{"id":2040,"date":"2023-05-09T08:50:35","date_gmt":"2023-05-09T07:50:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/?p=2040"},"modified":"2023-05-09T10:10:59","modified_gmt":"2023-05-09T09:10:59","slug":"modemacherin-wenke-mueller-strickt-an-ihrem-gefoerderten-meisterabschluss","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/2023\/05\/09\/modemacherin-wenke-mueller-strickt-an-ihrem-gefoerderten-meisterabschluss\/","title":{"rendered":"Modemacherin Wenke M\u00fcller strickt an ihrem gef\u00f6rderten Meisterabschluss"},"content":{"rendered":"\n<p>Wer in Sachsen erfolgreich seinen Meister macht, erh\u00e4lt seit diesem Jahr einen <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/medienservice.sachsen.de\/medien\/news\/1061754\" target=\"_blank\">Zuschuss von 2.000 Euro<\/a> und damit doppelt so viel wie bisher. Eine angehende Meisterin ihres Fachs, die den erh\u00f6hten Bonus in Aussicht hat, ist Wenke M\u00fcller. Sie absolviert bis November 2023 ihr einj\u00e4hriges Meisterstudium im Ma\u00dfschneiderhandwerk im \u00bbnjumii\u00ab \u2013 das Bildungszentrum des Handwerks in Dresden \u2013 in Teilzeit. Der #ZUKUNFTblog stellt die engagierte Modedesignerin und Buchautorin vor.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Das Schneidern ist Wenke M\u00fcllers Passion. \u00bbIch mag gut gemachtes Handwerk und die Freiheit am Gestalten\u00ab, sagt die geb\u00fcrtige Dresdnerin. Vor ihrem 2008 abgeschlossenen Modedesign-Studium an der \u00bbBurg Giebichenstein Kunsthochschule\u00ab in Halle\/Saale absolvierte sie zun\u00e4chst ein einj\u00e4hriges Praktikum in der Schneiderei des Hamburger Ohnsorg-Theaters und vertiefte sich in dieser Zeit in Hollywood-B\u00fccher der 1930er- und 1940er-Jahre: \u00bbDie Eleganz, der gute Stoff, die gute Machart \u2013 das hat mich beeindruckt.\u00ab Unter den Gegenwarts-Designerinnen sch\u00e4tzt sie besonders Jil Sander \u00bbf\u00fcr ihre schlichte Eleganz\u00ab, die 2022 verstorbene Vivienne Westwood \u00bbf\u00fcr ihre Verr\u00fccktheit und das Revolution\u00e4re\u00ab sowie Iris von Arnim \u00bbf\u00fcr das Hanseatische und gute Materialien\u00ab.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Stiftung der Deutschen Bekleidungsindustrie verlieh Wenke M\u00fcller 2009 im Rahmen des European Fashion Award einen Anerkennungspreis f\u00fcr ihre Diplomkollektion. Daraufhin arbeitete sie in der Schweiz. Bei einer Atelierassistenz im f\u00fcr seine Pr\u00eat-\u00e0-porter-Kollektionen bekannten Modehaus Akris in St. Gallen entdeckte Wenke M\u00fcller, Jahrgang 1978, ihre seit der Kindheit bestehende Liebe zum Stricken wieder. Anschlie\u00dfend war sie als Kreativ-Strickentwicklerin bei Hugo Boss t\u00e4tig und wirkte an der \u00bbSchnittstelle\u00ab zwischen Design und Marken-Management.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1280\" height=\"853\" src=\"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/230508-Wenke_Mueller_Fin-4116-1280x853.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2045\" srcset=\"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/230508-Wenke_Mueller_Fin-4116-1280x853.jpg 1280w, https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/230508-Wenke_Mueller_Fin-4116-430x287.jpg 430w, https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/230508-Wenke_Mueller_Fin-4116-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/230508-Wenke_Mueller_Fin-4116-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/230508-Wenke_Mueller_Fin-4116.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Wenke M\u00fcller im Gespr\u00e4ch mit dem #ZUKUNFTblog des SMWA. (Bildrechte: SMWA, Julian Hoffmann)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Um eine Familie zu gr\u00fcnden und die famili\u00e4ren Aufgaben mit dem Beruf besser vereinbaren zu k\u00f6nnen, kehrte Wenke M\u00fcller 2012 aus der Schweiz in ihre Heimatstadt Dresden zur\u00fcck. In der Elternzeit kam sie wieder zum Stricken und ver\u00f6ffentlichte im EMF-Verlag zahlreiche B\u00fccher mit Strickanleitungen, zum Beispiel \u00bbHygge Babys und Kids \u2013 Wohlf\u00fchlkleidung stricken: Gr\u00f6\u00dfe 50 \u2013 92\u00ab oder \u00bbIslandpullover stricken: Skandinavische Top-down-Modelle mit kuschligen Accessoires \u2013 Stricken ohne Zusammenn\u00e4hen\u00ab. F\u00fcr ihre Ver\u00f6ffentlichungen und Anleitungen entwickelte sie das Label <a href=\"https:\/\/tomkeknits.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u00bbTomkeknits\u00ab<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach der Elternzeit unterrichtete Wenke M\u00fcller als Seiteneinsteigerin u.a. Kunst in einer Grundschule und einer freien Oberschule. Zu ihren Referenzen z\u00e4hlen auch Forschungs- und Lehrt\u00e4tigkeiten am Institut f\u00fcr Textilmaschinen und Textile Hochleistungswerkstofftechnik (ITM) der Technischen Universit\u00e4t Dresden, an der Jugendkunstschule Dresden und an der AFFB Akademie f\u00fcr berufliche Bildung in Dresden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1280\" height=\"853\" src=\"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/230508-Wenke_Mueller_Fin-4236-1280x853.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2046\" srcset=\"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/230508-Wenke_Mueller_Fin-4236-1280x853.jpg 1280w, https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/230508-Wenke_Mueller_Fin-4236-430x287.jpg 430w, https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/230508-Wenke_Mueller_Fin-4236-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/230508-Wenke_Mueller_Fin-4236-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/230508-Wenke_Mueller_Fin-4236.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Wenke M\u00fcller vor der Ma\u00dfschneiderei \u00bbGoldener Schnitt\u00ab auf der Louisenstra\u00dfe in Dresden. (Bildrechte: SMWA, Julian Hoffmann)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>\u00bbEigentlich\u00ab, so die umtriebige Modedesignerin, \u00bbwollte ich nach meiner Elternzeit eine Umschulung zur Schneiderin absolvieren. Mit meinem Studium galt ich beim Arbeitsamt jedoch als \u00fcberqualifiziert. Und weil es zu wenige Stellen gebe, k\u00f6nne man eine Umschulung nicht finanzieren.\u00ab Schlie\u00dflich fasste Wenke M\u00fcller den Entschluss zur Selbstst\u00e4ndigkeit. Heute arbeitet sie als freischaffende Strick-Designerin sowohl in Dresden als auch in Leipzig \u2013 und absolviert gleichzeitig das Meisterstudium bei der <a href=\"https:\/\/www.hwk-dresden.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Handwerkskammer Dresden (HWK)<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>Warum hat sich die Mittvierzigerin mit ihrer langen Berufserfahrung dazu entschieden? \u00bbUm autarker zu werden in dem, was ich machen m\u00f6chte. Ganz individuelle Schnittkonstruktionen und Ma\u00dfanfertigungen auf Kundenwunsch haben wir im Studium nicht behandelt. Andererseits geht es mir auch um den Austausch mit den anderen sehr engagierten Leuten in der Szene. Wer selbstst\u00e4ndig arbeitet, rotiert ja normalerweise in seinem eigenen Kosmos\u00ab, betont Wenke M\u00fcller.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>\u00bbIch mag gut gemachtes Handwerk und die Freiheit am Gestalten.\u00ab<\/p>\n<cite>Wenke M\u00fcller, Diplom-Modedesignerin und angehende Meisterin im Ma\u00dfschneiderhandwerk<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>\u00dcber eine Internetrecherche stie\u00df sie auf eine Stellenausschreibung f\u00fcr einen Mini-Job in der <a href=\"https:\/\/www.goldener-schnitt-dresden.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Ma\u00dfschneiderei \u00bbGoldener Schnitt\u00ab<\/a> in der Dresdner Neustadt. Dort ist Wenke M\u00fcller w\u00e4hrend der Brautkleidsaison in Teilzeit angestellt. Die Kurse im <a href=\"https:\/\/www.hwk-dresden.de\/Artikel\/detail\/bildungszentrum-handwerk-dresden\/id\/2858\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Bildungszentrum \u00bbnjumi\u00ab der HWK<\/a> finden freitags von 15 bis 20 Uhr und samstags von 8 bis 15 Uhr statt. Um Beruf, Studium und Familie zu vereinbaren, greift die zweifache Mutter auf ihr famili\u00e4res Netzwerk zur\u00fcck. Die Kinder lernen an einer Ganztagsschule und die freischaffende T\u00e4tigkeit erm\u00f6glicht ihr eine gewisse Flexibilit\u00e4t, u.a. durch Arbeiten im Homeoffice. \u00bbAber grunds\u00e4tzlich muss man sich das wirklich Woche f\u00fcr Woche zurechtbasteln\u00ab, betont die Modemacherin.<\/p>\n\n\n\n<p>Da Wenke M\u00fcller bereits ein Diplom als Modedesignerin besitzt, erh\u00e4lt sie kein Baf\u00f6g und finanziert ihr Meisterstudium selbst. Gerade in Zeiten von Energiepreiskrise und Inflation verschafft ihr der auf 2.000 Euro erh\u00f6hte Meisterbonus perspektivisch mehr finanziellen Spielraum f\u00fcr die Familie und die Arbeitsmaterialien: \u00bbF\u00fcr meine Kurse muss ich viel Zubeh\u00f6r selbst kaufen. Gerade hochwertige Woll- und Seidenstoffe gehen ins Geld.\u00ab Da nicht jedes Bundesland eine Meisterpr\u00e4mie zahlt, w\u00fcnscht sich Wenke M\u00fcller eine m\u00f6glichst bundeseinheitliche Regelung.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1280\" height=\"853\" src=\"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/230403-Laura-Wedell-Goldener-Schnitt-Dresden-Massschneiderei-4168-1280x853.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2047\" srcset=\"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/230403-Laura-Wedell-Goldener-Schnitt-Dresden-Massschneiderei-4168-1280x853.jpg 1280w, https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/230403-Laura-Wedell-Goldener-Schnitt-Dresden-Massschneiderei-4168-430x287.jpg 430w, https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/230403-Laura-Wedell-Goldener-Schnitt-Dresden-Massschneiderei-4168-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/230403-Laura-Wedell-Goldener-Schnitt-Dresden-Massschneiderei-4168-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/230403-Laura-Wedell-Goldener-Schnitt-Dresden-Massschneiderei-4168-2048x1366.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">(Bildrechte: SMWA, Julian Hoffmann)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Wie es nach ihrem Meisterstudium weitergeht, l\u00e4sst die k\u00fcnftige Ma\u00dfschneidermeisterin noch offen: \u00bbWir haben jetzt Halbzeit, im November stehen die Pr\u00fcfungen an. Was ich gelernt habe, m\u00f6chte ich vertieft anwenden. Wie es dann konkret weitergeht, wird sich zeigen. Ich kann mir vorstellen, aus der Selbstst\u00e4ndigkeit heraus in eine Anstellung zu gehen. Das h\u00e4ngt aber davon ab, welche Jobs es gibt. \u00d6rtlich bin ich an Dresden gebunden.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Aus ihrer heutigen Sicht empfiehlt die S\u00e4chsin angehenden Modedesignern und Ma\u00dfschneidern, zun\u00e4chst eine Ausbildung zu absolvieren und danach zu studieren. \u00bbIch hatte damals auch einen Ausbildungsplatz in Aussicht, dachte aber, ich muss gleich studieren. Die dreij\u00e4hrige Ausbildung kam mir damals sehr lang vor\u00ab, so Wenke M\u00fcller. \u00bbIch ma\u00dfe mir aber nicht an, Empfehlungen zu geben. Jeder und jede soll seinen und ihren eigenen Weg gehen \u2013 und sich auch nicht von geringen Verdienstm\u00f6glichkeiten abschrecken lassen. Von der Politik erwarte ich, dass sie den Ausbildern gen\u00fcgend Zeit und finanzielle Spielr\u00e4ume gibt, um ihr Wissen an engagierte, lernwillige Menschen weitergeben zu k\u00f6nnen.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Hintergrund: Erh\u00f6hung des Meisterbonus im Freistaat Sachsen<\/h2>\n\n\n\n<p>Das Handwerk pr\u00e4gt kein anderes Bundesland so stark wie Sachsen. Der Freistaat hat die h\u00f6chste Handwerksdichte bundesweit: Jedes vierte Unternehmen (36.500) ist diesem Sektor zuzuordnen. Zudem weist Sachsen bundesweit die zweith\u00f6chste Besch\u00e4ftigtendichte im Handwerk auf: Mehr als 285.000 Menschen \u2013 jede\/r siebente Erwerbst\u00e4tige \u2013 finden im Handwerk ihren Beruf bzw. ihre Berufung. Die <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.sab.sachsen.de\/meisterbonus\" target=\"_blank\">Anhebung des Meisterbonus<\/a> ist Teil der gemeinsamen \u00bbRichtlinie Berufliche Bildung\u00ab des Wirtschaftsministeriums, des Umweltministeriums und des Innenministeriums, die am 24. Januar vom S\u00e4chsischen Kabinett beschlossen wurde. Die \u00c4nderungsrichtlinie trat r\u00fcckwirkend zum 1. Januar 2023 in Kraft.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>\u00bbMit dem verdoppelten Meisterbonus honorieren wir diese wichtige Qualifikation und st\u00e4rken gleichzeitig die berufliche Aus- und Weiterbildung. Das ist ein Beitrag zur Fachkr\u00e4ftesicherung, denn die Meister von heute sind die Ausbilder von morgen und garantieren auch in Zukunft Facharbeit von hoher Qualit\u00e4t.\u00ab<\/p>\n<\/blockquote>\n<cite>Martin Dulig, S\u00e4chsischer Staatsminister f\u00fcr Wirtschaft, Arbeit und Verkehr<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>\u00bbDie Erh\u00f6hung des Meisterbonus auf 2.000 Euro ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Die Staatsregierung l\u00f6st damit das dem Handwerk gegebene Versprechen ein. Das Studium ist jedoch f\u00fcr Studenten bekanntlich kostenfrei. Unser Ziel ist allerdings die Gleichwertigkeit von akademischer und beruflicher Bildung.\u00ab<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><\/p>\n<cite>J\u00f6rg Dittrich, Pr\u00e4sident des S\u00e4chsischen Handwerkstags und Pr\u00e4sident der Handwerkskammer Dresden<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>In Sachsen gibt es seit 2016 bei erfolgreichem Abschluss der Meisterpr\u00fcfung einen Zuschuss vom Freistaat, der bisher bei 1.000 Euro lag. Profitieren k\u00f6nnen Meister im Handwerk, der Industrie sowie Fachmeister, die in Sachsen ihren Hauptwohnsitz oder Besch\u00e4ftigungsort haben. Mit dem am 20. Dezember 2022 vom Landtag verabschiedeten Doppelhaushalt 2023\/2024 wird ein ausk\u00f6mmliches Budget f\u00fcr die weitere F\u00f6rderung gew\u00e4hrleistet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer in Sachsen erfolgreich seinen Meister macht, erh\u00e4lt seit diesem Jahr einen Zuschuss von 2.000 Euro und damit doppelt so viel wie bisher. Eine angehende Meisterin ihres Fachs, die den erh\u00f6hten Bonus in Aussicht hat, ist Wenke M\u00fcller. 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