab aus der Region erh\u00f6ht werden sollten. Demnach wurden bisher nur Investitionen solcher Betriebe gef\u00f6rdert, die ihre Produkte bzw. Dienstleistungen \u00fcberwiegend \u00fcberregional, d. h. in mindestens 50 Kilometern Entfernung, absetzen.<\/li>\n\n\n\n<li>Mit der neuen Regelung wird der Fokus auf den Ausgleich von Produktivit\u00e4tsunterschieden von Branchen zwischen F\u00f6rder- und Nichtf\u00f6rdergebieten gerichtet. Das hat zur Folge, dass die nun f\u00f6rderf\u00e4higen Betriebe klar nach Branchenzugeh\u00f6rigkeit abgegrenzt werden.<\/li>\n\n\n\n<li>Der Grenzbonus in den an Tschechien und Polen angrenzenden Landkreisen wird um zehn Prozentpunkte gesenkt. F\u00fcr alle Unternehmen, die bereits einen Antrag gestellt haben und diesen bis zum 30. Juni 2024 vollst\u00e4ndig bei der Bewilligungsstelle SAB vorlegen, gelten \u00fcbergangsweise die bisherigen h\u00f6heren F\u00f6rders\u00e4tze.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Richtlinie des SMWA zur F\u00f6rderung der wirtschaftsnahen Infrastruktur im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe \u00bbVerbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur\u00ab (GRW Infra)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Die \u00c4nderungen bei der GRW Infra beziehen sich in der Hauptsache auf die H\u00f6he der F\u00f6rders\u00e4tze. Neu geregelt wurde hierbei die Voraussetzung zur Gew\u00e4hrung eines H\u00f6chstf\u00f6rdersatzes von bis zu 80 Prozent. Dieser kann u.a. gew\u00e4hrt werden, wenn die gef\u00f6rderte Infrastruktur einen Beitrag zur notwendigen Transformation zu einer klimaneutralen und insgesamt nachhaltigen Wirtschaft leistet.<\/li>\n\n\n\n<li>Aufgrund der Haushaltssituation sinken die F\u00f6rders\u00e4tze in der Regel um zehn Prozentpunkte gegen\u00fcber der bisherigen F\u00f6rderung; f\u00fcr finanzschwache Kommunen besteht eine H\u00e4rtefallklausel. Verschiedene Ma\u00dfnahmen sind k\u00fcnftig von der F\u00f6rderung ausgeschlossen, u.a. die Modernisierung von Abwasserreinigungsanlagen und die F\u00f6rderung von unentgeltlichen touristischen Parkpl\u00e4tzen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Beispiele f\u00fcr GRW-F\u00f6rderungen in Sachsen<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Max Knobloch Nachfolge GmbH (D\u00f6beln, Februar 2024)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wirtschaftsstaatssekret\u00e4r Thomas Kralinski hat am 29. Februar 2024 einen <a href=\"https:\/\/www.medienservice.sachsen.de\/medien\/news\/1073510\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">F\u00f6rderbescheid \u00fcber rund 4,9 Millionen Euro<\/a> an das D\u00f6belner Traditionsunternehmen Max Knobloch Nachfolge GmbH \u00fcbergeben. Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Thomas Kolbe nahm den Zuwendungsbescheid entgegen. Der Zuschuss aus GRW-Mitteln wird f\u00fcr die Modernisierung und den Umbau der Betriebsst\u00e4tte am neuen Standort auf dem ehemaligen Gel\u00e4nde des Automobilzulieferers Autoliv an der Eichbergstra\u00dfe in D\u00f6beln verwendet. Hier sollen k\u00fcnftig die beiden Betriebsteile von der Waldheimer Stra\u00dfe und der Herrmann-Otto-Schmidt-Stra\u00dfe zusammengef\u00fchrt werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Innovationszentrum Smart Systems Hub (Dresden, November 2023)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Innovationszentrum Smart Systems Hub vernetzt und unterst\u00fctzt die Akteure der Digitalbranche in der Region Dresden. Der Freistaat Sachsen unterst\u00fctzt den Hub seit seiner Gr\u00fcndung im Jahr 2018, u. a. mit F\u00f6rdermitteln \u00fcber das Programm zur F\u00f6rderung von Clustern und Netzwerken der Wirtschaft (Richtlinie Clusterf\u00f6rderung). Am 10. November 2023 hat Staatssekret\u00e4r Thomas Kralinski einen weiteren F\u00f6rdermittelbescheid \u00fcberreicht. Dieser umfasst eine Zusage f\u00fcr <a href=\"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/2023\/11\/10\/sachsen-unterstuetzt-smart-systems-hub-dresden-bis-2028-mit-bis-zu-42-millionen-euro\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Mittel in H\u00f6he von bis zu 4,2 Millionen Euro<\/a> bis zum Jahr 2028. Michael Kaiser, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Smart Systems Hub GmbH, nahm den Bescheid anl\u00e4sslich der Technologieveranstaltung HUB:DISRUPT 2023 in der Gl\u00e4sernen Manufaktur von Volkswagen in Dresden entgegen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1280\" height=\"853\" src=\"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/MGM3898-Kopie-2048x1365-2-1280x853.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4868\" srcset=\"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/MGM3898-Kopie-2048x1365-2-1280x853.jpg 1280w, https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/MGM3898-Kopie-2048x1365-2-430x287.jpg 430w, https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/MGM3898-Kopie-2048x1365-2-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/MGM3898-Kopie-2048x1365-2-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/MGM3898-Kopie-2048x1365-2.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Staatssekret\u00e4r Thomas Kralinski (im Bild rechts) bei der \u00dcbergabe des F\u00f6rdermittelbescheids an Michael Kaiser, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Smart Systems Hub GmbH. | Bildrechte: Timm Ziegenthaler<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Bioinnovationszentrum BIOZ II (Dresden-Johannstadt, Oktober 2023)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das SMWA hat f\u00fcr den Neubau eines zweiten Bioinnovationszentrums in Dresden-Johannstadt (BIOZ II) eine <a href=\"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/2023\/10\/16\/freistaat-sachsen-foerdert-erweiterung-des-dresdner-bioinnovationszentrums-mit-fast-sieben-millionen-euro\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">F\u00f6rderung in H\u00f6he von rund 6,71 Millionen Euro<\/a> bewilligt. Der Zuwendungsempf\u00e4nger ist die Technologie Zentrum Dresden GmbH. Der Zuschuss aus GRW-Mitteln wird f\u00fcr die Erweiterung des 2004 er\u00f6ffneten, seither nahezu st\u00e4ndig zu 100 Prozent ausgelasteten BIOZ I verwendet. Der Neubau entsteht auf dem Areal des fr\u00fcheren Schulverwaltungsamtes in direkter Nachbarschaft zum Universit\u00e4tsklinikum. Die Gesamtinvestition daf\u00fcr betr\u00e4gt 18 Millionen Euro.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"724\" src=\"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/image-2-1024x724-1.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-4872\" srcset=\"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/image-2-1024x724-1.png 1024w, https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/image-2-1024x724-1-430x304.png 430w, https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/image-2-1024x724-1-768x543.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Visualisierung der k\u00fcnftigen BIOZ II. | Bildquelle: <a href=\"https:\/\/tzdresden.de\/spatenstich-zum-neubau-bioinnovationszentrumdresden-2und-feierliche-verabschiedung-von-dr-bertram-dressel\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">tzdresden.de<\/a><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>BioCity Campus (Leipzig, Juli 2023)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Stadt Leipzig erh\u00e4lt vom SMWA rund <a href=\"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/2023\/07\/14\/finanzspritze-fuer-leipzigs-biocity-campus\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">14,7 Millionen Euro F\u00f6rderung<\/a> f\u00fcr den Bau des neuen Innovationszentrums in der ehemaligen Messehalle 12 (\u00bbSowjetischer Pavillon\u00ab). Wirtschaftsminister Martin Dulig hat den F\u00f6rdermittelbescheid am 12. Juli 2023 an Leipzigs Oberb\u00fcrgermeister Burkhard Jung, Wirtschaftsb\u00fcrgermeister Clemens Sch\u00fclke und Kai Thalmann, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der LGH Leipziger Gewerbehof GmbH &amp; Co. KG, \u00fcberreicht. Der Zuschuss aus GRW-Mitteln wird f\u00fcr den Wiederaufbau des s\u00fcdlichen, dritten Teils der vormaligen Ausstellungshalle verwendet. Dabei soll sowohl das historische Gesamtbauwerk in wesentlichen Teilen als auch die Kubatur erhalten werden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1280\" height=\"960\" src=\"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Leipzig_04-1280x960.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4876\" srcset=\"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Leipzig_04-1280x960.jpg 1280w, https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Leipzig_04-430x323.jpg 430w, https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Leipzig_04-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Leipzig_04-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Leipzig_04.jpg 2016w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">\u00dcbergabe des F\u00f6rdermittelbescheids f\u00fcr den BioCity Campus durch Wirtschaftsminister Martin Dulig (im Bild rechts) an Leipzigs Oberb\u00fcrgermeister Burkhard Jung (2. von rechts). | Bildrechte: SMWA<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Smart Infrastructure Hub (Leipzig, Dezember 2022)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Smart Infrastructure Hub Leipzig hat weitere <a href=\"https:\/\/www.medienservice.sachsen.de\/medien\/news\/1060332\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">1,9 Millionen Euro aus der Clusterf\u00f6rderung<\/a> des SMWA erhalten. Inhaltlicher Schwerpunkt des F\u00f6rdervorhabens ist die Weiterentwicklung des Smart Infrastructure Hub (SIH) in Leipzig mit besonderem Fokus auf Aufgabenfelder, die durch die erfolgreiche Nominierung als European Digital Innovation Hub (EDIH) entstanden sind &#8211; insbesondere die Vernetzung und Interessenvertretung auf europ\u00e4ischer Ebene.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Vogtlandmilch GmbH (Plauen, Dezember 2022)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Staatssekret\u00e4r Thomas Kralinski hat am 22. Dezember 2022 einen F\u00f6rdermittelbescheid an die Vogtlandmilch GmbH \u00fcbergeben. F\u00fcr den Ausbau seiner Betriebsst\u00e4tte erh\u00e4lt das Unternehmen <a href=\"https:\/\/www.medienservice.sachsen.de\/medien\/news\/1060070\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">13,85 Millionen Euro aus dem Programm GRW RIGA<\/a>. Die Vogtlandmilch GmbH wird insgesamt 40 Millionen Euro in die Erweiterung der Kapazit\u00e4ten ihrer Betriebsst\u00e4tte in Plauen investieren und damit 142 Arbeits- und Ausbildungspl\u00e4tze sichern sowie drei Arbeitspl\u00e4tze neu schaffen. Wesentliches Ziel des Erweiterungsvorhabens ist die Verdopplung der aktuellen H-Milch-Produktion durch einen neuen Produktionsbereich inklusive Hochregallager und Sozialbereich. Au\u00dferdem m\u00f6chte das Unternehmen die energetische Versorgung des Gesamtstandortes zukunftsfest machen und daf\u00fcr eine Photovoltaikanlage und ein Blockheizkraftwerk errichten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Freizeitbad AQUA MARIEN (Marienberg, Dezember 2022) <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Freistaat Sachsen und der Bund unterst\u00fctzen die Freizeitbad AQUA MARIEN GmbH bei der umfassenden Modernisierung und Erweiterung des Freizeitbades in der Gro\u00dfen Kreisstadt Marienberg. Daf\u00fcr erhielt die Betreibergesellschaft einen F\u00f6rderbescheid in H\u00f6he von knapp <a href=\"https:\/\/www.medienservice.sachsen.de\/medien\/news\/1060052\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">17,9 Millionen Euro aus dem Programm GRW Infra<\/a>. Zu den zahlreichen geplanten Modernisierungs- und Erweiterungsma\u00dfnahmen geh\u00f6ren die energieeffiziente Gestaltung der technischen Anlagen und Anbauten f\u00fcr einen Wasserspielplatz, einen Rutschenbereich sowie f\u00fcr ein Kursbecken. Auch der im Bad integrierte Saunabereich wird erneuert.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p>Grafik oben: <br>Visualisierung der k\u00fcnftigen Halle 12 auf der Alten Messe Leipzig (Bildquelle: <a href=\"https:\/\/www.biocity-campus.com\/innovationszentrum\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">biocity-campus.com<\/a>)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das stark nachgefragte Bund-L\u00e4nder-Programm GRW ist das zentrale Instrument der regionalen Wirtschafts- und Strukturpolitik in Sachsen \u2013 und damit das wichtigste Investitionsf\u00f6rderprogramm f\u00fcr Unternehmen, Kommunen und Landkreise. Das s\u00e4chsische Kabinett hat am 23. April die neugefassten Richtlinien f\u00fcr die beiden Teilprogramme GRW RIGA (einzelgewerbliche F\u00f6rderung) und GRW Infra (wirtschaftsnahe Infrastruktur) beschlossen. 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