{"id":4055,"date":"2024-01-15T11:15:29","date_gmt":"2024-01-15T10:15:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/?p=4055"},"modified":"2024-01-15T11:15:29","modified_gmt":"2024-01-15T10:15:29","slug":"projektaufruf-fuer-sachsenweit-agierende-landesstelle-ausbildung-und-migration-kausa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/2024\/01\/15\/projektaufruf-fuer-sachsenweit-agierende-landesstelle-ausbildung-und-migration-kausa\/","title":{"rendered":"Projektaufruf f\u00fcr sachsenweit agierende Landesstelle Ausbildung und Migration KAUSA"},"content":{"rendered":"\n<p>Ob eine Praxis f\u00fcr Physiotherapie, ein Friseurgesch\u00e4ft, ein Restaurant oder ein innovatives Start-Up: Menschen mit Migrationshintergrund gr\u00fcnden h\u00e4ufiger ein eigenes Unternehmen als Personen deutscher Herkunft. Das geht zum wiederholten Mal aus dem <a href=\"https:\/\/www.kfw.de\/%C3%9Cber-die-KfW\/Newsroom\/Aktuelles\/Pressemitteilungen-Details_788480.html\">KfW-Gr\u00fcndungsmonitor<\/a> vom November 2023 hervor, der dies seit 2018 regelm\u00e4\u00dfig untersucht. Daf\u00fcr gibt es unterschiedlichste Ursachen: Viele haben in ihrem Heimatland schon selbstst\u00e4ndig gearbeitet, sind risikobereiter oder haben keine passenden Stellenangebote erhalten. Um diese migrantisch gef\u00fchrten Unternehmen in Sachsen verst\u00e4rkt auch als Ausbildungsbetriebe zu gewinnen, soll eine Landesstelle Ausbildung und Migration (KAUSA) etabliert werden. Daf\u00fcr hat das s\u00e4chsische Wirtschaftsministerium einen <a href=\"https:\/\/www.sab.sachsen.de\/esf-plus-richtlinie-zukunft-berufliche-bildung-projektaufrufe\">Projektaufruf<\/a> im S\u00e4chsischen Amtsblatt ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1280\" height=\"899\" src=\"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/20231211-TT-Wasserstoff_S2_01-1280x899.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3899\" srcset=\"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/20231211-TT-Wasserstoff_S2_01-1280x899.jpg 1280w, https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/20231211-TT-Wasserstoff_S2_01-430x302.jpg 430w, https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/20231211-TT-Wasserstoff_S2_01-768x539.jpg 768w, https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/20231211-TT-Wasserstoff_S2_01-1536x1079.jpg 1536w, https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/20231211-TT-Wasserstoff_S2_01-2048x1438.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<p>Sachsens Wirtschafts- und Arbeitsminister Martin Dulig: \u00bbWir wollen migrantisch gef\u00fchrte Unternehmen st\u00e4rker als Ausbilder gewinnen, denn die s\u00e4chsische Wirtschaft braucht gut ausgebildete Fach- und Arbeitskr\u00e4fte. Dank ihrer Lebenserfahrung und ihrem kulturellen Hintergrund k\u00f6nnen diese Unternehmer auch zur Integration von jungen Menschen mit Migrationshintergrund in Ausbildung und Beruf beitragen. Doch gerade kleine und mittlere Unternehmen brauchen daf\u00fcr kompetente Beratung, beispielsweise bei Fragen auf dem Weg zum Ausbildungsbetrieb oder zu besonderen Unterst\u00fctzungsangeboten. Das wollen wir k\u00fcnftig mit einer KAUSA-Landesstelle bieten.\u00ab<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Zu den k\u00fcnftigen Aufgaben der KAUSA-Landesstelle z\u00e4hlt erg\u00e4nzend zur Steigerung der Beteiligung migrantisch gef\u00fchrter Unternehmen am dualen Ausbildungssystem auch die strukturelle St\u00e4rkung des migrantischen Unternehmertums. Die Gewinnung von migrantisch gef\u00fchrten Unternehmen als Ausbildungsbetriebe und deren Sensibilisierung in der Ansprache von jungen Menschen sollen einen Beitrag zur Deckung des aktuellen und zuk\u00fcnftigen Fachkr\u00e4ftebedarfs in Sachsen leisten.<br>Zudem soll die Ausbildungsbeteiligung von Menschen mit Migrations- und Fluchthintergrund weiter erh\u00f6ht werden, indem kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) sich f\u00fcr junge, motivierte und lernbereite Menschen mit Migrationshintergrund st\u00e4rker \u00f6ffnen und dazu \u00fcber bereits bestehende Unterst\u00fctzungsangebote informiert werden. Vorrangiges Ziel ist landesweite Strukturarbeit und der Aufbau einer Beratungsstruktur.<br><\/p>\n\n\n\n<p>Im Rahmen der ESF Plus-Richtlinie \u00bbZukunft berufliche Bildung\u00ab wurde der Projektaufruf \u00bbKAUSA\u00ab im S\u00e4chsischen Amtsblatt ver\u00f6ffentlicht und ist auf den Seiten der S\u00e4chsischen Aufbaubank \u2013 F\u00f6rderbank (SAB) abrufbar. Das S\u00e4chsische Staatsministerium f\u00fcr Wirtschaft, Arbeit und Verkehr ruft fachkundige Tr\u00e4ger auf, sich zu bewerben. Projektantr\u00e4ge k\u00f6nnen bis zum 31. M\u00e4rz 2024 bei der SAB eingereicht werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Den Projektaufruf und die <a href=\"https:\/\/www.kfw.de\/%C3%9Cber-die-KfW\/Newsroom\/Aktuelles\/Pressemitteilungen-Details_788480.html\">KfW Studie<\/a> (Jede f\u00fcnfte Gr\u00fcndung in Deutschland durch Migrantinnen und Migranten) finden Sie hier: <a href=\"https:\/\/www.sab.sachsen.de\/esf-plus-richtlinie-zukunft-berufliche-bildung-projektaufrufe\">https:\/\/www.sab.sachsen.de\/esf-plus-richtlinie-zukunft-berufliche-bildung-projektaufrufe<\/a><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Hintergrund<\/h2>\n\n\n\n<p>In der aktuellen EU-F\u00f6rderperiode (2021 bis 2027) plant das SMWA, f\u00fcr die Umsetzung der Richtlinie \u00bbZukunft berufliche Bildung\u00ab rund 63 Millionen Euro aus Mitteln des Europ\u00e4ischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) und aus Haushaltsmitteln des Freistaates Sachsen einzusetzen. Auf die sogenannte \u00dcbergangsregion (Dresden und Chemnitz) entfallen davon Mittel in H\u00f6he von rund 54 Millionen Euro, auf die schon st\u00e4rker entwickelte Region (Leipzig) knapp neun Millionen Euro.<br>Damit sollen die Qualit\u00e4t der beruflichen Bildungssysteme erh\u00f6ht und die vorhandenen beruflichen Bildungspotenziale jeder und jedes Einzelnen besser genutzt und aktuelle Herausforderungen der Beruflichen Bildung adressiert werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u00dcber KAUSA und den Projektaufruf Landesstelle<\/strong><br>Die bis 2022 vom Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung (BMBF) gef\u00f6rderten KAUSA-Servicestellen Leipzig und Dresden haben bereits regionale Unterst\u00fctzungsstrukturen aufbauen k\u00f6nnen, um Menschen mit Migrationshintergrund und migrantisch gef\u00fchrte Unternehmen an dualer Ausbildung zu beteiligen. Im Rahmen der Folgevereinbarung \u00bbBildungsketten bis zum Ausbildungsabschluss 2021 \u2013 2026\u00ab haben sich der Bund und der Freistaat Sachsen auf eine landesweite Fortf\u00fchrung des KAUSA-Ansatzes durch Etablierung einer KAUSA \u2013 Landesstelle Sachsen verst\u00e4ndigt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ob eine Praxis f\u00fcr Physiotherapie, ein Friseurgesch\u00e4ft, ein Restaurant oder ein innovatives Start-Up: Menschen mit Migrationshintergrund gr\u00fcnden h\u00e4ufiger ein eigenes Unternehmen als Personen deutscher Herkunft. Das geht zum wiederholten Mal aus dem KfW-Gr\u00fcndungsmonitor vom November 2023 hervor, der dies seit 2018 regelm\u00e4\u00dfig untersucht. 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