{"id":44,"date":"2021-12-15T12:40:00","date_gmt":"2021-12-15T12:40:00","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.smwa.live.webit.de\/?p=44"},"modified":"2023-04-03T13:54:09","modified_gmt":"2023-04-03T13:54:09","slug":"martin-dulig-konkret-bergbau-in-sachsen-abschied-vom-grossen-berggeschrey-oder-zukunftsmusik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/2021\/12\/15\/martin-dulig-konkret-bergbau-in-sachsen-abschied-vom-grossen-berggeschrey-oder-zukunftsmusik\/","title":{"rendered":"Martin Dulig | Konkret: Bergbau in Sachsen \u2013 Abschied vom gro\u00dfen Berggeschrey oder Zukunftsmusik?"},"content":{"rendered":"\n<p>\u00bbAlles kommt vom Bergwerk her,\u00ab sagt Sachsens Oberster Bergmann, Wirtschaftsminister Martin Dulig. \u00bbDas ist nicht Folklore, sondern zeigt, dass ein wichtiger Bestandteil unseres Wohlstands aus Rohstoffen kommt, die gef\u00f6rdert, erarbeitet und verarbeitet werden m\u00fcssen. Industrie hat sich dort angesiedelt, wo Rohstoffe vorhanden waren und weiterverarbeitet werden k\u00f6nnen. Das neue Berggeschrey bietet dem Freistaat Sachsen nun eine gro\u00dfe Chance auf einen Vorsprung Ost,\u00ab so Dulig in der Expertenrunde zum Schwerpunktthema \u00bbBergbau in Sachsen\u00ab im Gespr\u00e4chsformat \u00bbMartin Dulig | Konkret\u00ab.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-rich is-provider-embed-handler wp-block-embed-embed-handler\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n <div class=\"brlbs-cmpnt-container brlbs-cmpnt-content-blocker brlbs-cmpnt-with-individual-styles\" data-borlabs-cookie-content-blocker-id=\"youtube-content-blocker\" data-borlabs-cookie-content=\"PGlmcmFtZSB0aXRsZT0iJnF1b3Q7TWFydGluIER1bGlnIHwgS29ua3JldCZxdW90OyDigJMgQmVyZ2JhdSBpbiBTYWNoc2VuIOKAkyBBYnNjaGllZCB2b20gZ3Jvw59lbiBCZXJnZ2VzY2hyZXkgb2RlciBadWt1bmZ0c211c2lrPyIgd2lkdGg9Ijg4MCIgaGVpZ2h0PSI0OTUiIHNyYz0iaHR0cHM6Ly93d3cueW91dHViZS1ub2Nvb2tpZS5jb20vZW1iZWQvOVBHdkxhUWhrN2M\/ZmVhdHVyZT1vZW1iZWQiIGZyYW1lYm9yZGVyPSIwIiBhbGxvdz0iYWNjZWxlcm9tZXRlcjsgYXV0b3BsYXk7IGNsaXBib2FyZC13cml0ZTsgZW5jcnlwdGVkLW1lZGlhOyBneXJvc2NvcGU7IHBpY3R1cmUtaW4tcGljdHVyZTsgd2ViLXNoYXJlIiBhbGxvd2Z1bGxzY3JlZW4+PC9pZnJhbWU+\"><div class=\"brlbs-cmpnt-cb-preset-c brlbs-cmpnt-cb-youtube\"> <div class=\"brlbs-cmpnt-cb-thumbnail\" style=\"background-image: url('https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/borlabs-cookie\/1\/yt_9PGvLaQhk7c_hqdefault.jpg')\"><\/div> <div class=\"brlbs-cmpnt-cb-main\"> <div class=\"brlbs-cmpnt-cb-play-button\"><\/div> <div class=\"brlbs-cmpnt-cb-content\"> <p class=\"brlbs-cmpnt-cb-description\">Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von <strong>YouTube<\/strong>. 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Moderne Smartphones und energieeffiziente Flachbildschirme, Photovoltaik und e-Autos &#8211; fast alle Zukunftstechnologien sind auf seltene Metalle angewiesen. Der weltweite Rohstoffbedarf nimmt also zu. Gleichzeitig sind die nat\u00fcrlichen Ressourcen begrenzt. Die Rohstoffproduktion ist in vielen Bereichen stark auf L\u00e4nder konzentriert, die politisch und wirtschaftlich instabil sind. Die Importabh\u00e4ngigkeit in Europa, Deutschland und Sachsen ist hoch. Das globale Wirtschaftswachstum erh\u00f6ht die Rohstoffnachfrage und l\u00e4sst die Preise steigen. Die Gestaltung von regionalen Rohstofflieferketten r\u00fcckt immer weiter in den Mittelpunkt.<\/p>\n\n\n\n<p>In der neuen Ausgabe des Gespr\u00e4chsformats \u00bbMartin Dulig | Konkret: Bergbau in Sachsen \u2013 Abschied vom gro\u00dfen Berggeschrey oder Zukunftsmusik?\u00ab wirft Sachsens Wirtschaftsminister und Oberster Bergmann einen detaillierten Blick auf die Bergbautradition, aber auch auf die Zukunftsaussichten des Bergbaus in Sachsen. Hat Sachsen ein Rohstoffproblem? Wenn ja, wie sieht die L\u00f6sung aus? Wie kann der heimische Bergbau modern und nachhaltig gestaltet werden? Wie kann das Recycling auf dem Weg zur Kreislaufwirtschaft vom Design \u00fcber die Nutzung bis zur Entsorgung gest\u00e4rkt werden? Kann die Entwicklung verantwortungsvoller Rohstofflieferketten gef\u00f6rdert werden, damit Menschen, Wirtschaft und Umwelt vom Bergbau profitieren?<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Fragen diskutiert Martin Dulig in der 9. Ausgabe von \u00bbMartin Dulig | Konkret\u00ab mit Prof. Dr. Bernhard Cramer, Oberberghauptmann, S\u00e4chsisches Oberbergamt, Uwe Kaettni\u00df, Mitglied BUND Sachsen e.V. \/ Ortsgruppe Schwarzenberg, Dr. Thomas B\u00fcnger, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Saxore Bergbau GmbH und Dr. Wolfgang Reimer, Mineraloge, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer GKZ Freiberg e.V..<br>Die Ausgabe finden Sie hier zur Ansicht.&nbsp;<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/youtu.be\/9PGvLaQhk7c\" target=\"_blank\">https:\/\/youtu.be\/9PGvLaQhk7c<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Bergbau in Sachsen: Zwischen Tradition und moderne&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Vor \u00fcber 30 Jahren brach mit der Friedlichen Revolution der Bergbau im Freistaat Sachsen massiv ein. Bis zu diesem Zeitpunkt war die DDR mit \u00fcber 300 Millionen abgebauten Tonnen Braunkohle der weltgr\u00f6\u00dfte Produzent von Rohbraunkohle. Beim Abbau von Uran lag die DDR weltweit auf dem dritten Platz. Zu diesem Zeitpunkt war der Steinkohle-, Erz- und Spatbergbau bereits weitgehend eingestellt worden \u2013 er war nicht mehr rentabel. Das Bergbauland Sachsen, wo im Jahr 1168 mit dem ersten Silberfund in Freiberg das 1. Berggeschrey begann, schien Geschichte.<\/p>\n\n\n\n<p>Heute ist Sachsen wieder Bergbauland. \u00bbSachsen bietet abgesehen von Erd\u00f6l und Gas eigentlich alles an Bodensch\u00e4tzen, was weltweit gefragt ist\u00ab, so Martin Dulig. \u00bbVor allem das Erzgebirge ist von der Dichte und seiner Vielfalt der Lagerst\u00e4tten einmalig in Europa. Neue, umweltfreundliche Technologien lassen uns nun Lagerst\u00e4tten erkunden und abbauen, welche bislang unerreichbar schienen. Nach \u00fcber 850 Jahren Bergbau im Erzgebirge haben wir \u2013 bildlich gesprochen \u2013 gerade erst einmal an der Oberfl\u00e4che gekratzt.\u00ab <\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/211208-Martin-Dulig-Konkret-_Bergbau-in-Sachsen-4645-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-49\" width=\"381\" height=\"254\" srcset=\"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/211208-Martin-Dulig-Konkret-_Bergbau-in-Sachsen-4645-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/211208-Martin-Dulig-Konkret-_Bergbau-in-Sachsen-4645-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/211208-Martin-Dulig-Konkret-_Bergbau-in-Sachsen-4645-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/211208-Martin-Dulig-Konkret-_Bergbau-in-Sachsen-4645-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/211208-Martin-Dulig-Konkret-_Bergbau-in-Sachsen-4645-2048x1365.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 381px) 100vw, 381px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>\u00bbNach \u00fcber 850 Jahren Bergbau im Erzgebirge haben wir \u2013 bildlich gesprochen \u2013 gerade erst einmal an der Oberfl\u00e4che gekratzt.\u00ab<\/p>\n<cite>Martin Dulig<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Der Aufsicht des Oberbergamtes unterstehen aktuell 419 Bergwerksbetriebe \u2013 von denen 212 in ganz Sachsen rund 35 Millionen Tonnen Rohstoffe (ohne Kohle) produzieren. Dies sind Unternehmen, welche Felsgesteine, Kiese und Kiessand, Kalkstein, Kaolin, Ton, Lehm, Quarzsand, Flu\u00dfspat und Schwerspat abbauen. Aber auch Unternehmen, die Erdw\u00e4rme nutzen, unterstehen der Aufsicht des OBA. Ebenso Braunkohleunternehmen: Rund 28 Millionen Tonnen Braunkohle wurden im Jahr 2020 f\u00fcr die Energiegewinnung abgebaut. Betroffen vom oberfl\u00e4chlichen Bergbau sind im Freistaat nur 0,4 Prozent der Fl\u00e4che.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Seit 2006 geht es mit dem Bergbau im Freistaat wieder steil aufw\u00e4rts: Ein regelrechtes Berggeschrey setzte erneut ein, da sich die Preise f\u00fcr Metalle auf dem Weltmarkt nach oben bewegten. Seitdem gibt es fortlaufend zwischen 10 bis 20 aktive Erkundungsprojekte pro Jahr \u2013 aktuell sind es 18 Erlaubnisse zur Aufsuchung von Rohstofflagerst\u00e4tten. F\u00fcnf Bewilligungen zum Abbau von Rohstoffen wurden erteilt: In Zinnwald soll Lithium abgebaut werden \u2013 dort befindet sich auf s\u00e4chsischem und b\u00f6hmischem Gebiet eine gro\u00dfe Lithium-Lagerst\u00e4tte in Europa, deren Erschlie\u00dfung bereits vergleichsweise zu anderen Vorkommen in der EU weit vorangeschritten ist. In P\u00f6hla und im Feld Rittersgr\u00fcn wurden jeweils Bewilligungen f\u00fcr den Abbau von Zinn, Wolfram und Indium erteilt. In der Region Wei\u00dfwasser besteht eine Bewilligung f\u00fcr den Bergbau auf Kupfer und andere Erze. In Niederschlag wird bereits Flussspat gewonnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Martin Dulig: \u00bbVom Bergbau in Sachsen gingen immer wieder technische, wissenschaftliche, rechtliche und organisatorische Innovationen aus, die weit \u00fcber die heutigen Landesgrenzen hinaus die Entwicklung des Bergwesens pr\u00e4gten. Die Rohstoffe, welche in Sachsen gewonnen werden, sind in verschiedenen Alltagsprodukten zu finden, welche wir nutzen. Rohstoffe sind die unverzichtbare Basis f\u00fcr alles, was uns heute so selbstverst\u00e4ndlich ist und umgibt. Der Bergbau tr\u00e4gt zu unserem heutigen Wohlstand bei und ist eine wichtige Grundlage f\u00fcr unsere heimische Wirtschaft.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Sachsen schreibt seine Rohstoffstrategie fort<\/p>\n\n\n\n<p>Die beabsichtigte Klimaneutralit\u00e4t bis 2045 erfordert immense Anstrengungen an die Gesellschaft und die Wirtschaft. Sachsen wird sich dieser Herausforderung stellen \u2013 doch ohne Rohstoffe kann dieser Umbau nicht gelingen. Gerade im Freistaat lagert eine Vielzahl von sogenannten \u00bbKritischen Rohstoffen\u00ab, die einen \u00e4u\u00dferst wichtigen Beitrag f\u00fcr das Erreichen der Klimaziele leisten k\u00f6nnten, etwa Lithium f\u00fcr die Batterien in Elektrofahrzeugen. Welche Rahmenbedingungen hierf\u00fcr erforderlich sind und welche Fragen potenzielle Unternehmer auf dem Weg von der Planung hin zur Produktion zu kl\u00e4ren haben \u2013 dies war auch Gegenstand eines Fachforums, zu welchem die S\u00e4chsische Staatskanzlei geladen hatte. Der Freistaat Sachsen wird deshalb die Fortschreibung der s\u00e4chsischen Rohstoffstrategie sowie die Durchf\u00fchrung einer entsprechenden Rohstoffkonferenz im Fr\u00fchjahr 2022 in Angriff nehmen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die s\u00e4chsische Rohstoffstrategie aus dem Jahr 2012 (aktualisiert 2017) befindet sich gegenw\u00e4rtig in der Phase der Fortschreibung. Hintergrund daf\u00fcr sind sowohl die Vereinbarungen des s\u00e4chsischen Koalitionsvertrages als auch die ge\u00e4nderten europ\u00e4ischen und nationalen Rahmenbedingungen. Die 2020 von der Bundesregierung aktualisierte Rohstoffstrategie bietet auch f\u00fcr den heimischen Bergbau gute Ankn\u00fcpfungspunkte. Dabei r\u00fccken die Ziele der CO2-Reduzierung und des hieraus resultierenden Umbaus von Gesellschaft und Wirtschaft in den Vordergrund. Die f\u00fcr den Ausbau von E-Mobilit\u00e4t und Batteriespeichern ben\u00f6tigten Hochtechnologierohstoffe, welche die EU als Kritische Rohstoffe in einem EU-Aktionsplan aufnahm, lagern im Freistaat. Nat\u00fcrlich sind in diesem Zusammenhang auch Rohstoffeffizienz, Recycling und Rohstoffsubstitution und eine funktionierende, wirtschaftlich tragf\u00e4hige Kreislaufwirtschaft unverzichtbar und zu integrieren aber in einem Kreislauf kann nur recycelt werden, was sich bereits im Kreislauf befindet.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/211208-Martin-Dulig-Konkret-_Bergbau-in-Sachsen-4772-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-50\" width=\"369\" height=\"246\" srcset=\"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/211208-Martin-Dulig-Konkret-_Bergbau-in-Sachsen-4772-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/211208-Martin-Dulig-Konkret-_Bergbau-in-Sachsen-4772-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/211208-Martin-Dulig-Konkret-_Bergbau-in-Sachsen-4772-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/211208-Martin-Dulig-Konkret-_Bergbau-in-Sachsen-4772-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/211208-Martin-Dulig-Konkret-_Bergbau-in-Sachsen-4772-2048x1365.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 369px) 100vw, 369px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>\u00bbDer Freistaat Sachsen kann einen wichtigen Beitrag leisten, um die ambitionierten Klimaziele zu erreichen. Indem Rohstoffe in Sachsen selbst gewonnen, weiterverarbeitet und genutzt werden, k\u00f6nnen wir zudem Abh\u00e4ngigkeiten von Drittstaaten vermeiden.\u00ab<\/p>\n<cite>Martin Dulig<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>\u00bbSachsen hat eine lange Bergbautradition. Diese soll bewahrt und in ein neues Zeitalter gef\u00fchrt werden. Die s\u00e4chsische Rohstoffstrategie wird dem neuen ,Berggeschrey\u2039 einen Rahmen geben\u00ab, betonte Wirtschaftsminister Martin Dulig und f\u00fcgte hinzu: \u00bbDer Freistaat Sachsen kann einen wichtigen Beitrag leisten, um die ambitionierten Klimaziele zu erreichen. Indem Rohstoffe in Sachsen selbst gewonnen, weiterverarbeitet und genutzt werden, k\u00f6nnen wir zudem Abh\u00e4ngigkeiten von Drittstaaten vermeiden. Dar\u00fcber hinaus erfolgt der Rohstoffabbau nach den hier g\u00fcltigen sozialen und \u00f6kologischen Standards und es entstehen zus\u00e4tzliche Arbeitspl\u00e4tze in der Region.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\"\/>\n\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00bbAlles kommt vom Bergwerk her,\u00ab sagt Sachsens Oberster Bergmann, Wirtschaftsminister Martin Dulig. \u00bbDas ist nicht Folklore, sondern zeigt, dass ein wichtiger Bestandteil unseres Wohlstands aus Rohstoffen kommt, die gef\u00f6rdert, erarbeitet und verarbeitet werden m\u00fcssen. Industrie hat sich dort angesiedelt, wo Rohstoffe vorhanden waren und weiterverarbeitet werden k\u00f6nnen. 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