{"id":454,"date":"2022-09-12T06:20:00","date_gmt":"2022-09-12T06:20:00","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.smwa.de\/?p=454"},"modified":"2022-10-04T14:38:45","modified_gmt":"2022-10-04T14:38:45","slug":"wie-eu-foerdermittel-den-erfolg-von-kuenstliche-nasen-befluegeln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/2022\/09\/12\/wie-eu-foerdermittel-den-erfolg-von-kuenstliche-nasen-befluegeln\/","title":{"rendered":"Wie EU-F\u00f6rdermittel den Erfolg von \u00bbk\u00fcnstliche Nasen\u00ab befl\u00fcgeln"},"content":{"rendered":"\n<p><a href=\"https:\/\/smart-nanotubes.com\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">SmartNanotubes<\/a> aus Freital ist auf innovativen Pfaden unterwegs, denn das Unternehmen will Maschinen das Riechen beibringen. Fast zw\u00f6lf Jahre Forschung an der TU Dresden lagen vor der Gr\u00fcndung des Start-ups, das Viktor Bezugly gemeinsam mit Birte S\u00f6nnichsen und zwei weiteren Kollegen im Sommer 2020 aus der Taufe hob. Der von ihnen entwickelte Nanochip funktioniert nach einem \u00e4hnlichen Prinzip wie die Rezeptoren menschlicher Nasen. Das erm\u00f6glicht ganz neue Einsatzgebiete gegen\u00fcber herk\u00f6mmlichen Gassensoren, da die Technologie Ger\u00fcche detektieren kann. Damit ist z.B. der Einsatz im Brandschutz denkbar, wenn die feinen Sensoren zu starke Hitzeentwicklung \u00bberschn\u00fcffeln\u00ab und fr\u00fchzeitig warnen. Und perspektivisch w\u00fcrde ein Smartphone, das riechen kann, den Markt revolutionieren.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Auf dem Weg bis hierher hat SmartNanotubes F\u00f6rderung vom Staat erhalten, darunter vor allem EU-F\u00f6rdergelder aus dem Fonds f\u00fcr Regionale Entwicklung (ERFE). Das wollten wir genauer wissen und sprachen mit SmartNanotubes.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<p><strong>Drei Fragen an Dr. Birte S\u00f6nnichsen, COO\/Operative Leitung&nbsp;der SmartNanotubes Technologies GmbH&nbsp;aus Freital<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>#<strong>ZUKUNFTblog<\/strong>: <strong>Wof\u00fcr haben Sie die EU-F\u00f6rdermittel ben\u00f6tigt?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dr. Birte S\u00f6nnichsen<\/strong>: Wir haben f\u00fcr drei wichtige Schritte im Aufbau unseres Unternehmens EU-F\u00f6rdermittel erhalten: F\u00fcr den Transfer eines wichtigen Patentes von der TU Dresden in das Unternehmen, f\u00fcr die Investitionen zum Aufbau unserer ersten Produktion in Kleinserie und f\u00fcr die Markteinf\u00fchrung unseres ersten Produktes, den Smell Inspector.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"1000\" src=\"https:\/\/blog.smwa.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/snt-birte_sonnichsen.webp\" alt=\"\" class=\"wp-image-460\" srcset=\"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/snt-birte_sonnichsen.webp 1000w, https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/snt-birte_sonnichsen-430x430.webp 430w, https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/snt-birte_sonnichsen-220x220.webp 220w, https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/snt-birte_sonnichsen-768x768.webp 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><figcaption>Bild: smart-nanotubes<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>#<strong>ZUKUNFTblog<\/strong>: <strong>Es hei\u00dft, EU-F\u00f6rdermittel zu beantragen w\u00e4re \u00e4u\u00dferst kompliziert. Wie ist Ihre Erfahrung?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dr. Birte S\u00f6nnichsen<\/strong>: Ich habe in der Vergangenheit schon viel Erfahrung bei Beantragung und Verwaltung von F\u00f6rdermitteln gesammelt. Nat\u00fcrlich braucht jeder Antrag Zeit und als Empf\u00e4nger muss man sorgf\u00e4ltig dokumentieren, wie die Gelder verwendet werden. Ich habe hier in Sachsen bei der S\u00e4chsischen Aufbaubank aber immer sehr kompetente Mitarbeiter angetroffen, die sowohl in der Antragsphase wie auch w\u00e4hrend der F\u00f6rderung beratend zur Seite stehen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>#<strong>ZUKUNFTblog<\/strong>: <strong>Wo sehen Sie SmartNanotubes in f\u00fcnf Jahren?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dr. Birte S\u00f6nnichsen<\/strong>: Unsere Technologie hat, wie Sie eingangs erw\u00e4hnt haben, wirklich das Potential, den Markt zu revolutionieren. Wir m\u00f6chten unsere Chips in den kommenden Jahren soweit miniaturisieren und industrietauglich machen, dass das Riechen mit mobilen Ger\u00e4ten aber auch mit vernetzten station\u00e4ren Systemen in Anwendungsbereiche vordringen kann, an die wir bisher noch nicht einmal gedacht haben, weil sie weit \u00fcber die konventionelle Gassensorik hinaus gehen.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>SmartNanotubes aus Freital ist auf innovativen Pfaden unterwegs, denn das Unternehmen will Maschinen das Riechen beibringen. Fast zw\u00f6lf Jahre Forschung an der TU Dresden lagen vor der Gr\u00fcndung des Start-ups, das Viktor Bezugly gemeinsam mit Birte S\u00f6nnichsen und zwei weiteren Kollegen im Sommer 2020 aus der Taufe hob. 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