{"id":1732,"date":"2023-03-16T10:33:52","date_gmt":"2023-03-16T10:33:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/?p=1732"},"modified":"2023-03-16T10:33:52","modified_gmt":"2023-03-16T10:33:52","slug":"neuer-standortbericht-schluesselt-sachsen-in-zahlen-auf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/2023\/03\/16\/neuer-standortbericht-schluesselt-sachsen-in-zahlen-auf\/","title":{"rendered":"Neuer Standortbericht schl\u00fcsselt Sachsen in Zahlen auf"},"content":{"rendered":"\n<p>Das s\u00e4chsische Wirtschaftsministerium hat die Brosch\u00fcre \u00bbStandort Sachsen im Vergleich mit anderen Regionen 2022\u00ab ver\u00f6ffentlicht. Sie zeigt in <a href=\"https:\/\/publikationen.sachsen.de\/bdb\/artikel\/41854\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">deutscher<\/a> und <a href=\"https:\/\/publikationen.sachsen.de\/bdb\/artikel\/41855\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">englischer<\/a> Sprache auf fast 80 Seiten in \u00fcber 100 Tabellen, Diagrammen und Landkarten den Entwicklungsstand Sachsens im deutschen und europ\u00e4ischen Vergleich. Dargestellt werden die gesamtwirtschaftliche Entwicklung, der Arbeitsmarkt, die sektorale Entwicklung und regionale Struktur, Mittelstand, Forschung und Entwicklung, Verkehr und Energie, Au\u00dfenwirtschaft und \u00f6ffentliche Finanzen. Der #ZUKUNFTblog fasst die wesentlichen Ergebnisse zusammen.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Der Freistaat Sachsen \u2013 attraktiv zum Studieren, Leben und Arbeiten<\/h2>\n\n\n\n<p>Sachsens Bev\u00f6lkerungszahl ist 2021 gegen \u00fcber dem Vorjahr zwar etwas zur\u00fcckgegangen. Insbesondere der im elften Jahr in Folge <strong>positive Saldo aus Zu- und Fortz\u00fcgen<\/strong> zeugt jedoch von der Attraktivit\u00e4t des Freistaates Sachsen als Wohn- und Lebensort. Dies zeigt, dass Sachsen f\u00fcr alle Altersgruppen attraktiv ist \u2013 als Lern- oder Studienort, aber auch als Lebensort f\u00fcr junge Familien, f\u00fcr Berufst\u00e4tige und Senioren.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wohlstand und Einkommen steigen kontinuierlich<\/h2>\n\n\n\n<p>Der Freistaat Sachsen erzielt mit einem kaufkraftgewichteten <strong>Bruttoinlandsprodukt<\/strong> von 28.300 Euro je Einwohner 95 Prozent des EU-Durchschnitts. Damit liegt Sachsen weiterhin im Spitzenfeld der mittel- und osteurop\u00e4ischen Staaten.<\/p>\n\n\n\n<p>Im deutschen Vergleich liegt Sachsen beim Bruttoinlandsprodukt je Einwohner mit 77,4 Prozent des gesamtdeutschen Durchschnitts in erkennbarem Abstand vor den anderen ostdeutschen Fl\u00e4chenl\u00e4ndern, die zwischen 71,5 und rund 72,3 Prozent erreichen. Mit einem preisbereinigten Wachstum je Einwohner von \u00fcber 16 Prozent seit 2010 erzielte Sachsen gemeinsam mit Th\u00fcringen den besten Wert und liegt deutlich \u00fcber dem Bundesdurchschnitt von knapp 10 Prozent.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch die s\u00e4chsische Industrie verzeichnet ein kr\u00e4ftiges Wachstum. Im Jahr 2021 verzeichnete Sachsen mit 7,8 Prozent nach Rheinland-Pfalz den zweitst\u00e4rksten Anstieg der <strong>Bruttowertsch\u00f6pfung<\/strong> im Verarbeitenden Gewerbe. Seit dem Jahr 2010 betrug der preisbereinigte Zuwachs in diesem Sektor knapp 26 Prozent. Auch dies ist im Vergleich der deutschen Bundesl\u00e4nder der zweith\u00f6chste Wert. Der gesamtdeutsche Schnitt erreichte nur ein Wachstum von etwa 14 Prozent.<\/p>\n\n\n\n<p>Die verf\u00fcgbaren <strong>Einkommen je Einwohner<\/strong> sind mit einem Plus von 2,1 Prozent im Jahr 2020 in Sachsen erneut \u00fcberdurchschnittlich gewachsen und erreichen inzwischen \u00fcber 90 Prozent des deutschen Durchschnitts.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1049\" height=\"572\" src=\"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Standortbericht_BIP.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1742\" srcset=\"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Standortbericht_BIP.jpg 1049w, https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Standortbericht_BIP-430x234.jpg 430w, https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Standortbericht_BIP-768x419.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1049px) 100vw, 1049px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1058\" height=\"715\" src=\"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Standortbericht_Bruttowertschoepfung.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1744\" srcset=\"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Standortbericht_Bruttowertschoepfung.jpg 1058w, https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Standortbericht_Bruttowertschoepfung-430x291.jpg 430w, https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Standortbericht_Bruttowertschoepfung-768x519.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1058px) 100vw, 1058px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Besch\u00e4ftigung w\u00e4chst weiter, Arbeitslosenquote erreicht Bestwerte<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Erfolge im wirtschaftlichen Aufbauprozess spiegeln sich auch am Arbeitsmarkt wider. Die <strong>Arbeitsplatzdichte<\/strong> ist mit 508 Erwerbst\u00e4tigen je 1.000 Einwohner mit Abstand die h\u00f6chste der ostdeutschen Fl\u00e4chenl\u00e4nder.<\/p>\n\n\n\n<p>Die s\u00e4chsische <strong>Arbeitslosenquote<\/strong> ist seit dem Jahr 2010 von 11,8 auf 5,9 Prozent in 2021 zur\u00fcckgegangen. Der Abstand zum gesamtdeutschen Durchschnitt von 5,7 Prozent ist gegen\u00fcber dem Vorjahr gleichgeblieben und betr\u00e4gt 0,2 Prozent punkte. Im Durchschnitt der neuen L\u00e4nder sank die Quote lediglich von 12,0 auf 7,1 Prozent.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch im europaweiten Vergleich war die Arbeitsmarktsituation im Freistaat Sachsen hervorragend. So lag die Arbeitslosenquote nach EU-Abgrenzung mit 3,3 Prozent bereits im elften Jahr in Folge deutlich unter dem EU-Durchschnitt von 7 Prozent.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Regionen spiegeln Sachsens Vielfalt<\/h2>\n\n\n\n<p>Die unterschiedlichen St\u00e4rken der s\u00e4chsischen Regionen spiegeln sich in den Kennzahlen. So ist die <strong>Bev\u00f6lkerung<\/strong> in der Stadt Leipzig am st\u00e4rksten gewachsen, mit einem Anstieg der Bev\u00f6lkerung von \u00fcber 18 Prozent seit dem Jahr 2011. Die gr\u00f6\u00dfte <strong>Wirtschaftskraft je Einwohner<\/strong> erreichte dagegen Dresden mit 41.809 Euro. Die h\u00f6chsten <strong>Bruttol\u00f6hne und -geh\u00e4lter<\/strong> sind in den St\u00e4dten Dresden mit 36.392 Euro und Leipzig mit 35.472 Euro zu verzeichnen. Die gr\u00f6\u00dfte <strong>Besch\u00e4ftigtendichte <\/strong>bezogen auf sozialversicherungspflichtig Besch\u00e4ftigte im Verh\u00e4ltnis zur Einwohnerzahl erreichten die Stadt Dresden, die Stadt Leipzig und der Kreis Nordsachsen. Die niedrigste <strong>Arbeitslosenquote<\/strong> weisen der Erzgebirgskreis mit 4,5 Prozent sowie die Kreise Zwickau mit 4,6 Prozent und S\u00e4chsische Schweiz-Osterzgebirge mit 4,8 Prozent aus. Der Kreis S\u00e4chsische Schweiz-Osterzgebirge verzeichnet zudem mit gro\u00dfem Abstand die h\u00f6chste <strong>Tourismusintensit\u00e4t<\/strong> mit \u00fcber 7.372 \u00dcbernachtungen je 1.000 Einwohner.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1280\" height=\"884\" src=\"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Standortbericht_Industrie-1280x884.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1745\" srcset=\"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Standortbericht_Industrie-1280x884.jpg 1280w, https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Standortbericht_Industrie-430x297.jpg 430w, https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Standortbericht_Industrie-768x531.jpg 768w, https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Standortbericht_Industrie.jpg 1291w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">S\u00e4chsischer Mittelstand mit zentraler Bedeutung f\u00fcr Sachsens Wirtschaft<\/h2>\n\n\n\n<p>Der <strong>Mittelstand<\/strong> spielt eine zentrale Rolle innerhalb der s\u00e4chsischen Wirtschaft. Von den rund 133.000 Betrieben verf\u00fcgen etwa 95 Prozent \u00fcber weniger als 50 Besch\u00e4ftigte. Fast 72 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Besch\u00e4ftigten verdienen ihr Einkommen in kleinen und mittleren Betrieben mit weniger als 250 Besch\u00e4ftigten. Kleine und mittlere Unternehmen, also solche mit einem Umsatz von bis zu 50 Millionen Euro, generieren 61 Prozent des landesweiten Umsatzes. Der Mittelstand bildet damit das R\u00fcckgrat der s\u00e4chsischen Wirtschaft. Er ist der wichtigste Arbeitgeber und Ausbilder.<\/p>\n\n\n\n<p>Das <strong>Handwerk<\/strong> hat mit 56.335 Betrieben einen starken Anteil in den verschiedenen Branchen im Verarbeitenden Gewerbe, der Bauwirtschaft sowie bei Handel und Dienstleistungen. Dabei ist die Handwerksdichte in Sachsen au\u00dfergew\u00f6hnlich hoch: mit 13,9 Betrieben pro 1.000 Einwohner liegt sie klar \u00fcber dem deutschen Durchschnitt von 12,4 Betrieben pro 1.000 Einwohner und zugleich an vierter Stelle aller Bundesl\u00e4nder.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Sachsens Exporte trotz Corona auf hohem Niveau<\/h2>\n\n\n\n<p>Die hohe Innovations- und Wettbewerbsf\u00e4higkeit der s\u00e4chsischen Wirtschaft l\u00e4sst sich an der anhaltend hohen <strong>Exportquote<\/strong> festmachen. Diese lag f\u00fcr Sachsen bei \u00fcber 33 Prozent und damit deutlich \u00fcber dem Schnitt der anderen neuen L\u00e4nder mit rund 23 Prozent. Trotz der noch andauernden Corona-Pandemie ist gegen\u00fcber dem Vorjahr ein Plus von rund 22 Prozent zu verzeichnen. Auch die Einfuhren sind gegen\u00fcber dem Vorjahr um 19,8 Prozent gestiegen.<\/p>\n\n\n\n<p>Den s\u00e4chsischen Unternehmen ist es dabei gelungen, erfolgreich neue M\u00e4rkte zu erschlie\u00dfen. Nahmen die Ausfuhren nach Asien im Jahr 2000 am Gesamtexport noch einen Anteil von rund 13 Prozent ein, stieg dieser zuletzt auf rund 29 Prozent. Mit einem Anteil von rund 57 Prozent ist Europa allerdings weiterhin die wichtigste Zielregion s\u00e4chsischer Exporte.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Handel mit den unmittelbaren Nachbarn leistet daf\u00fcr einen gewichtigen Beitrag. Die Tschechische Republik steht bei den Einfuhren mit rund 5,3 Milliarden Euro mit Abstand an erster Stelle und ist insgesamt wichtigster Handelspartner. Polen liegt hier auf Rang 2, mit einem ausgewogenen Verh\u00e4ltnis von Aus fuhren mit 2,2 Milliarden Euro und Einfuhren mit rund 2,9 Milliarden Euro.<\/p>\n\n\n\n<p>Seit dem Jahr 2010 sind die Exporte um rund 82 Prozent gestiegen. In der Folge hat sich der Anteil der Exporte am Bruttoinlandsprodukt auf \u00fcber 33 Prozent erh\u00f6ht. Das ist der sechsth\u00f6chste Wert unter allen Bundesl\u00e4ndern.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1280\" height=\"512\" src=\"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Standortbericht_Aussenhandel-1280x512.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1746\" srcset=\"https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Standortbericht_Aussenhandel-1280x512.jpg 1280w, https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Standortbericht_Aussenhandel-430x172.jpg 430w, https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Standortbericht_Aussenhandel-768x307.jpg 768w, https:\/\/www.smwa.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Standortbericht_Aussenhandel.jpg 1338w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Leistungsf\u00e4hige s\u00e4chsische Forschung und Entwicklung<\/h2>\n\n\n\n<p>Von zentraler Bedeutung f\u00fcr die Entwicklung des Standortes Sachsen sind Forschung und Entwicklung. Der <strong>Anteil der FuE-Ausgaben am Bruttoinlandsprodukt<\/strong> liegt bei 3,0 Prozent. Damit erreicht Sachsen Rang sieben unter allen Bundesl\u00e4ndern. Rund 33.200 Personen waren im Jahr 2020 im Bereich Forschung und Entwicklung in Sachsen t\u00e4tig. Davon arbeiten etwa 14.400 in den FuE betreibenden Unternehmen in Sachsen. Damit erreicht Sachsen einen Anteil von knapp der H\u00e4lfte aller FuE-Besch\u00e4ftigen der neuen Fl\u00e4chenl\u00e4nder.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Infrastruktur wird ausgebaut<\/h2>\n\n\n\n<p>Die gut ausgebaute Verkehrsinfrastruktur bietet die Voraussetzung f\u00fcr die Mobilit\u00e4t der Menschen und den G\u00fctertransport. Die s\u00e4chsische <strong>Stra\u00dfennetzdichte<\/strong> liegt sowohl fl\u00e4chen- als auch einwohnerbezogen deutlich \u00fcber dem gesamtdeutschen Durchschnitt.<\/p>\n\n\n\n<p>Der gegen\u00fcber dem Vorjahr zur\u00fcckgegangene grenz\u00fcberschreitende allgemeine Stra\u00dfenverkehr spiegelt wider, dass wir uns noch immer in der Corona-Pandemie befinden.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein g\u00e4nzlich anderes Bild zeigt sich allerdings im <strong>Frachtverkehr<\/strong>. So ist die Zahl der LKW im grenz\u00fcberschreitenden Verkehr mit Polen gegen\u00fcber 2020 um 16,4 Prozent gestiegen. Dieses Bild wiederholt sich bei den anderen Verkehrstr\u00e4gern. So hat der schienengebundene G\u00fcterverkehr gegen\u00fcber 2020 trotz der Corona-Pandemie um gut 4,5 Prozent, der Luftfrachtverkehr sogar um \u00fcber 15 Prozent zugenommen. Dabei entfallen die in den neuen L\u00e4ndern auf dem Luftweg bef\u00f6rderten G\u00fcter fast vollst\u00e4ndig auf Sachsen, bezogen auf Deutschland sind es fast ein Drittel. Das zeigt die enge wirtschaftliche Verflechtung Sachsens mit seinen Nachbarn und die damit verbundene gr\u00f6\u00dfere Resilienz der s\u00e4chsischen Wirtschaft.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch in Bezug auf die <strong>Verf\u00fcgbarkeit und Leistungsf\u00e4higkeit der Breitbandversorgung<\/strong> ist Sachsen sehr gut aufgestellt. Insbesondere bei der vor allem f\u00fcr Unternehmen im EDV-Bereich wichtigen Versorgung mit Glasfaser belegt Sachsen im Vergleich aller deutschen L\u00e4nder den dritten Platz und liegt deutlich \u00fcber dem deutschen Durchschnitt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Hohe Investitionsquote<\/h2>\n\n\n\n<p>Der Freistaat Sachsen hat auch im Jahr 2021 seine Haushaltsmittel zu einem hohen Anteil f\u00fcr Investitionen verwendet. Die <strong>Investitionsquote<\/strong> betr\u00e4gt 14,1 Prozent. Die alten Fl\u00e4chenl\u00e4nder investieren lediglich 8,7 Prozent ihrer Haushaltsmittel. Gleichzeitig verzeichnet Sachsen im L\u00e4ndervergleich eine herausragend niedrige Verschuldung. Sachsen stellt damit die richtigen Weichen f\u00fcr die Zukunft: eine solide Haushaltsf\u00fchrung sorgt f\u00fcr gr\u00f6\u00dfere Handlungsspielr\u00e4ume.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das s\u00e4chsische Wirtschaftsministerium hat die Brosch\u00fcre \u00bbStandort Sachsen im Vergleich mit anderen Regionen 2022\u00ab ver\u00f6ffentlicht. Sie zeigt in deutscher und englischer Sprache auf fast 80 Seiten in \u00fcber 100 Tabellen, Diagrammen und Landkarten den Entwicklungsstand Sachsens im deutschen und europ\u00e4ischen Vergleich. 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