{"id":4524,"date":"2024-03-25T07:13:12","date_gmt":"2024-03-25T06:13:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/?p=4524"},"modified":"2024-03-25T07:15:53","modified_gmt":"2024-03-25T06:15:53","slug":"jugend-forscht-helena-krueger-gewinnt-sonderpreis-des-smwa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/2024\/03\/25\/jugend-forscht-helena-krueger-gewinnt-sonderpreis-des-smwa\/","title":{"rendered":"Jugend forscht: Helena Kr\u00fcger gewinnt Sonderpreis des SMWA"},"content":{"rendered":"\n<p>Helena Kr\u00fcger, Zw\u00f6lftkl\u00e4sslerin am Christian-Weise-Gymnasium in Zittau, war mit ihrem Projekt \u00bbUntersuchung der dynamischen L\u00e4ngsstabilit\u00e4t unterschiedlicher Federballmodelle\u00ab im diesj\u00e4hrigen Landeswettbewerb \u00bbJugend forscht\u00ab erfolgreich. Die 18-J\u00e4hrige untersuchte das unterschiedliche Flugverhalten von Synthetik-, Hybrid- und Carbon-Federb\u00e4llen im Vergleich zu aus Naturfedern gefertigten Exemplaren. Der Wettbewerb wurde am 23. M\u00e4rz in Dresden ausgetragen.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Badminton z\u00e4hlt zu den schnellsten Ballsportarten der Welt und genie\u00dft in vielen asiatischen L\u00e4ndern den Rang eines Nationalsports. Auch in Deutschland erfreut sich die Sportart mit ca. 4,5 Millionen Freizeitspielern gro\u00dfer Beliebtheit. W\u00e4hrend im Freizeitbereich \u00fcblicherweise synthetische Modelle eingesetzt werden, dominieren Federb\u00e4lle aus Naturfedern aufgrund ihrer besseren Flugeigenschaften den Profi-Sport. Diese sind aufgrund ihrer Fertigung von Hand teuer und insbesondere aufgrund ihrer Anf\u00e4lligkeit gegen\u00fcber Witterungsverh\u00e4ltnissen von begrenzter Nutzungsdauer. Die Kosten und Abfallmengen stellen den Badminton-Sport daher vor Nachhaltigkeitsprobleme.<\/p>\n\n\n\n<p>Helena Kr\u00fcger untersuchte vor diesem Hintergrund <a href=\"https:\/\/www.jugend-forscht-sachsen.de\/jugend-forscht\/teilnehmer\/#helena\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">in ihrem Projekt<\/a> das Nick-, Reibungs- und Nachschwingverhalten von neuartigen Hybrid- und Carbonsteg-Federb\u00e4llen im Vergleich zu Federb\u00e4llen aus Naturfedern und den synthetischen Modellen aus Nylon. Zur Analyse der unterschiedlichen Eigenschaften f\u00fchrte die angehende Abiturientin verschiedene Experimente an der Fakult\u00e4t f\u00fcr Maschinenwesen der Hochschule Zittau\/G\u00f6rlitz durch. Ziel der Arbeit war es herauszufinden, inwiefern sich die Flugeigenschaften dieser neuartigen Modelle von denen der synthetischen Nylon-Variante abheben und denen des Naturfederballes ann\u00e4hern. In ihrer Arbeit konnte Helena Kr\u00fcger aufzeigen, dass insbesondere Carbonsteg-Federb\u00e4lle aufgrund ihrer ann\u00e4hernd \u00e4hnlichen Flugeigenschaften eine geeignete Alternative zum Naturfederball darstellen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-video\"><video controls src=\"https:\/\/www.jugend-forscht-sachsen.de\/files\/2024\/03\/2024_Helena_KrA%C2%BCger_Video_Jugend_Forscht.mp4\"><\/video><figcaption class=\"wp-element-caption\">Quelle: Stiftung Jugend forscht e.V.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Von den insgesamt 21 eingereichten Wettbewerbsbeitr\u00e4gen \u00fcberzeugt diese Arbeit nach dem Urteil der Jury nicht nur durch ihren wissenschaftlichen Anspruch, sondern auch durch ihren starken Praxisbezug. Sie erh\u00e4lt deshalb den diesj\u00e4hrigen Sonderpreis des S\u00e4chsischen Staatsministeriums f\u00fcr Wirtschaft, Arbeit und Verkehr im Wettbewerb \u00bbJugend forscht\u00ab.<\/p>\n\n\n\n<p>Einen weiteren Sonderpreis sicherten sich Philipp Tiefert, Karl Gr\u00fctzner und Nicolas Karbe im Wettbewerb \u00bbSch\u00fcler experimentieren\u00ab. Die Gruppe aus 13-j\u00e4hrigen chemiebegeisterten Sch\u00fclern untersuchte in ihrem Projekt mit Unterst\u00fctzung des Fraunhofer Institutes f\u00fcr Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik die Best\u00e4ndigkeit von Fensterfolien unterschiedlicher Beschichtung gegen\u00fcber verschiedenen S\u00e4uren und Basen. Die Auszeichnung geht damit zum zweiten Jahr in Folge an eine Arbeit von Sch\u00fclern des Gymnasiums LEO in Dresden.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbUnsere Sonderpreise w\u00fcrdigen den Forschergeist und Wissensdrang junger Menschen\u00ab, so Wirtschaftsminister Martin Dulig. \u00bbOhne Forschung verharren wir auf der Stelle. Forschung und wirtschaftlicher Fortschritt leben von neuen Ideen und jungen Menschen, die diese vorantreiben. Die Tatsache, dass beide Siegerprojekte nicht nur einen starken Praxisbezug aufweisen, sondern auch durch s\u00e4chsische Forschungseinrichtungen unterst\u00fctzt wurden, steht dabei exemplarisch f\u00fcr deren wichtige Rolle als Innovationstreiber. Unsere Hochschulen und au\u00dferuniversit\u00e4ren Forschungseinrichtungen stellen dies auch in Form von Kooperationen mit s\u00e4chsischen Unternehmen fortw\u00e4hrend unter Beweis. Mein Dank gilt neben allen Teilnehmern f\u00fcr ihre tollen Wettbewerbsbeitr\u00e4ge auch allen Eltern, Lehrern, Betreuern und Sponsoren, die diese jungen Menschen bei ihrer Forschung unterst\u00fctzen.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p>Bildrechte Screenshot oben: Stiftung Jugend forscht e.V.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Helena Kr\u00fcger, Zw\u00f6lftkl\u00e4sslerin am Christian-Weise-Gymnasium in Zittau, war mit ihrem Projekt \u00bbUntersuchung der dynamischen L\u00e4ngsstabilit\u00e4t unterschiedlicher Federballmodelle\u00ab im diesj\u00e4hrigen Landeswettbewerb \u00bbJugend forscht\u00ab erfolgreich. Die 18-J\u00e4hrige untersuchte das unterschiedliche Flugverhalten von Synthetik-, Hybrid- und Carbon-Federb\u00e4llen im Vergleich zu aus Naturfedern gefertigten Exemplaren. Der Wettbewerb wurde am 23. 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