Öffentlicher Personennahverkehr in Sachsen
Zum Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) gehören der Schienenpersonennahverkehr (SPNV), einschließlich der S-Bahn-Linien und der straßengebundene ÖPNV mit Straßenbahnen, Stadt- und Regionalbussen. Fähren und Bergbahnen werden dem ÖPNV zugerechnet, wenn sie nicht überwiegend touristischen Zwecken dienen.
Es ist erklärtes Ziel der Verkehrspolitik im Freistaat Sachsen, dass der ÖPNV auf Schiene und Straße seine Marktanteile am Gesamtverkehr erhalten und ausbauen soll. Mit dem Ausbau des Strecken- und Liniennetzes von Eisenbahn, Straßenbahn, Regional- und Stadtbus sowie dem Einsatz neuer, innovativer und umweltfreundlicher Technik wird der ÖPNV wesentlich gefördert und zu einer vernünftigen Alternative zum motorisierten Individualverkehr entwickelt.
Die Planung, Organisation und Ausgestaltung des öffentlichen Personennahverkehrs ist Aufgabe der Landkreise und Kreisfreien Städte. Sie arbeiten flächendeckend in den Nahverkehrsräumen in entsprechenden Nahverkehrs-Zweckverbänden zusammen.
Der Freistaat Sachsen ist durch das Strecken- und Liniennetz von Eisenbahn, Straßenbahn, Regional- und Stadtbus und den darauf angebotenen ÖPNV-Leistungen sehr gut erschlossen. Mit schnellen Verbindungen im benutzerfreundlichen Zeittakt und günstigen Umsteigemöglichkeiten zwischen den einzelnen Verkehrsmitteln ist der öffentliche Personennahverkehr eine vernünftige Alternative zum Individualverkehr.
Ein moderner ÖPNV erhöht nicht nur die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Sachsen, er stellt zugleich einen Beitrag zur Verbesserung der Umwelt- und Lebensbedingungen dar. Dabei sind auch die neuen Fahrzeuge des ÖPNV Beispiele für den Einsatz neuer, innovativer und umweltfreundlicher Technik.
Die Sächsische Staatsregierung hat in den vergangenen Jahren die Grundlage für den Ausbau eines leistungsfähigen Verkehrssystems geschaffen und in beachtlicher Höhe Investitionen in die Infrastruktur sowie neue Fahrzeugflotten gefördert.