{"id":4057,"date":"2024-01-16T15:35:42","date_gmt":"2024-01-16T14:35:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/?p=4057"},"modified":"2024-01-16T15:48:58","modified_gmt":"2024-01-16T14:48:58","slug":"rohstoff-holz-aus-einheimischen-waeldern-eine-astreine-sache","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/2024\/01\/16\/rohstoff-holz-aus-einheimischen-waeldern-eine-astreine-sache\/","title":{"rendered":"Rohstoff Holz aus einheimischen W\u00e4ldern \u2013 eine astreine Sache!"},"content":{"rendered":"\n<p>Im Freistaat sind 521.000 Hektar Wald vorhanden, was rund 28 Prozent der Landesfl\u00e4che entspricht. Damit hat Sachsen f\u00fcr die Holzverarbeitung und den Holzbau hervorragende Voraussetzungen. Mindestens 1.120 Industrie- und Handwerksbetriebe nutzen den Rohstoff Holz oder verarbeiten ihn u.a. zu M\u00f6beln weiter. Wie die Holzvorr\u00e4te noch effizienter verwertet werden k\u00f6nnen, er\u00f6rterten heute die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Fachveranstaltung \u00bbChancen und Potenziale der Nutzung des einheimischen Rohstoffs Holz\u00ab in Eibenstock (Erzgebirgskreis). Auf Einladung des B\u00fcrgermeisters Uwe Staab nahmen der s\u00e4chsische Wirtschaftsminister Martin Dulig und Staatssekret\u00e4rin Barbara Meyer vom S\u00e4chsischen Staatsministerium f\u00fcr Regionalentwicklung an dem Austausch teil.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Die Holzwirtschaft besitzt in Sachsen eine hohe volkswirtschaftliche Bedeutung. Allein die knapp 200 gr\u00f6\u00dferen Betriebe der Branche besch\u00e4ftigen etwa 16.500 Mitarbeitende und erwirtschaften ca. 3,6 Milliarden Euro Jahresumsatz \u2013 das Baugewerbe ist dabei noch nicht eingerechnet. Gem\u00e4\u00df der s\u00e4chsischen Rohstoffstrategie verfolgt der Freistaat den strategischen Ansatz einer \u00bbKaskadennutzung\u00ab: Langlebigen Holzprodukten, wie zum Beispiel Bau- oder Konstruktionsholz, und innovativen Anwendungen im Maschinen-, Auto- oder Schiffsbau wird Vorrang vor einer energetischen Verwendung gew\u00e4hrt.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1280\" height=\"960\" src=\"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/photo1705414544-3.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4058\" srcset=\"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/photo1705414544-3.jpeg 1280w, https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/photo1705414544-3-430x323.jpeg 430w, https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/photo1705414544-3-768x576.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<p><strong>Wirtschaftsminister Martin Dulig:<\/strong>\u00a0\u00bbHolz aus unseren heimischen W\u00e4ldern ist ein nachwachsender und nachhaltiger Rohstoff. Doch manchmal sieht man den Wald vor lauter B\u00e4umen nicht: Weit untersch\u00e4tzt wird n\u00e4mlich noch das Potenzial von Holz f\u00fcr das Erreichen der Klimaziele und zur Dekarbonisierung unserer regionalen Wirtschaft. Der Reichtum an Holz gerade im Westerzgebirge bietet eine gute Grundlage f\u00fcr lange und robuste Wertsch\u00f6pfungsketten in der Region \u2013 vom Einschlag \u00fcber die Verarbeitung in S\u00e4gewerken bis zum Einsatz als Bau- und Werkstoff in zahlreichen Anwendungen. Das schafft Arbeitspl\u00e4tze vor Ort, verk\u00fcrzt Transportwege, spart Ressourcen und st\u00e4rkt die Wirtschaft im l\u00e4ndlichen Raum insgesamt. Mit der Stadt Eibenstock bin ich zu diesem Thema schon seit vielen Jahren im Gespr\u00e4ch und danke B\u00fcrgermeister Uwe Staab f\u00fcr sein Engagement. Der Fachaustausch vernetzt die Akteure und gibt ihnen wertvolle Impulse.\u00ab<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p><strong>Sachsens Staatssekret\u00e4rin f\u00fcr Regionalentwicklung, Barbara Meyer:<\/strong>\u00bbHolz aus nachhaltiger Forstwirtschaft ist ein genialer Baustoff. Mit modernen Techniken k\u00f6nnen wir zum Beispiel Holzh\u00e4user schnell, flexibel, klima- und ressourcenschonend bauen. Und Holz w\u00e4chst in Deutschland und Sachsens W\u00e4ldern mehr als ausreichend. Wenn es uns gelingt, kurze Wertsch\u00f6pfungsketten im Westerzgebirge aufzubauen, hat dies eine ganz besonders positive Auswirkung auf die CO2-Bilanz beim Bauen, weil lange Transportwege zwischen der Holzernte im Wald und dem fertigen Bauprodukt entfallen. Die Holzbaukompetenz Sachsen GmbH, die mit Unterst\u00fctzung des S\u00e4chsischen Staatsministeriums f\u00fcr Regionalentwicklung im Jahr 2021 gegr\u00fcndet wurde, wird die Bergstadt Eibenstock im Rahmen ihrer M\u00f6glichkeiten hierbei unterst\u00fctzen.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>An einem konkreten Projekt, das die regionale Wertsch\u00f6pfungskette bereichert, arbeitet die Stadt Eibenstock.\u00a0<strong>B\u00fcrgermeister Uwe Staab stellte heute das Vorhaben \u00bbHolzcampus\u00ab vor und erkl\u00e4rte dazu:<\/strong>\u00bbWesentliches Element der regionalen Wertsch\u00f6pfung aus dem einheimischen Rohstoff Holz ist nat\u00fcrlich das Bauen mit Holz. Darauf wollen wir uns als Region intensiver fokussieren. Der Holzcampus Eibenstock als einer der Standorte des Holzbaukompetenzzentrums in Sachsen soll ein Zentrum f\u00fcr die Weiterentwicklung und die Nachfrage zu diesem nachwachsenden Rohstoff f\u00fcr das Bauen, aber auch f\u00fcr andere stoffliche Verwertungen aus dem Holz werden. Vielf\u00e4ltige Akteure sollen zusammengebracht werden, um langfristig der Region, in der das Holz produziert wird, eine Perspektive zu geben.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die S\u00e4chsische Rohstoffstrategie<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Energie- und Verkehrswende sowie die Digitalisierung s\u00e4mtlicher Wirtschafts- und Lebensbereiche lassen den Rohstoffbedarf noch weiter steigen. Vor diesem Hintergrund hat das Kabinett im Dezember 2022 die vom S\u00e4chsischen Staatsministerium f\u00fcr Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) vorgelegte neue\u00a0<a href=\"https:\/\/www.oba.sachsen.de\/saechsische-rohstoffstrategie-4086.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Rohstoffstrategie<\/a> beschlossen. Neben der Erschlie\u00dfung und Nutzung heimischer Rohstoffquellen durch bergbauliche Gewinnung, umfasst die Strategie das Rohstoffrecycling und \u2013 erstmalig \u2013 auch die Nutzung nachwachsender Rohstoffe. Am 11. Januar 2024 fand in Freiberg die erste s\u00e4chsische Rohstoffkonferenz statt, welche die gesamte Wertsch\u00f6pfungskette und damit auch nachwachsende Ressourcen wie Holz in den Blick nahm.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-zukunftblog wp-block-embed-zukunftblog\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"dLm6obkD3P\"><a href=\"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/2022\/12\/13\/rohstoffe-schaffen-zukunft-die-neue-saechsische-rohstoffstrategie\/\">Rohstoffe schaffen Zukunft \u2013 Die \u00bbNeue S\u00e4chsische Rohstoffstrategie\u00ab<\/a><\/blockquote><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; clip: rect(1px, 1px, 1px, 1px);\" title=\"\u00bbRohstoffe schaffen Zukunft \u2013 Die \u00bbNeue S\u00e4chsische Rohstoffstrategie\u00ab\u00ab &#8212; #ZUKUNFTblog\" src=\"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/2022\/12\/13\/rohstoffe-schaffen-zukunft-die-neue-saechsische-rohstoffstrategie\/embed\/#?secret=knnvxu3S8X#?secret=dLm6obkD3P\" data-secret=\"dLm6obkD3P\" width=\"600\" height=\"338\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die S\u00e4chsische Holzbauinitiative und das Holzbaukompetenzzentrum Sachsen<\/h2>\n\n\n\n<p>Das S\u00e4chsische Staatsministerium f\u00fcr Regionalentwicklung (SMR) begleitet die im Koalitionsvertrag vereinbarte St\u00e4rkung des Holzbaus. Die S\u00e4chsische Holzbauinitiative ist darauf ausgerichtet, f\u00fcr den Einsatz von Holz bei Bauprojekten zu werben, den Einsatz zu erleichtern und so die Nachfrage nach Bauholz in Sachsen zu erh\u00f6hen. Zur Umsetzung dieser Holzbauinitiative wurde unter anderem im Jahr 2021 die\u00a0<a href=\"https:\/\/www.simulplus.sachsen.de\/holzbaukompetenzzentrum-29390.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Holzbau Kompetenz Sachsen GmbH (HKS)<\/a>\u00a0gegr\u00fcndet. Ihr Auftrag ist es, den Einsatz von Holz im Bauwesen in Sachsen zu forcieren und ma\u00dfgebend an der Verbesserung der daf\u00fcr erforderlichen Rahmenbedingungen mitzuwirken. Die HKS f\u00f6rdert zudem die Wertsch\u00f6pfung in Sachsen und die Akteure im Bauwesen durch Qualifizierung und Fortbildung im Bereich des Holzbaus. Zu den wichtigsten Aufgaben der HKS geh\u00f6rt, privaten und \u00f6ffentlichen Bauherren eine unabh\u00e4ngige Fachberatung bei der Entwicklung und Umsetzung von Holzbauprojekten anzubieten. Hierf\u00fcr baut sie ein starkes Partnernetzwerk mit erfahrenen Bauherren und qualifizierten Architekten, Ingenieuren und Holzbaufirmen auf.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Freistaat sind 521.000 Hektar Wald vorhanden, was rund 28 Prozent der Landesfl\u00e4che entspricht. Damit hat Sachsen f\u00fcr die Holzverarbeitung und den Holzbau hervorragende Voraussetzungen. Mindestens 1.120 Industrie- und Handwerksbetriebe nutzen den Rohstoff Holz oder verarbeiten ihn u.a. zu M\u00f6beln weiter. 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