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20.07.2015 - Radweg S 115 auf ehemaliger Bahntrasse zwischen Halbendorf und Löbau komplett

Ab heute können Radfahrer sicher durch das touristisch attraktive Cunewalder Tal rollen. Der Ausbau des Radweges auf der ehemaligen Trasse der Bahn von der B 96 in Halbendorf bis zur B 178 in Löbau ist abgeschlossen. Staatssekretär Stefan Brangs hat heute gemeinsam mit dem Dezernent des Landkreis Görlitz, Werner Genau, mit dem Oberbürgermeister der Stadt Löbau, Dietmar Buchholz, und mit der Bürgermeisterin der Gemeinde Lawalde, Nadja Kneschke, den vierten und letzten Bauabschnitt des Radweges Halbendorf – Löbau (S 115) für den Verkehr freigegeben.

„Ich freue mich, dass wir heute die ehemalige Bahntrasse für den Radverkehr freigeben können. Nach insgesamt vier Jahren Bauzeit ist ein hochwertiger Radweg entstanden, der auf den bereits fertigen Abschnitten auch schon sehr gut genutzt wird. Bahntrassenradeln bietet nicht nur sicheres Radfahrvergnügen, Radeln hält fit, ist umweltfreundlich und in einer landschaftlich reizvollen Umgebung wie hier zudem erholsam“, so Staatssekretär Brangs bei der Freigabe.
 
Die Gesamtkosten für den letzten rund 3,6  Kilometer langen Abschnitt von Kleindehsa nach Löbau (S 115) belaufen sich auf rund 1,3 Millionen Euro. Der gesamte Radweg hat eine Länge von rund 15 Kilometern und ist durchgehend mindestens 2,50 Meter breit und asphaltiert. Das Bauvorhaben wurde 2011 begonnen und hat insgesamt rund 3,7 Millionen Euro gekostet. Der Ausbau wurde kofinanziert aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

Neben dem Umbau des Bahndamms und der Errichtung des neuen Radweges sind insgesamt sieben Brücken umgebaut und vier ehemalige Bahn-Haltepunkte durch Erhaltungsmaßnahmen instandgesetzt worden. Radtouristen, die längere Touren planen, können weiter nach Löbau und Bautzen radeln. Zurück geht es dann über den Spreeradweg zum Cunewalder Tal. Die gesamte Runde ist dann rund 55 Kilometer lang.

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