{"id":2805,"date":"2023-07-20T11:03:41","date_gmt":"2023-07-20T10:03:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/?p=2805"},"modified":"2023-07-20T11:03:41","modified_gmt":"2023-07-20T10:03:41","slug":"der-lange-weg-zum-traumberuf-ein-syrischer-busfahrer-unterwegs-in-der-lommatzscher-pflege","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/2023\/07\/20\/der-lange-weg-zum-traumberuf-ein-syrischer-busfahrer-unterwegs-in-der-lommatzscher-pflege\/","title":{"rendered":"Der lange Weg zum Traumberuf \u2013 ein syrischer Busfahrer unterwegs in der Lommatzscher Pflege"},"content":{"rendered":"\n<p>Die Arbeitsmarktmentorinnen und -mentoren helfen Menschen mit Flucht- oder Migrationshintergrund, beruflich in Sachsen Fu\u00df zu fassen. Daf\u00fcr begleiten sie sie auf dem gesamten Weg, das hei\u00dft von der Berufsausbildung bis zur Besch\u00e4ftigung und unterst\u00fctzen dabei auch deren (potenzielle) Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber. Wir stellen hier gelungene Beispiele aus den unterschiedlichen Regionen Sachsens vor. Den Anfang macht ein Projekt aus Mei\u00dfen. Es geht darum, wie Nehad Hamoud aus Syrien und die Verkehrsgesellschaft Mei\u00dfen dank der Arbeitsmarktmentorin Manuela Stockhause zueinander gefunden haben. Zusammengefasst hat es Katja Gneupel.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Im Gespr\u00e4ch sind Jens Dehnert, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.vg-meissen.de\/\" target=\"_blank\">Verkehrsgesellschaft Mei\u00dfen (VGM)<\/a>, Maria R\u00f6mer, Personalleitung VGM, Nehad Hamoud, Mentee und Busfahrer sowie Manuela Stockhause von den <a href=\"https:\/\/arbeitsmarktmentoren-sachsen.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Arbeitsmarktmentoren Sachsen<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Manuela Stockhause<\/strong>: Herr Hamoud, seit wann sind Sie in Sachsen und wann war der erste Kontakt mit den Arbeitsmarktmentoren?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nehad Hamoud<\/strong>: Ich bin seit Oktober 2015 in Sachsen und seitdem auch in Mei\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Manuela Stockhause<\/strong>: Dann haben Sie sicherlich erstmal die Sprachkurse besucht und den F\u00fchrerschein f\u00fcr den Bus gemacht?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nehad Hamoud<\/strong>: Zuerst habe ich einen Deutsch-Kurs Niveau B1 gemacht. Dann eine Pr\u00fcfung f\u00fcr den Integrationskurs \u203aLeben in Deutschland\u2039 und danach den F\u00fchrerschein Klasse B und Klasse D.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Manuela Stockhause<\/strong>: Und wann kamen Sie zu den Arbeitsmarktmentoren?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nehad Hamoud<\/strong>: Ich habe im Juli 2020 bei den Arbeitsmarktmentoren angerufen und wir haben einen Termin ausgemacht.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Manuela Stockhause<\/strong>: War es von Anfang an ihr Wunsch Busfahrer zu werden?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nehad Hamoud<\/strong>: Ja, in meinem Land habe ich auch als Busfahrer gearbeitet. Weil ich eine gro\u00dfe Familie habe, war ich auf der Suche nach einer Stelle in Mei\u00dfen. Dann kann ich in der Pause nach Hause gehen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Manuela Stockhause<\/strong>: Seit 2020 sind Sie bei den Arbeitsmarktmentoren und wie ist es dazu gekommen, dass Sie dann bei der VGM begonnen haben?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nehad Hamoud<\/strong>: Ich habe viele Stellen gesucht, aber ohne Erfolg. Wegen Corona gab es viele Absagen. Ab August 2021 habe ich bei der VGM \u00fcber mehrere Wochen ein Praktikum gemacht. Und am 1. November 2021 konnte ich dann meinen Vertrag mit der VGM unterschreiben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Manuela Stockhause<\/strong>: Sie leben ja jetzt schon sehr lange in Sachsen. Was war bis heute das Schwerste auf Ihrem Weg?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nehad Hamoud<\/strong>: Das sind zwei Dinge. Ich habe lange nach einer gro\u00dfen Wohnung gesucht, die f\u00fcr sechs Personen reicht.&nbsp; Aber jetzt habe ich eine gefunden. Und viel B\u00fcrokratie&#8230;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1280\" height=\"960\" src=\"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/093920_Dehnert_Roemer_Hamoud-1280x960.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2807\" srcset=\"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/093920_Dehnert_Roemer_Hamoud-1280x960.jpg 1280w, https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/093920_Dehnert_Roemer_Hamoud-430x323.jpg 430w, https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/093920_Dehnert_Roemer_Hamoud-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/093920_Dehnert_Roemer_Hamoud-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/093920_Dehnert_Roemer_Hamoud-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Von links nach rechts: Jens Dehnert, Maria R\u00f6mer, Nehad Hamoud<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Manuela Stockhause<\/strong>: Herr Dehnert, Sie haben bisher drei Gefl\u00fcchtete als Busfahrer integriert. Wie sind Ihre Erfahrungen?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Jens Dehnert<\/strong>: Ja wir suchen h\u00e4nderingend Busfahrer und da ist uns die Herkunft unserer k\u00fcnftigen Mitarbeiter nat\u00fcrlich v\u00f6llig egal. Und wenn uns die Agentur f\u00fcr Arbeit entsprechende Vorschl\u00e4ge macht, haben wir gerne zugegriffen, so wie hier beim Herrn Hamoud.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Manuela Stockhause<\/strong>: Wer unterst\u00fctzt Sie neben der Agentur f\u00fcr Arbeit bei der Suche nach Mitarbeitern?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Maria<\/strong> <strong>R\u00f6mer<\/strong>: Das Jobcenter. Ich glaub, auch damals sind wir \u00fcbers Jobcenter dann zu Ihnen gekommen. Es war f\u00fcr uns v\u00f6llig neu, dass es da Leute gibt wie Sie, die sich auch gezielt um Gefl\u00fcchtete oder Leute mit Migrationshintergrund k\u00fcmmern. Das finde ich ganz toll und wichtig. Wie wir ja festgestellt haben, gibt es sehr viel B\u00fcrokratie und wenn ich eine Sprache grad lerne, ist das kaum allein zu bew\u00e4ltigen und da ist es toll, dass es Leute gibt, die sich einsetzen und unterst\u00fctzen. Genau deswegen freuen wir uns auch sehr, dass wir diesen Kontakt jetzt haben und immer mal wieder mit Ihnen telefonieren. Unsere Hoffnung ist, dass wir noch mehr so engagierte junge Menschen wie den Herrn Hamoud finden, die sich dann bei uns einbringen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Manuela Stockhause<\/strong>: Was w\u00fcrden Sie sich w\u00fcnschen, um Menschen mit Migrationshintergrund oder Fluchthintergrund einfacher oder leichter zu integrieren?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Maria<\/strong> <strong>R\u00f6mer<\/strong>: Also das Erste, was mir bei der Frage in den Kopf geschossen ist, ist wirklich die Unterst\u00fctzung was das ganze Thema Deutsch lernen angeht. Also ich wei\u00df, dass es die Deutschkurse gibt, aber die Wartezeiten sind zum Teil sehr lang. Herr Hamoud ist seit 2015 bei uns und wir haben erst sechs Jahre sp\u00e4ter zueinander gefunden, das ist eine sehr lange Zeit. Er hat vorneweg in Hilfst\u00e4tigkeiten gearbeitet, sicherlich auch aus einem sprachlichen Hintergrund. Und da w\u00e4re es nat\u00fcrlich schon sch\u00f6n, wenn man die Leute einfach schneller in den Arbeitsmarkt bringt. Oder dass man schneller die M\u00f6glichkeit bekommt, eine Weiterbildung zu machen. Aber daf\u00fcr brauchen wir wieder ein gewisses Sprachniveau. Das kennen wir auch von unserer Fahrschule, mit der wir sehr eng zusammenarbeiten. Das Sprachniveau muss in einem Minimum da sein, weil es ist nicht so, dass wir \u00bbnur\u00ab einen Busf\u00fchrerschein machen. Es ist ja die Berufskraftfahrerqualifikation und der Personenbef\u00f6rderungsschein mit dabei. Da h\u00e4ngt eine IHK-Pr\u00fcfung dran. Also das sind nicht nur Kreuzchen setzen an einem Bild mit Vorfahrtsstra\u00dfe oder Stoppstra\u00dfe. Es werden Inhalte vermittelt und dass ist mit Migrationshintergrund schwieriger. Deswegen f\u00e4nde ich dort die Deutschunterst\u00fctzung sehr wichtig.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1280\" height=\"960\" src=\"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/093945_Dehnert_Stockhause_Hamoud-1280x960.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2809\" srcset=\"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/093945_Dehnert_Stockhause_Hamoud-1280x960.jpg 1280w, https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/093945_Dehnert_Stockhause_Hamoud-430x323.jpg 430w, https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/093945_Dehnert_Stockhause_Hamoud-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/093945_Dehnert_Stockhause_Hamoud-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/093945_Dehnert_Stockhause_Hamoud-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Von links nach rechts: Jens Dehnert, Manuela Stockhause, Nehad Hamoud<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Mit Herrn Hamoud haben wir auch diesbez\u00fcglich &#8211; besonders im Praktikum &#8211; Gespr\u00e4che gehabt. Weil wir uns da ja auch sprachlich alle ein bisschen zusammenfinden mussten.&nbsp; Das haben wir gut hinbekommen, da sind wir auch sehr froh drum. Heute haben wir auch keine Schwierigkeiten. Also es ist klar, dass grad am Anfang unser Funk, da wird der Herr Hamoud mir zustimmen, schon schwierig zu verstehen ist. Funk ist eh schon schwer und dann noch in einer fremden Sprache. Wir Sachsen haben auch einen sehr starken Dialekt. Das macht\u2039s dann manchmal vielleicht nicht leichter. Aber da hat er sich sehr gut reingefunden.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie gesagt, Deutschkurse w\u00e4ren wirklich sehr hilfreich. Wenn man dort die Leute schneller reinbringt und aber auch diesen Kontakt zu den Firmen. Also ich bin jetzt sehr froh, dass wir den Kontakt zu Ihnen gefunden haben oder wir uns irgendwie gemeinsam gefunden haben. Das sollte viel einfacher oder \u00f6ffentlicher sein, dass man nicht erst suchen und finden muss, sondern man wei\u00df: \u00bbAh, an die und die Stelle kann oder darf oder muss ich mich sogar wenden, wenn ich gewisse Dinge brauche oder m\u00f6chte\u00ab. Das denk ich und hoffe ich, dass das vielleicht auch mit der Aktion jetzt bisschen mehr in den Vordergrund ger\u00fcckt wird, dass die Leute auch Kenntnis haben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Manuela Stockhause<\/strong>: Sie haben ja die Qualifikation zum Berufskraftfahrer angesprochen.<\/p>\n\n\n\n<p>Da gibt es ja bestimmte Zugangsvoraussetzungen. Unter anderem ist dort zwingend erforderlich, dass ein Berufsabschluss oder Studienabschluss vorliegt. Wie zwingend notwendig ist das f\u00fcr Sie?&nbsp; &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Jens Dehnert<\/strong>: Bei uns ist f\u00fcr Quereinsteiger der Berufsabschluss nicht zwingend notwendig. Bei uns ist der F\u00fchrerschein und die entsprechende Qualifikation zur Fahrgastbef\u00f6rderung Voraussetzung und nat\u00fcrlich auch die deutsche Sprache, da wir ein Dienstleistungsunternehmen sind und auch unsere Kunden beraten und auch mal eine Hilfestellung geben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Manuela Stockhause<\/strong>: Kann man dann im Zuge einer weiteren Qualifizierung den Berufskraftfahrer noch machen? Wenn es zum Beispiel \u00fcber das Qualifizierungschancengesetz Unterst\u00fctzungsm\u00f6glichkeiten gibt? Sodass der Herr Hamoud zum Beispiel am Ende einen Berufsabschluss in der Hand h\u00e4tte?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Jens Dehnert<\/strong>: Das ist bei uns nicht zwingend Zugangsvoraussetzung. Und bei Herrn Hamoud ist &#8211; denke ich &#8211; erstmal die Sprache wichtig, um dann eventuell eine Weiterqualifikation anzudenken. Aber in unserem Unternehmen ist dies keinesfalls zwingend erforderlich. Herr Hamoud ist eingestellt und eingruppiert wie jeder andere Busfahrer auch. Wir haben einen Tarifvertrag und da unterscheiden wir nicht nach Berufskraftfahrer oder Quereinstieg.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Manuela Stockhause<\/strong>: Das erleichtert es f\u00fcr viele. Und Herr Hamoud ist ja auch mit einer \u00fcber 10-j\u00e4hrigen Erfahrung als Busfahrer hierhergekommen, aber ohne Zeugnis dar\u00fcber. Aber er wollte nie etwas Anderes als Bus fahren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Maria<\/strong> <strong>R\u00f6mer<\/strong>: Das hat man in der Einarbeitung schon gemerkt, dass wir es nicht mit einem blutigem Busfahreranf\u00e4nger zu tun haben, sondern dass der Herr Hamoud auch sicherlich andere Stra\u00dfengegebenheiten gew\u00f6hnt ist. Gerade die Linienkenntnis hat er sehr schnell beherrscht. Also, wo man jetzt vielleicht gedacht h\u00e4tte, er ist nicht nur ortsfremd in Mei\u00dfen, sondern insgesamt landesfremd gewesen. Er hat sehr schnell unsere Linienkenntnis gehabt und wusste, wo er langfahren muss. Was immer so unsere Lieblingsbeispiele sind: unsere Linien in der Lommatzscher Pflege. Wo sich das bei jeder Runde so anf\u00fchlt &#8211; biegst mal dort ab oder dort oder dort. Und da hat Herr Hamoud sehr viel Engagement gezeigt und sich schnell zurechtgefunden. Das hat er sehr schnell beherrscht, das hat sehr gut funktioniert.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Manuela Stockhause<\/strong>: M\u00fcssen die Interessenten den Busf\u00fchrerschein schon mitbringen oder gibt es die M\u00f6glichkeit, zusammen mit Agenturen, Jobcentern das berufsbegleitend oder im Anstellungsverh\u00e4ltnis oder \u00c4hnlichem da schon zu machen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Maria<\/strong> <strong>R\u00f6mer<\/strong>: Es ist immer sehr sch\u00f6n, wenn wir die F\u00fchrerscheine schon haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Was in dem ganzen Eingliederungsprozess von Herrn Hamoud auch sehr hilfreich war, war die weitere Begleitung in den ersten Monaten nach der Arbeitsaufnahme. Weil dann die Menschen die Arbeitsmarktmentorinnen noch mit an der Hand haben, was Beh\u00f6rdeng\u00e4nge und sonstige Unterst\u00fctzung angeht. Wir merken auch bei unseren deutschen Bewerbern, dass wir viel mit dabei sein m\u00fcssen, einfach aufgrund der B\u00fcrokratie. Wenn ich dann noch eine Sprachbarriere habe, ist es ja ganz toll, wenn dann Dolmetscher mit dabei sind und noch ganz anders unterst\u00fctzen k\u00f6nnen. Das k\u00f6nnen wir aber nicht leisten. Wir sind zwar auch im engen Kontakt mit Jobcenter und Agentur. Aber gerade im Bereich der Migration w\u00fcrde ich begr\u00fc\u00dfen, wenn das noch in diesem gesch\u00fctzten Raum mit passiert, wo man einfach eine andere Unterst\u00fctzung an der Hand hat, auch um es f\u00fcr den Bewerber leichter zu gestalten. Und ja, wir nehmen gerne noch drei-, viermal den Herrn Hamoud und auch von den anderen jungen Herrn, die sie uns vermittelt haben. Also wir sind sehr zufrieden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Manuela Stockhause<\/strong>: Herzlichen Dank f\u00fcr das Gespr\u00e4ch.\u00a0\u00a0<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Zum Programm Arbeitsmarktmentoren Sachsen<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Die Arbeitsmarktmentorinnen und -mentoren sind als wichtige Integrationsakteure in ganz Sachsen etabliert. Insgesamt gibt es 14 Projekte mit mehr als 70 Mentorinnen und Mentoren. Um Abbr\u00fcche zu vermeiden, unterst\u00fctzen sie bei Bedarf auch nach dem beruflichen Einstieg \u2013 ein Angebot, das h\u00e4ufig in Anspruch genommen wird.<\/p>\n\n\n\n<p>In der jetzigen Programmphase (1. Januar 2020 bis 30. Juni 2023) konnten folgende Erfolge erzielt werden:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>\u00fcber 3.700 Teilnehmende sowie mehr als 1.600 Arbeitgebende begleitet,<\/li>\n\n\n\n<li>\u00fcber 1.500 Teilnehmende in Besch\u00e4ftigung vermittelt und<\/li>\n\n\n\n<li>\u00fcber 370 Teilnehmende in Berufsausbildung vermittelt.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Dar\u00fcber hinaus unterst\u00fctzt das <a href=\"https:\/\/www.zefas.sachsen.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">ZEFAS &#8211; Zentrum f\u00fcr Fachkr\u00e4ftesicherung und Gute Arbeit Sachsen &#8211;<\/a> mit einer fachlich-inhaltlichen Programmbegleitung die Arbeit der Mentorinnen und Mentoren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Arbeitsmarktmentorinnen und -mentoren helfen Menschen mit Flucht- oder Migrationshintergrund, beruflich in Sachsen Fu\u00df zu fassen. 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