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11.08.2014 - Route der Industriekultur: Musikinstrumentenbau im Vogtland

Das Musikinstrumenten-Museum und das Framus Museum in Markneukirchen sowie das Harmonikamuseum Zwota zählen zu den 51 industriegeschichtlichen Sehenswürdigkeiten, die für die „Route der Industriekultur“ ausgewählt wurden und ab sofort stärker touristisch erschlossen werden sollen. Staatssekretär Roland Werner übergab heute die Plaketten, die die Museen als Objekte der „Route der Industriekultur“ auszeichnen. Heidrun Eichler, Leiterin des Musikinstrumenten-Museums,  Andreas Egelkraut, Leiter des Framus Museums und Siegward Glaß, Vorsitzender des Fördervereins Zungeninstrumentensammlung Zwota e.V. nahmen die Plaketten entgegen.

Staatssekretär Roland Werner: „Die Museen verdeutlichen eindrucksvoll die noch heute gelebte Tradition des Instrumentenbaus im Vogtland und machen dank der umfangreichen Sammlungen und Erlebniswelt die Vielfalt der Instrumente erlebbar. Mit der „Route der Industriekultur“ unternehmen wir weitere Schritte, um die Position Sachsens als Kulturreiseziel Nr. 1 in Deutschland zu stärken. Dafür haben wir im aktuellen Haushalt 200.000 Euro bereitgestellt.“

Der Musikinstrumentenbau im Vogtland hat bis heute Tradition. Mehr als 3.200 Musikinstrumente aus aller Welt zeigt das Musikinstrumenten-Museum. Seit 2007 gibt es das Framus-Museum, das auf drei Etagen 200 Instrumente aus den Jahren zwischen 1946 und heute präsentiert. Das Harmonikamuseum Zwota bietet mit über 1000 Instrumenten eine eindrucksvolle Sammlung von historischen und neuzeitlichen Zungeninstrumenten. Viele Instrumente wurden in der Region hergestellt und sind Zeitzeugen der wirtschaftlichen Entwicklung im Vogtland.

Die 51 Zeugen des Industriezeitalters bis 1945 sind in einer Broschüre und in einer begleitenden Internetpräsenz zusammengefasst.

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